Apache-Call liegt jetzt über 91% im Plus – Ölpreis auf neuem Rekordhoch
11. April 2008Einige Leser des Wall Street Radars werden sich vielleicht wundern, andere werden sich freuen. Dazu gehört zum Beispiel WSR-Leser Manfred K., der sich von „allein gelassen“ fühlt. Denn wir haben folgende E-Mail von ihm erhalten:
„Sehr geehrte Herren,
in Ihrer Ausgabe vom 4.4.08 Nr. 12 ist kein Wort über Ihre Eilempfehlung vom 17.2.08 (Call Apache) vorhanden. Ich habe diese Empfehlung gemäß Ihren Angaben am 28.2.08 zu 0,97 umgesetzt (5150 St.). Werde ich jetzt von Ihnen alleine gelassen? Oder gilt für diesen Wert Ihr Hinweis zum Blitz-Depot?
Mit blitzfreundlichen Grüssen
Ihr Manfred K.
Nun, das Problem hat sich schnell geklärt, denn Herr K. das Weekly Update aus Versehen gelöscht, indem wir darauf hingewiesen haben, dass bei unserem Apache-Call der Stop 1,01 € erreicht worden ist. Dazu haben wir dann umgehend folgendes Mail von ihm erhalten:
Hallo Herr Michler,
vielen Dank für Ihre Blitzantwort.
Könnten Sie mir freundlicher weise eine Marschroute für diesen Call auf Apache aufzeigen? (Anmerkung: Öl- und Gaswert, den wir als Call für den Wall Street Radar empfohlen haben). Ich habe mir über CortalConsors am 7.4.08 den Aktieninspektor für die Apache Aktie ausgedruckt. Danach ist die Aktie stark unterbewertet, hat 4 grüne Sterne, der Zeiger steht auf grün, weist ein starkes Analysteninteresse auf. Immer wenn ich mir nicht sicher bin, ziehe ich mir diese Sache als Hilfsintrument zu Rate. Ist das prinzipell verkehrt? Übrigens habe ich JPM mit 87% Gewinn u. DuPont mit 56% Gewinn bereits verkauft. Bei Apache liege ich z.Zt mit 59% vorne. Gestern waren es noch 72% (Anmerkung: aktuell sind es 91%). Durch meine tägl. Beobachtungen, konnte ich bisher feststellen, das der Schein sich durch diese Schwankungen immer höher arbeitet. Ist dieser Call vom Ölpreis abhängig oder von der Qualität der Aktie? (Anmerkung: Antwort dazu wird dieser Leser im Wall Street Radar erhalten. Für Infos dazu klicken Sie hier). Mit Ihren bisherigen Empfehlungen im Wall Street Radar und bei Taipan habe ich schon eine sehr gute Perfomance eingefahren
.
Vielleicht kann ich Sie ja auf der Messe in Stuttgart einmal persönlich kennen lernen. Würde mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüssen
Manfred K.
Gewinne absichern und hohe Verlust vermeiden
Nun, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch! Herr K. hat es mithilfe des Wall Street Radars geschafft, in einer schwierigen Börsenphase sehr gut zu verdienen. Wir haben uns entschlossen, den Apache-Call weiter zu beobachten und zu kommentieren, auch wir wenn uns der aktuelle Kursgewinn von über 91% nicht in unsere Performance-Rechnung eingeht, da unser Stop bei 1,01 € erreicht worden ist. Die Frage ist, warum setzen wir grundsätzlich Stops und setzen sie nur in Ausnahmefällen aus?
Stops: Bei Mantech und First Solar gehen Sie jetzt kein Risiko mehr. Sie können nur noch mit Gewinn verkaufen
Die Funktion von Stops ist klar: Sie dienen zum einen der Vermeidung von großen Verlusten, auf der anderen Seite der Absicherung bereits entstandenen Gewinne. Auf diese Weise konnten wir sowohl für Taipan als auch den Wall Street Radar jede schwierige Börsenphase recht gut meistern. Die meisten Aktionäre der Deutschen Telekom würden sich heute freuen, hätten sie damals einen Stop gesetzt. Sowohl bei Mantech als auch bei First Solar kann Ihnen jetzt nichts mehr passieren – Sie verkaufen auf jeden Fall mit Plus und gehen jetzt kein Risiko mehr ein.
Bei Optionsscheinen wird es schwieriger
Bei Aktien ist dies aber wesentlich einfacher zu handhaben als bei Optionsscheinen. Hochgehebelte Scheine unterliegen nun einmal wesentlich höheren Schwankungen. Das Problem ist: Setzt man den Stop zu eng, fliegt man sofort raus, setzt man ihn zu weit, ist das Verlustrisiko höher. Das macht Stops bei Optionsscheinen so schwierig. Anhand der Schwankungen des Basis-Investments werden wir aber die Stops für Optionsscheine weiter optimieren.




