Turbo Timmy: Bis zur Unendlichkeit – und noch viel weiter
11. Januar 2010Die US-Regierung hat damals den Versicherungskonzern AIG gerettet, um Schlimmeres für das globale Finanzsystem zu verhindern. Erinnern Sie sich noch daran, wer damals Präsident der Fed war? Genau, es war “Turbo Timmy” Timothy Geithner, der aktuelle US-Finanzminister.
Und scheinbar haben sich damals nach der Rettung der AIG einige Dinge ereignet, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren. So soll die AIG nach ihrer Rettung Zahlungen in Höhe von 62,1 Milliarden Dollar an Banken geleistet haben. Laut Bloomberg geht aus dem damaligen Email-Verkehr zwischen der Fed und der AIG hervor, dass die Fed die AIG dazu aufgefordert habe, über diese Transaktionen Stillschweigen zu bewahren.
Doch die sonderbaren Ereignisse um unseren Turbo Timmy gehen noch weiter, denn er hatte vor ein paar Wochen ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für die Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac: Diese dürften nämlich bis zum Jahr 2012 uneingeschränkt Kredite beim Staat beantragen. Und jetzt kommt es noch besser: Turbo Timmy musste hierzu noch nicht einmal den Kongress befragen, denn er scheint das Motto “No taxation without representation” nicht zu kennen. Er kann einen Scheck über jeden Betrag ausstellen, so hoch er auch sein mag. Turbo Timmy, quo vadis? Bis zur Unendlichkeit – und noch viel weiter!
Mit den besten Grüßen,
Ihr Justice Litle
US-Redakteur Taipan




