Apple koppelt sich vom Nasdaq ab – Turbo-Zertifikat steht vor dem Sprung nach oben

18. Januar 2008

Durch unsere Sondermeldungen am Montag, sowie gestern Nachmittag sind Sie auf dem neuesten Stand, was die aktuelle Kreditkrise in den USA anbelangt. Wir hatten Ihnen ja zugesagt, dass wir Sie aktiv durch diese schwierige Phase begleiten. In den letzten Handelsstunden gestern Abend hat sich nun eine neue Entwicklung herauskristallisiert, die sich vermutlich schon heute auf die US-Börsen auswirken wird – mindestens aber den nächsten Tagen und Wochen. Denn:

 

US-Notenbank-Chef fordert ein schnelles Konjunktur-Paket

 

In einer Rede vor dem US-Kongress in Washington hat der Chef der amerikanischen Notenbank Ben Bernanke die Politik unter Druck gesetzt und angesichts der drohenden Rezession in den USA ein schnelles Konjunktur-Paket gefordert. Gleichzeitig hat er erklärt, dass die Fed zu weiteren deutlichen Zinssenkungen bereit ist. Doch jetzt stellt sich heraus: Mit Zinssenkungen allein ist die aktuelle Krise nicht zu meistern. Die billigen Zinsen haben in den USA auch mit Sicherheit dazu beigetragen, dass das gefährliche Spiel aus Gier und Naivität um Ramsch- Hypotheken erst ins Laufen kam. Wie sehr deutsche Banken auch von diesem Spiel begeistert waren, haben Sie zuletzt an der grandios abgestürzten Hypo Real Estate gesehen, die offensichtlich die Anleger komplett hinters Licht geführt haben. Neben dem immensen Imageschaden ist aber auch ein gewaltiger tatsächlicher Schaden entstanden.

 

JPMorgan stabilisiert sich wieder, anderen US-Banken sacken weiter ab

 

Nach der Citigroup hat sich auch mit Merrill Lynch eine weitere US-Großbank aufgrund der Subprime-Krise einen Rekordverlust gemeldet. Die einzige Großbank, die aus dieser Krise ist JPMorgan. Und genau in dieser Bank sind Sie mit einem Call investiert. In renommierten Börsensendungen zum Beispiel auf CNBC wird JPMorgan bereits jetzt schon wieder zum Kauf empfohlen. Sobald sich die Banken-Krise wieder etwas legt, wird Ihr JPMorgan-Call als erster anspringen, und zwar gewaltig. Denn JPMorgan wurde mit weitern US-Banken in Sippenhaft genommen. Bereits jetzt ist aber deutlich zu erkennen, dass sich JPMorgan von anderen US-Banken abgekoppelt hat.

 

Apple präsentiert dünnstes Notebook der Welt

 

Eine weitere Trader-Position, die zwar auch gefallen ist, sich aber deutlich abgekoppelt hat, ist Apple. Auf die mit Spannung erwartete Mac-Messe in San Francisco hatten wir Sie ja bereits vorbereitet. Jetzt hat der Apple-Gründer Steve Jobs die Katze aus dem Sack gelassen. Eigentlich waren es mehrere Neuigkeiten, zum einen hat Jobs das dünnste Notebook der Welt präsentiert – ein 4-mm-Rechner (auch wenn jetzt schon heftig in den Kommentaren darüber gestritten wird, wie dünn es wirklich ist). Obwohl das Notebook ultra-dünn ist, hat Apple alles eingebaut, was technisch wichtig und innovativ ist. Damit hat Apple seine Fans auf keinen Fall enttäuscht.

 

Die eigentliche Sensation kommt aber aus dem Filmbereich

 

Die eigentlich wichtige Nachricht ist aber, dass Apple sich konsequent vom Computer- zum Multimedia-Konzern weiter entwickelt. Neben heiß ersehnten iPhone- und iPod-Updates gab es dann doch eine Sensation: einen Online-Filmverleih, der es in sich hat. Für Steve Jobs ist die Filmbranche nicht Neues, denn er hat das mittlerweile legendäre Pixar-Studio gegründet. Das ist unter anderem für Filme wie „Findet Nemo“ oder jetzt „Ratatouille“ verantwortlich. Beide Filme waren absolute Kassenschlager. Der Apple-Gründer hat es geschafft, dass sich alle wichtigen Filmstudios am neuen Online-Verleih beteiligen (z. b. MGM, Sony, Paramount). Ab Ende Februar sollen bereits über 1.000 Filme zum Preis von 2,99 US$ bis 3,99 US$ bereit stehen und können auf allen PCs, Macs, aber auch iPhones, gesehen. Und wie Sie wissen, ob nun iPhone oder Mac-Rechner, die Produkte von Apple werden nicht nur in den USA gekauft, sondern weltweit. Aufgrund der Dollar-Schwäche wird Apple deshalb in den letzten Tagen mehr und mehr als die Aktie gehandelt, die aus der aktuellen Krise als Gewinner hervorgehen kann.

 

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