Sinkender Ölpreis und stärkerer USDollar stützen US-Börsen

25. April 2008

so sieht der aktuelle Punktstand diese Woche aus:

 

Indexstände seit Jahresanfang:

 

Dow Jones -3,14%

Nasdaq -8,42%

Dax -15,45%

TecDax -13,44%

 

Das, was ich bei meinem Vortrag auf der Finanzmesse vorletzten Samstag in Stuttgart bereits formuliert habe, hat sich jetzt erneut bestätigt: Die US-Börsen schneiden wesentlich besser ab als die deutschen Börsen. Dies ist insofern erstaunlich, da wir nahezu täglich Meldungen darüber lesen, wie schlecht es den Amerikaner geht. Jetzt wird zum Beispiel befürchtet, dass die Banken- Krise auch auf Auto-Kredite durchschlagen wird. Die Zahl der Auto-Kredite, die auf der Kippe stehen, nimmt immer mehr zu. Dies ist aber keine so überraschende Meldung, da ohnehin bekannt ist, dass die konsumfreudigen Amerikaner wenig sparen und viel ausgeben. Das wird sich aber ändern. Denn die USA stehen vor einem schmerzhaften, langwierigen Anpassungsprozess. Gleichzeitig fangen die Amerikaner jetzt aber wieder an, ihren Chancen in der Krise zu nutzen. Familien und Investoren nutzen in einigen Lagen die gesunkenen Immobilienpreise und greifen zu. Das ist der Pragmatismus, wie ich ihn an den Amerikaner schätze. Und das gilt auch für die Börse. Abgesehen vom Banken-Sektor kehrt das Vertrauen langsam wieder zurück. Gerade international tätige US-Konzerne stehen aufgrund des niedrigen US-Dollars sehr gut da und verdienen besser als zum Beispiel die europäische Konkurrenz. Das gilt zum Beispiel für den kalifornischen Computer- Konzern Apple, der immer wieder durch spektakuläre Neuerungen auf sich aufmerksam macht. Im gerade abgelaufenen Quartal hat Apple Gewinn und Umsatz überraschend deutlich gesteigert. Auch wenn wir mit unseren beiden Optionsscheinen bisher Pech hatten, prüfen wir derzeit auch hier einen erneuten Einstieg.

 

 

Diesen Artikel weiterempfehlen ... Diesen Artikel weiterempfehlen ...

Einen Kommentar schreiben