US-Börsen stehen kurz vor dem Bruch des Abwärtstrends – unsere Trader- Werte ziehen schon jetzt bis zu 24% nach oben
4. April 2008„Totgesagte leben länger“ – so lautet der Titel meines Vortrags übernächsten Samstag, 12. April, auf der Finanzmesse Invest in Stuttgart zur aktuellen Situation in den USA und den Chancen des amerikanischen Aktienmarktes. Zu diesem etwa 20 min. Vortrag um 12 Uhr auf der Bühne am Stand des Investor Verlags lade ich Sie als Leser des Wall Street Radars ganz herzlich ein. Wenn Sie noch keine kostenlose Eintrittskarte für die Invest haben, beachten Sie bitte den Hinweis im PS dieses Editorials. „Totgesagte leben länger“. Wenn Sie sich einmal den Chart des Nasdaq Composite anschauen, dann wissen Sie, dass dies nicht nur ein locker dahin gesagter Spruch ist. Die mit Abstand weltweit wichtigste Technologie-Börse, an der auch unsere Trader-Aktien wie Mantech oder First Solar notieren, sieht charttechnisch nicht so schlecht aus, wie man aufgrund der Stimmung vielleicht vermuten könnte.
Widersprüchliche Auslegung der US-Konjunkturdaten
Nicht, dass Sie mich falsch verstehen: Ich will hier nichts beschönigen. Der Chef der amerikanischen Notenbank Ben Bernanke hat sich zum ersten mal das magische „R“-Wort in den Mund genommen, dass er bisher immer vermieden hat. Gemeint ist Rezession. Auf die Frage eines Senators, ob er eine Rezession möglich ist, antwortete der Notenbanker: „Eine Rezession ist möglich.“ Hat das den Aktienmärkten einen Schock versetzt? Nein, hat es nicht. Denn das, was alle vermuten, kann jetzt keine Überraschung mehr sein. Erstaunlich ist aber, dass die aktuellen Wirtschaftsdaten aus den USA fast jede Meinung zu lassen: sowohl die Optimisten als auch die Pessimisten werden bestätigt. Das macht eine Beurteilung der Lage nicht einfacher.




