120 US-$ pro Barrel sind erst der Anfang

22. April 2008

Die OPEC steht zwar in allen Zeitungen, doch der wahre Joker im Spiel um die Ölpreise ist Russland. Wie Sie in diesem Chart sehen können legt es das Land darauf an, Ölpreise in der Zukunft noch höher zu treiben.

Russland suchte in den Jahren zwischen 1930 und 1990 energisch nach Öl. Doch das Ende des Kommunismus brachte auch die Öl-Suche zu einem Halt. Auch heute findet Russland kaum noch neues Öl.

Die Situation ist also schon sehr schlimm, doch sie wird sogar noch schlimmer. Mit der momentanen Geschwindigkeit mit der neue Ölfunde gemacht werden, könnten die Reserven des weltweit zweitgrößten Ölproduzenten bis 2030 halbiert werden. Hinzu kommt, dass bis dahin die Ölproduktion um 75% zurückgehen könnte.

Langfristig gesehen sind 120 US-$ pro Barrel Öl erst der Anfang. Russlands Position als dominantes Nicht-OPEC-Mitglied sowie die miserablen Aussichten bei der Ölförderung dieses Giganten, werden den Ölpreis noch höher treiben.

Der Wirtschaftsboom in China, Indien und Brasilien blieb unbeeindruckt von der Krise in den USA. Ihr Durst nach Öl ist nach wie vor unstillbar. Vladimir Putin und Russland werden in diesem Zusammenhang nur noch mächtiger und rücken ins Rampenlicht.

Es wird künftig sehr beängstigend auf dem Ölmarkt. Der Russland-Faktor wiegt immer schwerer. Clevere Investoren sichern sich schon jetzt ab. Lernen auch Sie von steigenden Ölpreisen zu profitieren mit Taipan.

Gute Investitionen

Andrew Mickey

US-Redaktion, Taipan

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