Ein Rückzugsort am Meer

16. Juli 2010

Manchmal macht es Spaß, „Was wäre wenn…“ zu spielen. Was, wenn ein vollständiger Zusammenbruch des US-Finanzsystems zu einem logistischen Chaos führen würde? Hungersnöte sind in der Regel nicht auf einen Mangel an Lebensmitteln, sondern auf die Unmöglichkeit des Transports zurückzuführen. Wir haben gesehen was passiert, wenn Banken das Verleihen von Geld kurzfristig einstellen. Aber was geschieht, wenn der Kreditmarkt vollständig erlahmt?

Angenommen es gäbe kein Geld mehr für Treibstoffe, dann könnte Getreide nicht mehr von A nach B transportiert werden. Dies ist zwar etwas stark vereinfacht dargestellt, trifft aber den Kern. Kredite schmieren die Räder der Wirtschaft nicht nur sprichwörtlich, sondern ganz real. Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit dieses ‚Mad Max‘-Szenarios sehr gering. Aber dennoch: Was, wenn?

In einem solchen Fall wäre man sicherlich am besten dran, wenn man sich an einem einsamen Ort befände. Nicht zu isoliert, aber weit entfernt von Aufständen und möglichst autark in der Versorgung. Lebensmittel und Wasser müsste es unabhängig von externer Versorgung und Transportsystemen an diesem Ort geben. In Nicaragua entwickelt ein Unternehmen namens Rancho Santana eine Siedlung, die solchen Anforderungen entspricht und nebenbei noch wunderschön am Meer gelegen ist. Vielleicht wäre das eine Überlegung wert?

Mit freundlichen Grüßen,

Justice Little

US-Redakteur Taipan

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