Fliegen Sie nicht zum Spielen, sondern zum Gewinnen nach Las Vegas

27. Juli 2010

Mögen Sie Glücksspiele? Ich habe sie einmal gemocht. Vor vielen Jahren habe ich jede Gelegenheit genutzt, um mich fein rauszuputzen und mich an einen Blackjack-Tisch oder ans Roulette-Rad zu setzen. Doch das ist lange her. Heute schlägt mein Herz für das Traden.

Ich gestehe zwar, dass das Gewinnen eine spannende Sache ist, aber ich trade nicht aus reiner Unterhaltung. Denn hierbei handelt es nicht um einen Sport, sondern um harte Arbeit. Und es hat so gar nichts mit dem Glücksspiel in Las Vegas zu tun. Denn der entscheidende Punkt beim Traden ist: Es handelt sich nicht um ein Glücksspiel, wenn Sie wissen, was als Nächstes geschehen wird.

In den vergangenen Monaten sind meine Kollegen und ich tief in die Welt der Finanzmärkte eingetaucht, und wir werden unsere Erkenntnisse ironischerweise im September in Las Vegas auf dem "Global Opportunities Summit" präsentieren. Dabei führen wir Sie durch den scheinbar undurchdringlichen Nebel von Finanzkriegen, wir sichten Landminen und wir zeigen Ihnen auf, wie man verborgene Chancen nutzt.

Mit den besten Grüßen,

Ihr Adam Lass

US-Redakteur Taipan

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Gründe für den Verkauf Chinas, Teil 2

26. Juli 2010

Im ersten Teil meines Beitrages bin ich bereits auf die zunehmenden Bedenken hinsichtlich des chinesischen Bankensystems eingegangen. Die menschliche Natur ist nun einmal so wie sie ist, und so tritt Peking in die Fußstapfen Washingtons. Die Chinesen päppeln ihre heruntergekommenen Institutionen mit öffentlichen Geldern auf, und dann blicken sie in eine andere Richtung, wenn die toxischen Probleme einfach zugekleistert werden. Wie ich schon sagte: Die chinesischen Banken sind nicht das einzige Problem. Wenn es sich nur um die Banken handeln würde, dann bestünde eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass China eine sanfte Landung erlebt.

Doch China hat auch Probleme mit dem Immobilien- und dem Arbeitsmarkt sowie mit den Exporten. Während der Immobilienmarkt ins Schwanken gerät, steigen die Lohnkosten und die mächtige Exportmaschine gerät unter Druck. Der britische "Telegraph" schrieb jüngst, dass die steigenden Immobilienpreise in China eine Gefahr für die soziale Stabilität im Land seien. Wohlhabende Familien würden nicht selten drei oder vier Immobilien besitzen, von denen der Großteil allerdings nicht bewohnt sei.

Es gibt natürlich auch Personen, die hier überhaupt kein Problem sehen – wie etwa Stephen Roach, Chairman von Morgan Stanley Asia. Dieser erkennt auf dem chinesischen Immobilienmarkt keine Blase, da – so seine Argumentation – der stetige Zustrom der Chinesen vom Land in die Städte zu einer höheren Nachfrage führen werde. Stephen Roach erklärt uns leider nicht, woher ein chinesischer Bauer, der gerade in die Stadt gezogen ist, das Geld haben soll, um die aktuellen Rekordpreise auf dem Immobilienmarkt zu zahlen.

Auch wenn die Lohnerhöhungen, welche die chinesischen Arbeiter in den Fabriken fordern, nur moderat ausfallen dürften, sie kommen für China doch zu einem schlechten Zeitpunkt. Und dabei muss man bedenken, dass viele Exportunternehmen in China bereits mit minimalen Gewinnmargen arbeiten. Man muss nicht extra erwähnen, dass es China ohnehin hart trifft, wenn der Rest der Welt den Gürtel enger schnallt.

Im Großen und Ganzen lässt sich also festhalten: Die Probleme in China sind zu groß, als dass man hier Geld investieren sollte – selbst wenn Ihnen das Geld so locker in der Tasche sitzt, wie dies in Peking der Fall ist.

Mit den besten Grüßen,

Ihr Justice Litle

US-Redakteur Taipan

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Warum man jetzt shorten sollte

23. Juli 2010

Die Mehrheit der Investoren wird niemals shorten. Nur wenige nehmen sich die Zeit, sich mit der "dunklen Seite" des Marktes zu beschäftigen. Und das ist wirklich äußert schade, denn die dunkle Seite hat so einiges zu bieten. Man sollte am besten einen flexiblen Standpunkt einnehmen.

Es ist ein wenig wie beim Tennis. Die Kunst des Shortens ist in etwa so, wie eine gute Rückhand zu haben. Können Sie sich einen Tennisspieler ohne gute Rückhand vorstellen? Er wäre auf der Hälfte seiner Positionen auf dem Tennisplatz aufgeschmissen. Manche Menschen behaupten zu Unrecht, dass das Risiko beim Shorten unendlich groß sei. Denn es bleibt dabei: Sie müssen einfach flexibel sein.

In guten Zeiten kommt das Geld einfach so ins Haus hinein geflogen. In schlechten Zeiten tut sich gar nichts. Wenn Sie sich die Kunst des Shortens aneignen, bedeutet dies nichts anderes, als ihren Werkzeugkasten aufzurüsten. Eine Wirtschaft, die kein oder kaum Wachstum aufweist, führt zu erhöhter Volatilität. Und Aktienkurse können Monate, Quartale oder sogar über Jahre hinweg auf niedrigem Niveau bleiben oder sinken. Und das wichtigste überhaupt ist: Wenn Sie die Kunst des Shortens beherrschen, dann bleiben Sie bei Ihren Investments viel objektiver. Denn Sie können beide Seiten bedacht abwägen, und Sie sind bei Ihren Entscheidungen weniger unkontrollierten Emotionen oder Ihrem eigenen Wunschdenken unterworfen.

Mit den besten Grüßen,

Ihr Justice Litle

US-Redakteur Taipan

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Unruhige Zeiten

22. Juli 2010

Die Dinge hier in den USA werden immer merkwürdiger. Selbst die klugen Jungs von Goldman Sachs, die über die besten Verbindungen verfügen, haben im abgelaufenen Quartal nicht so viel Geld machen können. Es ist natürlich nicht so, dass ich Mitleid mit Goldman Sachs habe.

Wie sieht unsere Lage also im Moment aus? Nehmen wir zum Beispiel die Hypothekensätze. Die Hypothekensätze bewegen sich bereits auf einem historischen Tiefstand, und der Immobilienmarkt windet sich hin und her wie ein sterbender Fisch. Ich habe natürlich nichts gegen niedrige Hypothekensätze, denn ich selbst habe schon davon profitiert. Der große Unterschied ist: Leute wie Sie und ich, wir denken bei unseren Investitionen in Jahrzehnten, vielleicht sogar in Generationen. Aber auch wenn die Hypothekensätze ins Bodenlose sinken, ein kluger Mensch kauft in der aktuellen Situation kein Haus, denn die Risiken auf dem Arbeitsmarkt sind zu hoch.

Hinzu kommt: Arbeitsmarktsstatistiken erzählen niemals die ganze Wahrheit. Nehmen Sie beispielsweise meine Tochter. Sie hat einen College-Abschluss und ist Mitbesitzerin eines Design-Unternehmens. Und was hat sie den Großteil der letzten sechs Monate getan? Sie versuchte einen Job als Sekretärin zu finden, um die Rechnungen bezahlen zu können. Natürlich hätte auch meine Tochter liebend gerne ein eigenes Haus. Aber von niedrigen Hypothekensätzen hat sie gar nichts, denn keine halbwegs vernünftige Bank würde ihr in dieser Situation eine Zusage erteilen.

Aber allein die Tatsache, dass Washington und die Wall Street so viel vermasselt haben, heißt noch lange nicht, dass wir tatenlos zusehen müssen. Das Gegenteil ist der Fall: Wir müssen unser Glück in die eigene Hände nehmen und die Zukunft unserer Familien sichern. Ich werde im September einige Tage in Las Vegas sein und mich dort zu verschiedenen Chancen äußern, die sich uns im aktuellen Umfeld bieten. Sie sehen also: Selbst mich – und ich reise nun wirklich nicht gerne – treibt es in diesen unruhigen Zeiten aus dem Haus.

Mit den besten Grüßen,

Ihr Adam Lass

US-Redakteur Taipan

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Gründe für den Verkauf Chinas, Teil 1

21. Juli 2010

Vor einigen Monaten haben wir uns drei große chinesische ETFs angesehen. Heute ist das fundamentale und technische Bild für alle drei Wertpapiere trüb. Dieser Chart bildet den populärsten der drei ETFs ab, den Xinhua China 25 (NYSE: FXI):

Der Xinhua China 25 hat mit der rot eingezeichneten 200-Tageslinie zu kämpfen. Nach einer starken Aufwärtsbewegung im Juni hat das Glück den FXI schnell verlassen. Ein Bruch des Widerstands bei 38,50 Dollar könnte nun zu einem weiteren Abrutschen führen. Und dafür gibt es auf fundamentaler Seite gute Gründe.

China ist in jeder Hinsicht ein Land der Superlative. Ebenso groß wie das Wirtschaftswachstum sind auch die Probleme des Landes. Man sorgt sich dort um das verrottende Bankensystem. Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass China dieselben Fehler macht wie Europa und die USA. Fitch zufolge sind chinesische Banken zunehmen in Transaktionen verwickelt, welche mit unbekannten Variablen arbeiten. Der Fluss vieler Milliarden Dollar werde dort verschleiert, sodass möglicherweise eine anrollende Welle fauler Immobilien- und Infrastrukturkredite losgetreten werde. Klingt bekannt, oder?

Wenn nur die chinesischen Banken Sorgen bereiten würden, hätten die Bullen ein stabiles Standbein. Das Problem ist aber, dass die windigen Banken nur die Spitze des Eisberges sind. Die makroökonomischen Probleme im Immobilien- und Arbeitsmarkt sind wesentlich besorgniserregender. Darüber werde ich im nächsten Teil dieser Ausgabe schreiben.

Mit freundlichen Grüßen,

Justice Litle

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Eine alarmierende Verlagerung

20. Juli 2010

Anleihen sind an der Wall Street eine besonders große Sache. Durchschnittlich werden täglich Anleihen im Wert von gut 800 Mrd. Dollar gehandelt. Bei den US-Staatsanleihen sind die US-Großbanken traditionell besonders stark involviert und sind für rund zwei Drittel des Volumens verantwortlich. Inzwischen sind diejenigen, die für den 75-prozentigen Kursanstieg US-amerikanischer Aktien innerhalb der letzten 13 Monate verantwortlich sind, sehr an niedrig verzinsten US-Staatsanleihen interessiert. Die Risiken werden nun also vermehrt bei US-Aktien gesehen: Das kleinere Übel sozusagen.

Schauen wir uns einmal den folgenden Chart an:

Ich habe Meldungen über drei große Aufträge an Boeing (NYSE: BA) vor mir liegen. Dennoch scheinen sich die Boeing-Aktionäre aus dem Staub zumachen. Der mittelfristige Trend hat die Boeing-Aktie bereits 18% ihres Wertes gekostet. Alles, was sie derzeit rettet, ist die viel beanspruchte Unterstützung an der 200-Tageslinie. Wenn diese Unterstützung bricht, dürfte sich die Boeing-Aktie 19% tiefer bei 50 Dollar wiederfinden. Es ist eine Überlegung wert, Put-Optionen auf Boeing zu erwerben.

Mit freundlichen Grüßen,

Adam Lass

US-Redakteur Taipan

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Stürmische Zeiten

19. Juli 2010

 

Timothy Hayes beschreibt den Markt in seinem Buch "The Research Driven Investor" als einen gigantischen Berg. Es gibt Investoren, die diesen Berg von unten betrachten und wie Bergsteiger ihre Reise am Fuße des Berges beginnen. Diese Investoren haben vor allem die nächste Felsformation vor Augen, die es zu bewältigen gilt. Dann wiederum gibt es Investoren, die noch weit über dem Gipfel des Berges ansetzen. Aus dieser Perspektive ergibt sich weniger der nahe Blick auf das Detail, sondern vielmehr der Blick auf das große Ganze.

In unserer aktuellen Situation können Investoren, die den Berg von unten erklimmen und ihren Fokus auf die Details richten, ziemlich optimistisch sein. Denn in diesem Fall sehen sie beispielsweise die guten Quartalszahlen, die Intel jüngst vorgelegt hat. Jenen Investoren, die von oben auf das Ganze herabschauen, bietet sich hingegen ein düsteres Bild.

Man muss sich also nicht fragen, warum sich manche Leute noch wundern, warum die Stimmung am Markt so schlecht ist, obwohl die Quartalszahlen der aktuellen Berichtssaison bisher stark ausgefallen sind. Denn es handelt sich bei diesen erstaunten Personen um genau jene Menschen, die nicht das große Ganze im Blick haben. Angesichts der anhaltend schwachen Konsumausgaben und der weiterhin prekären Lage der Banken in den USA und vor allem in Europa sollten sich Investoren, die ihre Reise am Fuße des Berges beginnen, auf stürmische Zeiten gefasst machen.

Mit den besten Grüßen,

Ihr Justice Litle

US-Redakteur Taipan

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Ein Rückzugsort am Meer

16. Juli 2010

Manchmal macht es Spaß, „Was wäre wenn…“ zu spielen. Was, wenn ein vollständiger Zusammenbruch des US-Finanzsystems zu einem logistischen Chaos führen würde? Hungersnöte sind in der Regel nicht auf einen Mangel an Lebensmitteln, sondern auf die Unmöglichkeit des Transports zurückzuführen. Wir haben gesehen was passiert, wenn Banken das Verleihen von Geld kurzfristig einstellen. Aber was geschieht, wenn der Kreditmarkt vollständig erlahmt?

Angenommen es gäbe kein Geld mehr für Treibstoffe, dann könnte Getreide nicht mehr von A nach B transportiert werden. Dies ist zwar etwas stark vereinfacht dargestellt, trifft aber den Kern. Kredite schmieren die Räder der Wirtschaft nicht nur sprichwörtlich, sondern ganz real. Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit dieses ‚Mad Max‘-Szenarios sehr gering. Aber dennoch: Was, wenn?

In einem solchen Fall wäre man sicherlich am besten dran, wenn man sich an einem einsamen Ort befände. Nicht zu isoliert, aber weit entfernt von Aufständen und möglichst autark in der Versorgung. Lebensmittel und Wasser müsste es unabhängig von externer Versorgung und Transportsystemen an diesem Ort geben. In Nicaragua entwickelt ein Unternehmen namens Rancho Santana eine Siedlung, die solchen Anforderungen entspricht und nebenbei noch wunderschön am Meer gelegen ist. Vielleicht wäre das eine Überlegung wert?

Mit freundlichen Grüßen,

Justice Little

US-Redakteur Taipan

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Die Wahrheit trifft Aktionäre und hilft Optionshändlern

15. Juli 2010

Seit Wochen weise ich nun darauf hin, dass der Einzelhandel keineswegs in solch gutem Zustand ist wie von Seiten der Regierung behauptet. Der Einzelhandel ist für die USA deshalb so wichtig, weil er 70% der wirtschaftlichen Aktivität ausmacht. Wir US-Amerikaner kaufen einfach gerne ein. Das geht so weit, dass andere Länder auf unsere Konsumkraft vertrauen wenn es darum geht, ihre Volkswirtschaften aus dem Dreck zu ziehen. Wenn es früher hieß: „Was gut für General Motors ist, ist auch gut für Amerika!“ heißt es nun: „Was gut für Wal-Mart ist, ist gut für Amerika!“. Aber besonders gut ist es für Li Fung Ltd., deren Produkte wie massenhaft konsumieren.

In den vergangenen drei Wochen haben US-Einzelhandelsaktien in der Erwartung guter Marktberichte rund 10% zugelegt. Um es kurz zu machen: Die Erwartungen wurden nicht erfüllt, woraufhin die Aktienkurse wieder zurückbringen. Haben Sie im Zuge der neuesten Marktberichte auch Geld verloren? Ich rate dazu, sich Verkaufsoptionen zuzulegen.

Ich stelle die These auf, dass der Kurs der Home Depot-Aktie (NYSE: HD) kurzfristig auf 27,07 Dollar und mittelfristig auf 22,16 Dollar fallen wird. Während ich diese Zeilen schreibe, werden Put-Optionen auf Home Depot bei 1,31 Dollar und einem Delta von 0,2450 gehandelt. Ein Rückgang des letzteren Wertes könnte sich in einem Wertanstieg der Option auf 2,76 Dollar äußern. Mit anderen Worten: Ein Aktienkursrückgang um 6% würde den Einsatz mehr als verdoppeln.

Mit vielen Grüßen,

Adam Lass

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Der Imperator hat verspielt

14. Juli 2010

Während die globale Finanzkrise weiter voranschreitet, haben die Führer dieser Welt ein Problem: Sie verlieren nicht nur ihre Kredite, sondern verspielen auch ihren Kredit. Um Ihnen ein Beispiel zu geben verweise ich auf diese Schlagzeile des Wall Street Journals: „Der U-Boot-Deal der half, Griechenland zu versenken.“ Selbst während Griechenland von einem riesigen Schuldenberg erdrückt wird, gibt die Regierung noch Milliarden für F 16-Jäger und U-Boote aus.

Insgesamt werden dafür 2,5 Mrd. Euro aufgewendet. Griechenland verfügt bereits über acht U-Boote. Wer soll das Land angreifen? Sparta? Ich frage mich wirklich, ob der Mensch das intelligenteste Wesen auf diesem Planeten sein kann. Nicht jeder ist so blind wie unser politisches Führungspersonal. In China zum Beispiel sind einige Menschen sehr aufmerksam. Wie der U.K. Telegraph kürzlich berichtete, hat die führende chinesische Ratingagentur die USA, Großbritannien, Deutschland und Frankreich von ihrer AAA-Liste gestrichen. Es ist nicht lange her, dass Timothy Geitner schwor, die Wall Street werde ihre AAA-Ratings nie verlieren.

Es ist derzeit nicht absehbar, wie das globale Finanzsystem vor sich selbst gerettet werden kann. Es gleicht einem alten, von Termiten zerfressenen Gebäude. Es gibt so viele Parasiten in diesem Haus, dass man sie nicht entfernen kann ohne das Gebäude zu zerstören.

Mit vielen Grüßen,

Justice Litle

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