Von der Konjunktur abkoppeln

2. August 2012

Wir würden wohl alle gerne günstig Aktien kaufen, um sie dann teuer zu verkaufen. Dieses Idealbild ist derzeit aber nur schwer zu erreichen. Stattdessen muss man sich etwas anderes einfallen lassen. Eine Idee ist, mit sinkenden Kursen Gewinn zu machen.

Eine Strategie dabei ist, die Lücke zwischen wirtschaftsabhängigen und wirtschaftsunabhängigen Unternehmen auszunutzen. Ein Unternehmen ist dann wirtschaftsabhängig, wenn es durch eine Abschwächung der Konjunktur schwer getroffen wird. Das haben wir in der laufenden Berichtssaison viel beobachten können. Selbst Unternehmen, die als relativ immun gegen Abschwünge gelten, haben wegen der wachsenden Malaise in Europa an Fahrt verloren. McDonald’s (NYSE: MCD) ist das perfekte Beispiel.

Aber für jedes Unternehmen, das unter die Räder gerät, gibt es mindestens ein weiteres, welches die Situation zu seinem Vorteil nutzt. Derzeit bedeutet dies, dass dieses Unternehmen höchstwahrscheinlich einzig in der US-Energieindustrie tätig ist.

Andrew Snyder

US-Redakteur Taipan

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