Bühne frei für den globalen Mineralienkrieg

23. Juni 2010

Kürzlich ging durch alle Medien, dass die USA in Afghanistan Mineralien im Wert von rund 1 Bio. Dollar entdeckt haben. Vor Beginn des Irakkriegs gab es einen populären Button: “Kein Blut für Öl“. Man müsste den Slogan jetzt eigentlich in “Kein Blut für Mineralien“ ändern.

Wir haben hier das perfekte Rezept für ein massives, antideflationäres Investment von Seiten der US-Regierung. Mit dieser “Entdeckung“ (es ist schon lange bekannt, dass es in Afghanistan viele Rohstoffe gibt) hat das Pentagon einen Grund, die Aktivitäten in Afghanistan auszubauen und zu eskalieren.

Die ökonomische Logik eines globalen Mineralienkrieges ist wirklich exquisit. Die dominante Position Chinas im Bereich Seltenerdmetalle liefert dafür die Basis. Es haben nicht nur Militärs einen Anreiz dafür, ihre Machtbasis auszubauen. Die Federal Reserve und das US-Finanzministerium haben ebenfalls einen Grund dafür, die Expansion zu unterstützen. Die Geschichte zeigt, dass am Ende Kriege noch immer die besten Konjunkturprogramme sind.

Mit freundlichen Grüßen,

Justice Litle

US-Redakteur Taipan

Diesen Artikel weiterempfehlen ... Diesen Artikel weiterempfehlen ...

Einen Kommentar schreiben