Saatprobleme machen Getreide interessant

28. April 2008

Wie Sie am Chart sehen können, ist Getreide bereit sein bisheriges Hoch noch zu Toppen – und zwar deutlich.

Die Gründe für einen Ausbruch sind folgende: Die Erde in einigen Teilen der USA ist zu kalt und zu nass für Getreide. Das zwingt Getreidebauern etwas anderes anzubauen. Einige Investoren denken, dass es sogar die Landwirte zwingen wird, auf Sojabohnen (die später als Getreide gepflanzt werden können) umzustellen. Das wäre vor 10 oder 15 Jahren auch der Fall gewesen. Doch mit den heutigen „Just-in-Time-Lagern“ der Zulieferer in der Landwirtschaft ist es unmöglich für Landwirte, jetzt noch Samen für den Wechsel zu finden.

Hinzu kommt der viele Regen. Durch ihn konnten die Landwirte bislang nur ca. 10% der gesamten Ernte sähen. Im Vorjahr waren es zur gleichen Zeit noch 20%. Innerhalb der letzten 5 Jahre waren es sogar durchschnittlich 35% die jetzt schon gesät waren.

Wenn wir die Situation weltweit betrachten, zeigen sich bereits erste Schwierigkeiten, die Nachfrage nach Getreide noch zu decken. Als weltweiter Getreidekönig spielt die USA eine kritische Rolle. Wenn dort die Ernte lau ausfällt, dann macht sich der Getreidepreis bereit in den Himmel zu schießen.

Sie können Getreide mit einem ETF traden: Getreide ist mit einem Viertel im PowerShares DB Agriculture Fund (DBA:AMEX) vertreten. Die anderen Teile setzen sich aus Weizen, Sojabohnen und Zucker zusammen. Doch um sich wirklich an diese Landwirtschafs-Rakete hängen zu können, sollten Sie auf Futures oder Futures-Optionen setzen.

Stellen Sie jedoch immer sicher, dass jeder Trade auch zu Ihrem Risikoprofil passt.

Gute Investitionen

US-Redaktion, Taipan

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