Praktische Lösungen in schwierigen Zeiten
13. Juli 2010
Es kann natürlich sein, dass wir hier bei Taipan besessen von den Finanzmärkten sind. Wir atmen sie sozusagen jeden Tag ein – und manchmal auch in der Nacht. Meine Frau erwischte mich letztens mitten in der Nacht, als ich die "South China Morning Post" las. Ihre Reaktion: "Komm' ins Bett! Die Welt ist auch morgen noch da, wenn du wieder aufgestanden bist." Mein Kollege Justice erzählte mir letztens nicht ohne Stolz, dass er in Las Vegas am Pokertisch die Wirtschaftsnachrichten las. Das Schlimmste daran ist: Wir halten uns dabei auch noch für cool.
Aber es gibt natürlich noch andere Menschen – jene, welche die Lage an den Finanzmärkten einfach nur überleben wollen. Eine mögliche Lösung ist natürlich, lieber sein "eigenes Essen anzubauen", allerdings ist dies nicht für jeden umsetzbar. Was soll man also tun, wenn die Finanzmärkte ihren nächsten Abwärtskurs einschlagen? Früher konnte man noch gut diversifizieren, indem man Investments am anderen Ende der Welt tätigte. Doch diese Zeiten sind vorbei. Genau wie ich lesen Millionen anderer Menschen täglich die "South China Morning Post", und es ist inzwischen nahezu unmöglich Investments zu finden, die sich vom Markt entkoppelt haben. Gold als Anlageform ist schon etwas besser, aber auch hier habe ich einige Bedenken, da inzwischen so viele Spekulanten am Werk sind.
Letztendlich steht wohl außer Frage, dass man den Problemen nicht aus dem Weg gehen kann. Aber man sollte versuchen, diese Probleme auf die beste Weise zum eigenen Vorteil zu nutzen. Und da ich mich in letzter Zeit stärker im Einzelhandelssektor umgetan habe, habe ich mich für einen Call auf Unternehmen wie Kohl's und Home Depot entschieden. Beim nächsten Mal werde ich näher auf die Chancen im Einzelhandelssektor eingehen und Ihnen einen Put empfehlen, die Sie interessieren dürfte.
Mit den besten Grüßen,
Ihr Adam Lass
US-Redakteur Taipan




