Der Umgang mit Währungsschwächen

24. August 2010

Im aktuellen Währungskrieg dürften viele ahnungslose Investoren Geld verlieren. Unglücklicherweise werden es die meisten niemals mitbekommen, da der nominale Wert ihres Vermögens mehr oder weniger stabil bleibt. Der reale Wert eines Vermögens liegt jedoch in seiner Kaufkraft. Jedoch wachen mehr und mehr Anleger auf und erkennen, dass der Besitz von Bargeld Gefahren birgt. Zwar gibt es Wertanlagen, die von Haus aus gegen Inflation geschützt sind. Dazu zählen zum  Beispiel die Treasury Inflation Protected Securities des US-Finanzministeriums. Hier hält man jedoch nur mit der Inflation Schritt. Seinen Wohlstand kann man damit nicht steigern.

Ein anderer Ansatz, den ich deutlich bevorzuge, ist der Kauf von Rohstoffen. Rohstoffe gewinnen an nominalem Wert, wenn der Wert von Währungen abnimmt. In den vergangenen Wochen hat der Goldpreis im Zuge der Währungssorgen erneut zugenommen. Aber auch der herkömmliche Kauf von Gold ist nicht die optimale Wahl. Stattdessen wäre ein Portfolio aus Anlagen wünschenswert, das deutlich höhere Erträge ermöglicht. In meinen Augen sind Aktien von Goldminen die beste Möglichkeit.

Es gilt jedoch einige Dinge zu beachten. So sollte man seine Wahl anhand der Produktionskosten des Unternehmens und dessen Schuldenstand treffen. Weitere Kriterien sind die Menge an belegten Ressourcen, Hedging-Maßnahmen mit Blick auf den Verkaufspreis des Goldes und mögliche geopolitische Risiken.

Mit freundlichen Grüßen,

Zachary Scheidt

US-Redakteur Taipan

Diesen Artikel weiterempfehlen ... Diesen Artikel weiterempfehlen ...

Einen Kommentar schreiben