Agrar, Energie, Infrastruktur, Solar und Gold – mit diesen Themen werden Sie in den nächsten Monaten punkten

15. Februar 2008

war es nur ein Vorwand, um Gewinne mitzunehmen oder war die Wall Street tatsächlich so überrascht? Diese Frage stellt sich, nachdem die US-Börsen eine kurze 3 Rally-Tage hingelegt haben. Vielleicht hat es aber auch mit dem verlängerten Wochenende zu tun, denn am Montag ist in den USA Feiertag, und davor kommt keine große Kaufbereitschaft mehr auf. Fakt ist, dass gestern auf breiter Front verkauft wurde. Auf Jahressicht sieht es jetzt so aus:

 

Dow Jones -6,69%

Nasdaq -12,06%

Dax -13,70%

TecDax -15,68%

 

Wie Sie auf einen Blick erkennen können, haben die US-Börsen deutlich besser abgeschnitten als die deutschen Börsen. Obwohl die Kredit- und Finanzkrise von den USA ausgegangen ist. Doch längst haben die Turbulenzen auch Europa und Asien erreicht. Gestern zum Beispiel hat die Schweizer Großbank UBS gemeldet, dass sie zum ersten mal in der Geschichte fürchtet, überhaupt keinen Quartalsgewinn zu erzielen. Sie erinnern sich: Auch JPMorgan, unsere US-Bank-Empfehlung, musste durch die Subprime-Krise Abschreibungen melden, konnte aber noch einen Gewinn ausweisen. Für die UBS sieht die Zukunft offensichtlich so düster aus, dass sie sich scheut, eine Prognose für die nächsten Quartale abzugeben. Vielmehr könnten weitere Kreditrisiken aufgedeckt werden.

 

Schweizer Großbank liefert düsteren Ausblick

 

Ausgerechnet die UBS hat der Chef der amerikanischen Notenbank Bernanke als Beispiel genommen. Die Quartalsbilanz der UBS habe den US-Anlegern vor Augen geführt, dass die Subprime-Krise noch lange nicht überwunden sei. Das ist eigentliche keine überraschende Erkenntnis. Bernanke hat gestern noch einmal seinen nüchternen Ausblick für die US-Konjunktur bestätigt. In der ersten Hälfte des Jahres werde die US-Wirtschaft nur langsam wachsen, im 2. Halbjahr gebe es eine Beschleunigung, wenn die stimulierenden Effekte der Fiskalpolitik Wirkung zeigen. Er ist aber offensichtlich selbst nicht davon überzeugt, dass diese Effekte so schnell greifen. Denn, so hat er betont, durch die angeschlagenen Immobilien-, Arbeits- und Kreditmärkte gäbe es weitere Abwärtsrisiken. Kein Zweifel: Bernanke bereitet das Terrain für weitere Zinssenkungen vor. Damit redet er ganz bewusst den Dollar schwach. Die Europäer und Asiaten wird das nicht freuen. Denn ihre Exporte werden immer teurer. US-Unternehmen mit weltweiter Ausrichtung können sich hingegen die Hände reiben. Und deshalb werden wir auch weiterhin unser Basis-Depot mit ausgesuchten Substanz-Werten aufstocken.

 

Solar-Werte sind massiv geprügelt worden, doch nicht jede Aktie ist ein Kauf

 

Dazu gehört zum Beispiel der Spezialist für Dünnschicht-Solar- Module First Solar, den wir Ihnen gestern in der Eilmeldung erneut zum Kauf empfohlen haben. Für Wall-Street-Radar-Leser, die schon länger dabei sind, ist das keine Unbekannte. Denn im letzten Jahr hatten wir Ihnen die Aktie bereits zu Kursen um 50 US$ und dann noch einmal um 100 US$ empfohlen. Wie sich jetzt herausstellt: natürlich leider viel zu früh verkauft. Aber jetzt erhalten Sie eine neue Chance. Denn etliche Solar-Werte sind durch die Finanzturbulenzen massiv geprügelt worden. Doch nicht jede Aktie, die tief gefallen ist, ist auch immer gleich ein Kauf. Denn kaum eine Solar-Unternehmen weist derart sensationelle Gewinnsteigerungen auf wie First Solar. Neben Solar gibt es weitere Bereiche, die wir in den nächsten Wochen ausbauen werden. Mit Infrastruktur und Gold haben wir bereits den Anfang gemacht. Aufgrund der weiter hohen Nachfrage nach Agrar-Rohstoffen aus den Schwellenländern, allen voran China und Indien, stehen Argar-Werte aus den Bereichen Düngemittel, Bewässerung und Landmaschinen ganz oben auf der Watchlist. Auch hier finden Sie hervorragenden US-Unternehmen, die international ausgerichtet sind. Hier warten wir nur noch auf den richtigen Einstiegszeitpunkt.

 

 

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