Tankan im Tank

1. April 2008

Die Leiden durch einen fallenden Dollar sind den Konsumenten in den USA nur allzu gut bekannt. Seit dem letzten Sommer hat der Dollar beinahe 20% gegenüber dem japanischen Yen. verloren. Doch die Amerikaner sind nicht die einzigen, die wegen dieser stets zunehmenden Schieflage leiden.

Vor kurzem erst waren die Schlagzeilen voll mit Neuigkeiten von dem Kampf zwischen Toyota (TM ADR: NYSE) und GM (GM:US) im US-Automarkt. Nun hat der japanische Autohersteller zunehmende Probleme bei der Gewinnerzielung.

Doch nicht nur Toyota leidet. Die vierteljährlich durchgeführte Tankan-Studie der Bank of Japan berichtet von einer sinkenden Stimmung bei japanischen Herstellern – und der Stimmungstrend soll weiter runter gehen.

Doch was bringt so viele Leute dazu, den japanischen Yen zu lieben und die japanischen Aktien gleichzeitig so zu hassen? Die Antwort lautet: Es wird verursacht durch Carry Trades. Der unglaublich niedrige Zinssatz verleitet Investoren dazu, Geld in Japan zu leihen und es überall auf der Welt zu investieren.

Zum Leidwesen der Japaner ist die Zentralbank nicht bereit, irgendwas dagegen zu unternehmen. Wegen der drohenden Rezession (ein Trend den sie sich mit den USA teilen), ist eine Erhöhung der Zinsen noch in weiter ferne.

Gute Investitionen

Adam Lass

US-Redakteur, Taipan

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