US-Börsen knicken heftig ein Neue Trader-Empfehlung Mantech innerhalb von nur 2 Tagen mit 17,08% Kursgewinn verkauft

2. November 2007

Erst wird gejubelt, dann gejammert. Im Vorfeld der Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank diesen Mittwoch waren die US-Börsen zwar nervös, sie stiegen aber dennoch – ohne den über 90 US$ gekletterten Ölpreis zu beachten. Dann kam die Zinssenkung der Fed um 0,25%, die längst erwartet worden war.

 

Überraschen starkes BIP-Wachstum in den USA

 

Dennoch reagierten die US-Börsen mit Freude. Denn auch das Wirtschaftswachstum sorgte an der Wall Street für eine positive Überraschung. Im 3. Quartal zeigte sich das Wirtschaftswachstum mit einem BIP-Zuwachs von 3,9% überraschend stark. Doch das war gestern schon wieder vergessen. Es wurde nicht mehr gejubelt, sondern gejammert. Der Ölpreis rückte schlagartig wieder ins Bewusstsein der Anleger, als ob man wochenlang beim Tanken überhaupt nichts bemerkt hätte. Hinzu kamen erneut Turbulenzen im Finanzsektor, die so weit gingen, dass gestern zeitweise die automatischen

 

US-Bank-Aktien werden abgestraft

 

Verkaufsprogramme an der Wall Street gestoppt werden musste. Der Bankenriese Citigroup verlor im Handel teilweise über 9%. Auch andere Banktitel wie Goldman Sachs oder Merril Lynch wurden abgestraft. Hintergrund ist erneut die Kreditkrise, über die ich Sie hier schon mehrfach ausführlich informiert habe.

 

Milliarden-Verluste

 

Nachdem die US-Investementbank Merrill Lynch zum ersten mal in der 93 jährigen Geschichte einen Rekordverlust von 2,3 Mrd. US$ in einem Quartal zugeben musste, wurde der Vorstandschef O’Neal vor die Tür gesetzt. Das kam an der Börse überhaupt nicht an. Anfang Oktober hat O’Neal eingeräumt, dass er aufgrund von Fehlspekulationen nicht verkäufliche Wertpapiere in Höhe von 4,5 Mrd. US$ abschreiben muss. Den Rest gab dann die renommierte Ratingagentur Standard & Poors (S&P), die aufgrund der Rekord-Schieflage die Kreditwürdigkeit für Merill Lynch herabstufte. Kredit für das US-Investmenthaus werden damit teurer. Auch den US-Verbrauchern schlägt die Stimmung jetzt offensichtlich auf den Magen. Mit den fallenden Hauspreisen und den anziehenden Ölpreisen verlieren die US-Verbraucher an Zuversicht. Nach Angaben des Forschungsinstituts Conference Board sank das Verbrauchervertrauen zum dritten mal in Folge. Auf der anderen lassen wir uns nicht von der schlechten Stimmung anstecken, im Gegenteil, wir versuchen, das Beste daraus zu machen. Indem wir Ihnen Trades liefern, mit denen Sie auch unabhängig von der jeweiligen Stimmung gut verdienen können.

 

“Vielen Dank. Ich habe mit Ihnen bisher gut verdient”

 

Das ist uns auch gelungen. Das sieht jedenfalls auch Wall-Street-Radar-Leser Hans. M so, von dem ich heute morgen eine Mail erhalten habe:

 

„Hallo Herr Michler, Herr Wilhelmi

Ich muß sagen, Ihre Kaufempfehlungen

waren bis jetzt alle (außer dem apple put)

absolut klasse. Ich habe jede gekauft und gut

verdient. Ich selbst wäre nicht auf diese Werte

gekommen.

Ich finde es auch gut, dass Sie nur wenige

Papiere empfehlen, dafür aussichtsreiche.

Allerdings – ich weiß natürlich, dass Sie

auch keine Hellseher sein können – doch was

Ihre Verkaufsempfehlungen betrifft, da haben

nicht so gut beraten, wie beim Kauf.

Alle Werte, die Sie zum Verkauf gegeben

haben, Euro call, Silver call, First Solar, sind

weiter gestiegen und zwar kräftig. Ich habe

glücklicherweise (leider) nur den Euro call

verkauft.

Bis auf diese Kleinigkeit sage ich, bitte

machen Sie weiter so und vielen Dank.

Herzliche Grüße

Hans M.

 

Wall-Street-Radar-Leser Hans M. schätzt unsere Strategie genau richtig ein: Wir empfehlen nur wenige Papiere, dafür aber aussichtsreiche. Dass dabei nicht immer alles so läuft, wie wir uns das vorstellen, gehört zum Geschäft. Wenn ich mir die bisherige Bilanz anschaue, dann kann sie sich wirklich sehen lassen. Von 20 Empfehlungen, die wir in diesem Jahr ausgesprochen haben, wurden lediglich 5 mit einem Minus abgeschlossen. Das entspricht einer Erfolgsquote von 80%.

 

Erfolgsquote von 80% mit dem Wall Street Radar

 

Auch beim zweiten Punkt hat Herr M. Recht: In der Tat haben wir einige Positionen zu früh verkauft. Das kann passieren, dazu stehen wir auch. Dies liegt aber auch an einer konsequenten Stop Technik, die wir schon seit Jahren anwenden. Keine einzige Empfehlung bleibt dauerhaft ohne Stop. Das hat natürlich den Nachteil, dass Sie in einigen Fällen unglücklich ausgestoppt werden können und die Aktie oder der Call ein paar Tage später wieder anzieht. Immerhin konnten Sie aber mit einem guten Plus verkaufen.

 

Konsequente Verlustbegrenzung mit dem Wall Street Radar

 

Wesentlich schlimmer ist natürlich das Gegenteil – eine böse Falle, in die Anleger immer wieder hineintappen. Sie lassen Verluste zu lange laufen anstatt sie am Anfang bereits konsequent zu begrenzen. Viele Anleger sitzen immer noch auf ihren horrenden Verlusten aus der Neue-Markt-Zeit. Nach dem Prinzip Hoffnung – “das erholt sich schon wieder”, “ich sitze das aus”, “ich sehe das sowieso langfristig” – habe etliche Anleger aus einem Anfangsverlust von vielleicht 20% einen Rekordverlust von 90% gemacht. Das kann Ihnen mit dem Wall Street Radar nicht passieren. Natürlich arbeiten wir permanent daran, auch unsere Verkaufsstrategie noch zu verbessern, aber ohne Stop Loss werden wir es nicht machen. Bei uns verdienen Sie auch mit dem Motto: Lieber zu früh verkaufen, als ewig lang auf Verlusten sitzen. Wie schnell ein Verkauf durch ein konsequent gesetztes Kursziel gehen kann, haben Sie bei unserem neuen Trader-Wert gesehen. Obwohl wir die Geheimdienst- Aktie Mantech für unser Basis-Depot vorgesehen haben, wurde sie wie der Blitz innerhalb von nur 2 Tagen mit einem Kursgewinn von über 17,08% verkauft. Da durch starke Korrektur in den letzten  Handelsstunden ist die Aktie aber wieder deutlich zurück gekommen, so dass sich jetzt ein neue Kaufchance bietet. Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden.

 

 

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