Warum jeder ein Ford-Typ sein sollte

27. April 2009

Ich warne Sie direkt zu Beginn: Ich werde heute über Autos und Automobilproduzenten sprechen.

Amerikaner sind verrückt nach ihren Autos. Sie können schlecht über die Kinder oder Hunde von Amerikanern sprechen, aber wehe, Sie sagen auch nur ein schlechtes Wort über ihr Auto… Bei Amerikanern und ihren Autos handelt es sich um eine Liebe fürs Leben. Die Amerikaner bleiben ihrer Marke treu.

Womit wir dann auch beim Thema General Motors wären: Praktisch niemand kauft die Autos von General Motors. Und daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sich die Lager des Konzerns mit totem Stahl füllen. Und außerdem stellt sich die Frage, ob nur in einem der General Motors-Werke jemals wieder das Licht angehen wird. Aber was weiß ich schon, ich bin schließlich ein Ford-Typ. Allerdings ist General Motors nur einer der Automobilkonzerne, der mit dem Bankrott liebäugelt.

Aber um auf Ford Motor zu kommen: Ford Motor musste einen Quartalsverlust von 1,4 Milliarden US-Dollar ausweisen. Allerdings hat das Management im Vorfeld nicht behauptet, in diesem Zeitraum rentabel zu arbeiten.

Trotzdem ist der Cashbestand von Ford Motor hoch genug, damit das Management nicht in Washington um Hilfe betteln muss. Und so hat das Management erst jüngst eine Finanzierung durch die US-Regierung mit Stolz ablehnen können. Und wenn Sie sich die Kursentwicklung der Aktie vor diesem Hintergrund ansehen, dann werden Sie sich auch nicht länger fragen, warum ich in jeder Hinsicht ein Ford-Mann bin.

Mit den besten Grüßen,

Adam Lass
US-Redakteur Taipan

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