Ein Silber-Investment ist noch immer eine gute Entscheidung

26. Januar 2012

Bis Ende 2011 hat sich der Silberpreis zugegebenermaßen schlechter entwickelt als wir erwartet haben. Nach dem manipulierten Ausverkauf im Mai 2011 hat sich der Preis je Unze bei über 40 US-Dollar konsolidiert, um dann im September wieder unter 30 US-Dollar zu sinken.

Der Ausverkauf im September war teilweise auf die „Operation Twist“ von Ben Bernanke zurückzuführen, welche nicht wirklich zu einem Anlaufen der Druckerpresse führte. Unterstützt wurde der Wertverfall allerdings durch einen Anstieg der Margins an der CME und der Shanghai Gold Exchange.

Wenn die Margins angehoben werden, geschieht dies in der Regel unter dem Vorwand, die Integrität der Börse bewahren zu wollen. Bei der Bewertung der Preisbewegungen ist wichtig zu beachten, dass sich am Silbermarkt fundamental nichts geändert hat. Im Mai und September 2011 waren die Preisverfälle die Folge von Margin-Erhöhungen.

Abgesehen von diesen unnötigen Preismanipulationen war der physische Silbermarkt nie stärker. Wenn der Preisverfall im September eines bewiesen hat, dann, dass Käufer physischen Silbers keine Angst vor Volatilität haben. Sie sehen Preisschwächen als Kaufgelegenheit und kaufen dann massiv. In Indien wurde im Oktober über Lieferengpässe bei Silber berichtet, da die Transportkapazitäten überlastet waren.

Es ist kein Wunder, dass die Nachfrage nach Silber weiterhin so hoch ist. Jeder, der die Ereignisse in Europa verfolgt, weiß weshalb. Gold und Silber sind die vernünftigsten Anlagen in solch einem Umfeld. Das ist auch gut für die Silberproduzenten. Man kann davon ausgehen, dass bei einem Silberpreis von 30 Dollar je Unze im Schnitt 10 Dollar je geförderter Unze an Nachsteuergewinn übrig bleiben.

Eric Sprott & David Baker

Diesen Artikel weiterempfehlen ... Diesen Artikel weiterempfehlen ...

Einen Kommentar schreiben