Vier Möglichkeiten des Shortens, Teil 1

12. März 2010

Es gibt viele Möglichkeiten Short-Positionen einzugehen, also von sinkenden Kursen zu profitieren. Wir werden es heute einfach halten, und uns zwei grundlegende Möglichkeiten anschauen.

  • Ansatz 1: Aktien

Dies ist der vermutlich bekannteste Ansatz, in dem einzelne Aktien ausgewählt werden. Die Aktien werden geliehen und mit der Absicht am Markt verkauft, sie später zu einem niedrigeren Kurs zurückzukaufen (und sie dem Verleiher zurückzugeben). Das Problem dabei ist, dass sich einzelne Unternehmensaktien nicht immer mit dem Markt bewegen. Ein Übernahmeangebot an das Unternehmen, mit dessen Aktien man shortet, kann äußerst schmerzvoll sein. Aber es gibt auch äußerst große Chancen. So ist z.B. der Aktienkurs von Fannie Mae (NYSE: FNM) in den Jahren 2007 und 2008 von 60 Dollar auf 1 Dollar gefallen. Unternehmen, bei denen Betrug und Bestechung vermutet werden oder deren Aktien überbewertet sind, können gute Kandidaten sein.

  • Ansatz 2: Exchange Traded Fund (ETFs)

Eine weitere Möglichkeit sind Börsengehandelte Investmentfonds. Dabei ist das Prinzip dasselbe wie bei Aktien. Der große Vorteil hierbei ist, dass man von Unternehmensnachrichten nicht aus heiterem Himmel getroffen werden kann. Man investiert schließlich in einen Korb von Unternehmen. Daher setzt man immer auf die negative Entwicklung einer ganzen Branche. Bei ETFs sollte man sich aber immer die Zusammensetzung des Fonds und insbesondere die Gewichtung der einzelnen Unternehmen ansehen. Es nützt einem hinsichtlich des Risikos wenig, wenn ein Unternehmen 50% des Korbs stellt.

Mit freundlichen Grüßen,

Justice Litle

US-Redakteur Taipan

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