17. Mai 2013
Stellen Sie sich vor, dass Sie Geld benötigen. Aber die Banken sind geschlossen und die Automaten leer. Ihre Kreditkarte wurde eingefroren. Sie benötigen Benzin, doch alle Tankstellen sind geschlossen.
Stellen Sie sich vor, dass Sie auch Nahrungsmittel brauchen, aber die Regale im Supermarkt sind leer. Es gibt einen Notfall in Ihrer Familie, aber weder Polizei noch Feuerwehr sind erreichbar.
Wie weit sind wir noch von diesem Szenario entfernt? Fragen Sie mal die Opfer von Hurrikan Katrina. Ihre Antwort wird lauten: 72 Stunden. Oder 3 Tage. Das ist die Zeit, die zwischen Ihnen und dem Chaos liegt.
Nun, es gibt natürlich einen Unterschied. Mein Szenario beruht nicht auf einer Naturkatastrophe, sondern auf einem bewussten Angriff auf unsere Infrastruktur. Etwa durch einen Computer-Hacker.
In kleinem Ausmaß geschieht dies schon jetzt Tag für Tag in den USA. Unsere Infrastruktur hängt entscheidend von unseren Computer-Netzwerken ab. Und diese sind verwundbar.
Schon bald könnten in den USA die Lichter ausgehen. Ich habe Sie gewarnt.
Mit den besten Grüßen,
Ihr Aaron Gentzler
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17. Mai 2013
Wow! Die Investoren verhalten sich, als ob wir 2007 hätten.
Warum sind die Anleger so optimistisch? Weil die Wirtschaft in Schwung kommt? Weil die Zukunft rosig aussieht? Weil man mit Aktien wieder richtig Geld machen kann?
Wohl kaum. Wir kennen die Geschichte. Die Aktien steigen, weil die Fed sie antreibt.
David Rose hat in der kanadischen Financial Post richtig angemerkt, dass die Fed schon immer beträchtlichen Einfluss auf die Finanzmärkte genommen hat, auch wenn die ökonomischen Effekte weitaus weniger dramatisch ausfielen.
Wenn aber die Fed die Zinsen noch fünf weitere fünf Jahre künstlich niedrig hält, werden wir dann nicht eine solche Blase erleben wie jene, die uns 2008 und 2009 in die Krise stürzte?
Natürlich, aber die Fed beugt vor. Sie behauptet, es gebe eine Strategie zum Ausstieg. Und ich frage mich: Zum Ausstieg aus was? Die Gelder der Fed haben nicht viel für die Realwirtschaft getan. An den Aktienmärkten haben sie derweil für Wunder gesorgt.
Es stellt sich also die Frage, wie die Fed reagieren wird, wenn die Aktien sinken, nachdem die Fed das Gelddrucken eingestellt hat. Ich denke, es kann noch richtig interessant werden.
Passen Sie auf sich auf,
Bill Bonner
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15. Mai 2013
Es gibt die allgemeine Ansicht, dass der US-Staatsanleihenmarkt auf einen Crash zusteuert. Die Bären denken, dass es irgendwann einen Massenausstieg aus US-Bonds geben wird. Und dabei werden Anleger mit großen Positionen enorme Verluste erleiden.
Ich bin anderer Ansicht und stehe auf der entgegengesetzten Seite. Die Wahrscheinlichkeit eines Crashs ist in meinen Augen vernachlässigbar. Ich rate NICHT dazu, nun in größerem Maßstab US-Anleihen zu kaufen. Es gibt derzeit wirklich bessere Investments. Aber lassen Sie sich bitte nicht dazu verleiten, an einen Bond-Crash zu glauben. Um zu verstehen weshalb, müssen Sie zunächst das Folgende wissen:
1. Schulden sind eine Verbindlichkeit souveräner Regierungen
2. Währungen sind ebenfalls eine Verbindlichkeit souveräner Regierungen
3. diese beiden Verbindlichkeiten sind austauschbar
4. Die Federal Reserve managt den Mix aus Schulden und Währung
Denken Sie kurz darüber nach. Wenn Washington möchte, könnte es ALLE künftigen Staatsausgaben durch Steuereinnahmen und das Drucken neuen Geldes begleichen. Und da Schulden sowie Währungen austauschbar sind, hat die Fed die Fähigkeit, den Anleihemarkt bis in alle Ewigkeit zu stützen. Aus diesem Grund wird der Staatsanleihenmarkt in den USA auch nicht einbrechen. Weil die Fed es nicht möchte!
Ich sage nicht, dass die Anleihekurse nicht sinken können. Aber die Wahrscheinlichkeit eines großen Crashs liegt bei 0%.
Justice Litle
US-Redakteur Taipan
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14. Mai 2013
Im Jahr 1981 begann die größte Anleiherallye aller Zeiten. Schauen Sie sich die Anleiherendite der vergangenen 40 Jahre an. Bedenken Sie, dass die Anleihepreise steigen wenn die Renditen sinken.
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Das nenne ich einen Bullenmarkt! Seit 1981 erleben wir einen Trend sinkender Anleiherenditen und steigender Anleihekurse. Manche Anleger denken, dass die Anleihepreise weiter steigen werden. Und dass dieser Bullenmarkt ewig anhalten wird. Ich denke, dass sie sich irren! Anstatt einer Fortsetzung des Bullenmarktes prognostiziere ich ein Ende des spektakulären Bullenlaufs der Anleihen. Und zwar in diesem Jahr!
Das Problem ist, dass die Renditen am Bondmarkt zu niedrig sind, um die Anleger für das Risiko sinkender Anleihekurse zu kompensieren. Und das Risiko ist größer als in den vergangenen fünf Jahren. Die Fed hat bereits ihren Plan für das Ende des historischen Anleihekaufprogramms vorgelegt. Selbst wenn die Fed ihre Käufe nur einschränken würde, hätte dies schon einen großen Druck auf die Anleihekurse zur Folge.
Ich empfehle Ihnen, durch den Kauf des ETFs ProShares Short 20+ Year Treasury ETF (NYSE:TBF) von der Situation zu profitieren. Dieser börsengehandelte Fonds macht Gewinne, wenn die Kurse langfristiger Anleihen sinken. Genau das passiert derzeit. Ich rate dazu, zunächst eine kleine Position in TBF aufzubauen und sie auszuweiten, sobald sich der Trend ausspielt.
Jim Nelson
US-Redakteur Taipan
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13. Mai 2013
Was, wenn Ihre örtliche Apotheke Krebsimpfungen anbieten würde? Selbst, wenn Sie die größte Angst vor Nadeln hätten, würden Sie vermutlich hingehen. Oder?
Die Idee, dass eine einfache Impfung den Krebs besiegen könnte, scheint weit hergeholt. Aber Wissenschaftler haben Jahrzehnte an genau solch einer Impfung gearbeitet. Die Idee besteht darin, den Körper wissen zu lassen, dass Krebszellen nicht zu ihm gehören und ihn einen Angriff gegen den Krebs fahren zu lassen.
Celldex Therapeutics (NASDAQ: CLDX) hat eine der vielversprechendsten Krebsimpfungen entwickelt: CDX-011. Es handelt sich um einen Impfstoff gegen einen sehr aggressiven Typ des Brustkrebses. Das Unternehmen plant später in diesem Jahr eine randomisierte Studie für CDX-011 durchzuführen, um einen Antrag auf schnelle Zulassung zu stellen. Die Daten dieser klinischen Studien werden nicht vor 2015 vorliegen. Aber CLDX ist ein aufsteigender Stern.
Das Unternehmen hat eine überraschend große Produktpipeline in einem frühen Stadium und wird in der Lage sein, innerhalb von zwei Jahren stetig Updates zum Fortschritt der Impfstoffe vorzulegen.
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Ich rate zum Aufbau einer CLDX-Position unter 15 Dollar je Aktie. Versuchen Sie, diese Position bei einer Kursschwäche zu vergrößern.
Severine Kirchner, Ph.D.
US-Redakteur Taipan
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10. Mai 2013
Dem durchschnittlichen US-Amerikaner geht es schlechter als noch vor fünf Jahren. Nach Angaben der Fed verfügte eine durchschnittliche Familie aus der Mittelschicht im Jahr 2010 über 27.300 US-Dollar. Das sind 28 Prozent weniger als im Jahr 2007, vor der Finanzkrise. Die Einkommen sind derweil inflationsbereinigt gesunken oder auf stabilem Niveau geblieben. Gleichzeitig steigen die Kosten.
Erinnern Sie sich daran, wenn Ihnen das nächste Mal jemand erzählen will, dass sich die US-Wirtschaft auf Erholungskurs befindet. Die finanzielle Lage der meisten US-Amerikaner wird immer ungewisser.
Aus einer Studie des Maganzins Inc. geht hervor, dass 80 Prozent der Wohlhabenden ihr Vermögen dem Besitz von Kapital verdanken – und nicht Aktien-Investments. Wenn Sie die Kontrolle über Ihre finanzielle Zukunft zurückgewinnen möchten, dann konzentrieren Sie sich auf den Kapitalbesitz. Reinvestieren Sie Ihr Einkommen in Kapital.
Werfen Sie Ihr Geld nicht aus dem Fenster hinaus. Jeder Cent, den Sie für Konsumgüter ausgeben, können Sie sich nicht reinvestieren. Ich will damit nicht sagen, dass Sie nicht in Aktien investieren sollen, aber tun Sie dies umsichtig. Balancieren Sie Ihr Portfolio gut aus.
Mit den besten Grüßen,
Ihr Aaron Gentzler
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9. Mai 2013
Die US-Aktien steigen und steigen. Der Dow hat die Marke von 15.000 Punkten überschritten. Auf der anderen Seite kam Gold gestern unter die Räder. Der Preis für eine Unze Gold gab auf 1,448 US-Dollar ab.
Aber was liegt nun vor uns?
Wenn ich in die Zukunft blicke, dann sehe ich ein düsteres Bild vor mir. Wir US-Amerikaner sind unsere schlimmsten Feinde. Dabei wird immer wieder behauptet, dass unser wahrer Feind unsichtbar ist. Man kann ihn mit bloßem Auge nicht erkennen, heißt es.
Es gibt einiges, was im Dunkeln liegt. So wies die Washington Post darauf hin, dass die Top-Secret-Welt, die von der US-Regierung nach dem 11. September zur Bekämpfung des Terrors erschaffen wurde, so umfangreich geworden ist, dass niemand deren wahren Kosten beziffern kann.
Man weiß nicht, wie viele Menschen dort beschäftigt sind, wie viele Programme laufen. Die Washington Post kam bei ihren Berechnungen auf 1.271 Regierungsorganisationen und 1.931 Privatunternehmen, die alle auf irgendeine Weise der Terrorismus-Bekämpfung dienen sollen. Es sind geschätzte 854.000 Personen, die in dieser Top-Secret-Welt arbeiten. Vermutlich kommen auf jeden potenziellen Terroristen etwa 10.000 Sicherheitsleute.
Unser Krieg spielt sich im Verborgenen ab. Es ist so etwas wie eine imaginäre Schlacht. Und so genau wir auch hinschauen mögen, unsere Feinde bleiben im Schatten.
Alles Gute,
Ihr Bill Bonner
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7. Mai 2013
Die Anleger schütten ihr Geld dank der Auslöschung von Renditen am Anleihemarkt durch die Fed derzeit in Einkommensaktien. Das Problem dabei ist, dass viele Anleger wahllos alles kaufen, das ein bisschen Rendite bringt. Ein großer Fehler.
Heute möchte ich vor den Gefahren warnen, die hinter einer speziellen Art der beliebten Einkommensanlage lauert: Vorzugsaktien. Technisch sind Vorzugsaktien Aktien wie Stammaktien. Eigentlich sind es aber Kreuzungen zwischen Aktien und Anleihen. Sie zahlen ein fixes Einkommen, wie eine Anleihe. Sie werden aber wie Aktien an der Börse gehandelt. Die am meisten verbreitete Art der Vorzugsaktie ist die kumulative Vorzugsaktie. Erstens werden sie üblicherweise nicht so häufig gehandelt wie Stammaktien. Zweitens haben Vorzugsaktien meistens höhere Renditen als Anleihen, da Vorzugsaktionäre im Falle einer Liquidation des Unternehmens erst nach den Anleiheeigner ausgezahlt werden. Drittens haben Vorzugsaktien eine fixe Rendite in Form von versprochenen Dividenden. Wenn das Unternehmen eine Dividendenzahlung auslässt, ist es zur Nachzahlung verpflichtet.
Das Problem mit nicht-kumulativen Aktien ist, dass das Unternehmen die Dividende senken kann, ohne zur Nachzahlung verpflichtet zu sein. Ich gebe Ihnen mit der National Bank of Greece (NYSE: NBG) ein Beispiel aus der echten Welt. Im Juli 2011 senkte die NBG die Dividende und anstatt einer Dividendenrendite von 9% bekamen die Vorzugsaktionäre nichts. Wären es kumulative Vorzugsaktien gewesen, hätten die Aktionäre Ihre Dividenden einklagen können.
Sieben von zehn in den vergangenen drei Wochen ausgegebene Vorzugsaktien waren nicht-kumulativ. Diese Art der Vorzugsaktie taucht immer öfter auf. Wenn Sie an Vorzugsaktien interessiert sind achten Sie darauf, dass es kumulative sind!
Chris Hunter
US-Redakteur Taipan
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6. Mai 2013
Die Leute bei Porsche müssen gut gelaunt sein. Der Hersteller von Luxusautos hat den besten Absatzmonat aller Zeiten hinter sich.
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Die US-CEOs machen sich auch nicht schlecht. Wie aus dem folgenden Chart hervorgeht, haben die Gewinnmargen der US-Unternehmen im Verhältnis zur gesamten Wirtschaftsleistung ein Rekordhoch erreicht.
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Natürlich ist es leichter, dicke Margen zu erwirtschaften, wenn man Mitarbeiter entlässt und die übrigen zu niedrigen Löhnen weiterarbeiten lässt. Seit 1980 gab es keinen Zeitpunkt, an dem weniger Amerikaner einen Job hatten:

Sie müssen nicht auf diese Diagramme schauen um zu verstehen, was gespielt wird. Die wirtschaftliche „Erholung“, die von Washington und der Wall Street vorgetäuscht wird, zahlt sich nicht für alle US-Bürger gleich aus.
Natürlich gibt es eine echte Erholung für Banker, Insider und Financiers. Die Profite an der Wall Street steigen; die großen Boni sind zurück. Aber für die meisten Amerikaner verläuft die Story anders. Das Geld ist knapp, Familien spüren den Druck. Ich nenne das die „Du kannst mich!“-Erholung. Man erzählt uns, dass alles besser sei. Aber die Realität stellt sich ganz anders dar.
Mein Rat: Wenn Sie in Aktien investiert sind, denken Sie genau darüber nach, weshalb. Sind Sie investiert, weil Aktien gute Werte bieten? Oder sind Sie investiert, weil die Politik der Notenbanken Ihnen keine andere Wahl lässt? Bleiben Sie diversifiziert. Nur so können Sie überleben, wenn die Geldwand der Fed einstürzt.
Chris Hunter
US-Redakteur Taipan
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3. Mai 2013
Dank der Zinspolitik der Fed kann sich die US-Regierung weiterhin günstig Geld leihen. Aber wovon die Regierung profitiert, darunter leiden die Bürger. Deren gespartes Geld verliert nämlich zunehmend an Wert – und damit der US-Bürger an Kaufkraft. Langsam aber sicher werden somit die Ersparnisse der Bürger aufgefressen.
Ich habe schon öfter über das Ende des Geldes gesprochen. Ich meine damit, dass Bargeld, das Sie zu Hause oder in einer Bank angelegt haben, keine angemessene Möglichkeit mehr bietet, um sich seinen Wohlstand zu sichern.
Glücklicherweise gibt es andere Optionen. Wie etwa Gold und Silber. Gegen den physikalischen Besitz sprechen natürlich einige Faktoren, vor allem Sicherheitsfragen, wie der Transport und die Lagerung.
Eine gute Lösung bietet BullionVault. Das Unternehmen lagert Gold für Sie – und kann es auch in Ihren Namen kaufen und verkaufen. Sehen Sie sich die Website einmal an. Sie ist sehr nutzerfreundlich und man kann kostenlos einen Account anlegen.
Also: Denken Sie darüber nach, Ihr Geld auf unkonventionelle Weise anzulegen.
Mit den besten Grüßen,
Ihr Aaron Gentzler
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