Rezept für eine Bananenrepublik

13. Januar 2010

Ich präsentiere Ihnen heute das Rezept für eine Bananenrepublik:

Zutaten:

  • Presse (außer Kontrolle)
  • Währungsrestriktionen- und Kontrollen
  • Erdrückende Regulierung und Amtsschimmel
  • Aggressive Verstaatlichung privater Assets
  • Extravagante Sozialleistungen
  • äußerst korrupte Finanzstrukturen
  • großer Druck auf kleine Unternehmen

Zubereitung:

  • Mischen Sie Versprechen wie “Hope“, “Change“ und “Revolution“ in einem Kochtopf. Das ganze zum Kochen bringen.
  • Wenn die Mischung dickflüssig wird, mengen Sie aggressive Ausgabenpläne hinzu. Streuen Sie eine Prise Liberalismus und eine gewisse Menge Insider-Verbindungen hinzu um die Konsistenz geschmeidig zu halten. Lassen Sie alles für eine Legislaturperiode auf kleiner Propagandaflamme köcheln.
  • Geben Sie die entstandene Füllung in eine selbstgerechte Form. Garnieren Sie das Gericht nun mit Korruption, unterdrückten Skandalen und offener Verstaatlichung. Schließlich wird das Mahl im Ofen des fiskalischen Selbstmordes gebacken, bis das Inflationsthermometer auf über 30% steigt.

Während sich die USA langsam in eine Bananenrepublik verwandeln, schauen wir mit Ehrfurcht auf den Meister des fiskalischen Irrsinns: Hugo Chavez. Venezuela war einst ein wohlhabendes Land. Aber in den vergangenen elf Jahren hat der Lider Maximo einiges zerstört. Im Namen des sozialistischen Paradieses hat er Venezuela Wassermangel, Elektrizitätsausfälle und Nahrungsmittelknappheit beschert. Die Mordrate ist hoch und steigt. Und nun hat Chávez auch noch eine Abwertung der Währung erzwungen. Stellen Sie sich darauf ein, dass es uns in den USA ähnlich ergehen wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Justice Litle

US-Redakteur Taipan

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Eine Reaktion zu “Rezept für eine Bananenrepublik”

  1. Gunter, Venezuela

    …alles in allem werden wir am Jahresende eine hoehere Inflationsrate als Mugabes Zimbabwe haben. Die Flugpreise haben sich fuer uns uebernacht genau verdoppelt, auf die jeden 2. Tag 3 Std. angekuendigten Stromsperren koennen wir uns einstellen, aber die vielen unangekuendigten nerven gewaltig! Die Industrie ist abgewuergt, die jetzige Kolchosenwirtschaft ist nichtmal mit der der Ex DDR zu vergleichen, sondern tot und keiner traut sich unseren Hannswurst zu erlegen.
    Viva Venezuela, aber nur ohne unseren Spinner

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