Was geschieht mit dem Dollar?

25. Februar 2010

Kürzlich haben Labour und ihre Alliierten geschwafelt, dass eine zu starke Senkung des Haushaltsdefizits die Zerstörung des Britischen Pfunds nach sich ziehen wird. Ein Versuch, die Abwertung des Britischen Pfunds durch die Reduzierung der Staatsverschuldung abzubremsen werde das Steueraufkommen gefährden, die Erholung des Bankensektors verhindern und Millionen von Labour-Wählern arbeitslos machen.

Das ist einfach Unsinn! Es gibt aber Gründe, weshalb wir diesen Ausflug des britischen Humors in die Wirtschaftswelt überdenken sollten. Es ist Fakt, dass eine überzogene Verschuldung und Inflation in Europa den US-Dollar gegenüber dem Pfund und dem Euro aufgewertet haben. Da der Zusammenbruch des Dollars nun erst einmal abgewendet ist, kann die Fed die Leitzinsen also beruhigt bei Null lassen. Und das Weiße Haus kann weiter Milliarden in den Immobilienmarkt pumpen.

Das sind Future-Charts des US-Dollars gegenüber anderen Währungen und von Gold gegenüber dem US-Dollar. Und obwohl ich normalerweise etwas langfristigere Beobachtungen bevorzuge, enthüllen diese Charts eine plötzliche und möglicherweise beträchtliche Abwendung vom Dollar hin zum bekanntesten sicheren Hafen: Gold. Wir sind nicht die einzigen, die sich diese Charts ansehen. Am Ende ist eine Rückkehr zu Gold der einzig sinnvolle Schritt.

Mit freundlichen Grüßen,

Adam Lass

US-Redakteur Taipan

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