Apache-Call liegt jetzt über 119% im Plus – Ölpreis bei über 115 US$
18. April 2008als ich letzten Samstag kurz vor 12 Uhr auf der neuen Messe in Stuttgart WSR-Leser Manfred K. am Stand des Investor Verlags treffe, strahlt er. Manfred K. hat auch allen Grund, sich zu freuen. Trotz turbulenter Börsenphase hat er es geschafft, mit Hilfe der WSR-Empfehlungen satt zu verdienen. Zum Beispiel mit unserem Call auf den US-Öl- und Gas-Wert Apache. Als wir uns am Samstag zu meinem Vortrag treffen, liegt der mit diesem Call bereits 91% im Plus. Das stimmt jetzt schon nicht mehr. Der Call liegt jetzt bei 2,13 €, empfohlen hatten wir ihn bei 0,97 €
Risiko ja, aber kein Harakiri
Was mir an Herrn K. und auch an anderen Leser gefällt, mit denen ich auf der Messe in Stuttgart getroffen habe – das ist die erstaunlich gelassene Haltung, mit der viele Anleger mit der aktuellen schwierigen Börsenphase umgehen. Da war keine Spur von Panik, sondern eher geduldiges Abwarten und schließlich beherztes Zugreifen. Natürlich gab es auch ein paar verwegene Zocker, über die man eigentlich nur den Kopf schütteln kann. Ich habe zum Beispiel einen Herrn kennen gelernt, der sich Optionsscheine mit einer Laufzeit von nur wenigen Wochen heraussucht. Sie wissen, dass die Verfallszeit bei Optionsscheinen gnadenlos ist: Je näher der Schein an den Verfallstag heranrückt, desto wertloser wird er. Deshalb ist es empfehlenswert, sich spätestens 6 Wochen vor Ablauf einmal Gedanken über einen Verkauf zu machen, um einen Totalverlust zu vermeiden. Dieser Herr macht es genau umgekehrt, er stürzt sich auf Optionsscheine mit kurzer Laufzeit, die dann einen exorbitant hohen effektiven Hebel von teilweise über 100 haben. Minimale Kursbewegungen reichen dann, um den Schein durch die Decke schließen zu lassen. Oder eben umgekehrt. Totalverlust inklusive. Das ist natürlich eine hochriskante Harakiri-Strategie, die wir für den WSR nicht umsetzen werden.




