Warum man jetzt shorten sollte
23. Juli 2010Die Mehrheit der Investoren wird niemals shorten. Nur wenige nehmen sich die Zeit, sich mit der "dunklen Seite" des Marktes zu beschäftigen. Und das ist wirklich äußert schade, denn die dunkle Seite hat so einiges zu bieten. Man sollte am besten einen flexiblen Standpunkt einnehmen.
Es ist ein wenig wie beim Tennis. Die Kunst des Shortens ist in etwa so, wie eine gute Rückhand zu haben. Können Sie sich einen Tennisspieler ohne gute Rückhand vorstellen? Er wäre auf der Hälfte seiner Positionen auf dem Tennisplatz aufgeschmissen. Manche Menschen behaupten zu Unrecht, dass das Risiko beim Shorten unendlich groß sei. Denn es bleibt dabei: Sie müssen einfach flexibel sein.
In guten Zeiten kommt das Geld einfach so ins Haus hinein geflogen. In schlechten Zeiten tut sich gar nichts. Wenn Sie sich die Kunst des Shortens aneignen, bedeutet dies nichts anderes, als ihren Werkzeugkasten aufzurüsten. Eine Wirtschaft, die kein oder kaum Wachstum aufweist, führt zu erhöhter Volatilität. Und Aktienkurse können Monate, Quartale oder sogar über Jahre hinweg auf niedrigem Niveau bleiben oder sinken. Und das wichtigste überhaupt ist: Wenn Sie die Kunst des Shortens beherrschen, dann bleiben Sie bei Ihren Investments viel objektiver. Denn Sie können beide Seiten bedacht abwägen, und Sie sind bei Ihren Entscheidungen weniger unkontrollierten Emotionen oder Ihrem eigenen Wunschdenken unterworfen.
Mit den besten Grüßen,
Ihr Justice Litle
US-Redakteur Taipan




