Bernanke – für jeden etwas?
3. Dezember 2009Der Mann hat einen Plan. Nun, vermutlich auch mehrere – denn man steigt nicht in das wichtigste Amt der USA auf, ohne eine Vorstellung von und irgendetwas zu haben. Sie dachten, ich spreche über Präsident Obama? Nein, mein Thema ist Fed-Chef Ben Bernanke. Obama hat zwar die Macht, neue Truppen nach Afghanistan zu schicken, doch das funktioniert nicht ohne Cash. Denn Patriotismus ist schön und gut, aber essen kann man ihn nicht.
Bernanke muss nun für jeden etwas bieten. Denn er wurde zwar von Obama für eine weitere vierjährige Amtszeit als Chef der US-Notenbank nominiert, doch letztendlich muss der Senat dieser Nominierung nun noch zustimmen. Und einige Senatoren sind nicht nur mit den Grundsätzen der Wirtschaft vertraut, sondern sie wissen auch sehr gut, was der normale Bürger hören will. Nämlich, dass die Fed nicht den Großbanken unter die Arme greift, sondern im Interesse des Volks agiert.
Letztendlich wird Bernanke dem Senat also vermutlich all das versprechen, was man von ihm hören will. Wir können also zusammenfassen: Big Ben hat zwar ziemlich viel Macht, aber er ist nicht unsterblich.
Mit den besten Grüßen,
Ihr Adam Lass
US-Redakteur Taipan




