Aktien oder Anleihen – Wohin mit dem Geld?

24. Februar 2012

Der Kampf um Ihr Geld ist in vollem Gange: Einerseits sollen wir in sichere Anlagen flüchten, auf der anderen Seite tut Washington alles, damit wir unser Geld in Aktien investieren. Und bisher ist die Strategie von Washington aufgegangen.

Der Dow Jones hat die Marke von 13.000 Punkten am Dienstag überschritten – und er hat damit ein Niveau erreicht, das wir seit den Vorkrisentagen des Jahres 2008 nicht mehr gesehen haben. Aber auch bei der Flucht in den sicheren Hafen handelt es sich um ein reales Phänomen. Unsummen an Geld wandern derzeit in den Anleihenmarkt.

Wir alle wissen natürlich, warum die US-Regierung unser Geld unbedingt in Aktien investiert sehen will: Die Wiederwahl von Präsident Obama hängt vom Schicksal der US-Wirtschaft ab – und damit an einem seidenen Faden.

Doch nicht alle verhalten sich wie von der US-Regierung gewünscht. Ford Motor beispielsweise kann einen riesigen Cash-Bestand von fast 15 Milliarden US-Dollar aufweisen. Doch das Management ist zu vorsichtig, um dieses Geld in neue Werke oder neues Personal zu investieren. Ford Motor setzt lieber auf Sicherheit und lässt fast 4 Mrd. US-Dollar in seinen Pensionsfonds fließen. Das Unternehmen ist sich der Probleme, die uns bevorstehen, sehr bewusst.

Anleger sollten sich bewusst machen, dass Anleihen und Aktien nicht die einzigen Optionen sind, die wir haben. Wir haben bereits in der Vergangenheit über interessante alternative Investment-Chancen berichtet – wie etwa meine Kollegin Sara Nunnally in ihrem Beitrag Investment-Chancen: Hier lässt sich noch Geld verdienen. Und wir werden Ihnen auch in Zukunft alternative Anlagemöglichkeiten präsentieren, die wir für aussichtsreich halten.

Mit den besten Grüßen,

Andrew Snyder

US-Redakteur Taipan

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