Das große Ölpreis-Hütchenspiel

8. Juni 2009

Das Hütchenspiel ist eines der ältesten Schwindel der Geschichte. Heutzutage können wir den Wiederaufstieg dieses berühmten krummen Dings beobachten. Ich spreche jedoch vom großen Betrug, der derzeit mit dem Ölpreis betrieben wird.

Bei einem Blick in die Zeitungen stößt man auf zahlreiche Artikel, die den Anstieg des Ölpreises auf 70 USD je Barrel erklären wollen. Und obwohl sie mit reichlich vielen Fakten aufwarten, kommt keiner von ihnen der Wahrheit nahe. Vielmehr wollen sie die Aufmerksamkeit möglichst weit weg von den wahren Ursachen ziehen. „Der Ölpreis steigt”, so der Tenor, „weil die Rezession ihrem Ende entgegen geht.” Anbetracht der weiterhin fallenden Produktionszahlen ist dies eine eigenartige Behauptung. Ander Volkswirte vertreten die Meinung, dass der Ölpreis nichts mit der Ölnachfrage, sondern vielmehr mit einer Manipulation der Angebotsseite zu tun hat. Ich bin der Meinung, dass die Kugel unter keinem dieser beiden Hütchen liegt.

Solange man sich auf scheinbar logische Faktoren wie Angebot und Nachfrage konzentriert, wird man die Kugel nie finden. Hier zunächst ein Chart der Ölpreisentwicklung.

Die Darstellung verrät uns nichts Neues. Aber der Chart der US-Dollar-Futures weist eine ähnliche Biegung auf. Anscheinend entwickelt sich der US-Dollar invers zum Ölpreis.

Mit einer Veränderung des Angebots und der Nachfrage hat die Ölpreisentwicklung nichts zu tun. Die Insider schauen sich mehr als jeden anderen Indikator die Proliferation des US-Dollar an. Die wissen, wo sich die Kugel befindet. Und Sie nun auch.

Mit freundlichen Grüßen,

Adam Lass

US-Redakteur Taipan

P.S. auf unserem Spezialreport finden Sie weitere Hinweise !

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