Der Ölboom belastet die Preise

14. Juni 2012

Williston, North Dakota, ist derzeit die Stadt mit dem sechstgrößten Wachstum im Bundesstaat. Als Drehkreuz für die Bakken-Region ist es das Epizentrum des US-Ölbooms. Die Wahrheit ist, dass es in den USA und auf dem gesamten Kontinent ziemlich viele Willistons gibt. Wir befinden uns auf dem Gipfel einer gewaltigen Energierevolution.

Die Statistiken sind erstaunlich. Das Bakken-Gebiet ist 25.000 Quadratmeilen groß. Dem US Geological Survey zufolge beinhaltet es 200 Mrd. Barrel Rohöl. Aber auch andernorts wird viel gefördert. Kansas z.B. hat im vergangenen Jahr 41,5 Mio. Barrel Öl zutage gebracht. Und das alles dank der Fracking-Technologie. Und vergessen wir nicht Alaska, das unterbewertetste Energieinvestment des Planeten.

Der Energiesektor ändert sich derzeit auf eine Weise, die vor fünf Jahren noch von vielen für unmöglich gehalten wurde. Viele glauben z.B. noch immer, dass in Alaska nichts geht. Das ist unsere Chance. Nutzen Sie diese Fehlinformation aus. Lassen Sie die Herde ruhig glauben, dass in Alaska nichts los ist. Clevere Investoren haben zuletzt viel Geld gemacht, indem sie auf sinkende Erdgaspreise setzten. Und nun steht angesichts des neuen Angebots an Öl ein Rückgang der Ölpreise bevor.

Andrew Snyder

US-Redakteur Taipan

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