Barack Obama und der Friedensnobelpreis

14. Oktober 2009

Vielleicht erinnern Sie sich daran, dass wir uns vor einigen Monaten die Frage gestellt haben, ob Barack Obama der nächste Jimmy Carter wird.

Wie Sie vermutlich mitbekommen haben, wird Barack Obama der Friedensnobelpreis verliehen. Wenn man berücksichtigt, wie lange die Entscheidungsfindung in Stockholm dauert, scheint man Obama für den Preis bereits in Betracht gezogen zu haben, als dieser mal gerade herausgefunden hatte, wo sich das Badezimmer im Weißen Haus befindet. Es stellt sich die Frage, ob die Entscheidung eine intelligente war.

Zumindest in Russland und im Iran dürfte man das Weiße Haus nun nicht mehr so ernst nehmen – wohl wissend, dass Obama seiner Rolle als Friedensnobelpreisträger in Zukunft gerecht werden muss. Und sollte sich Obama in einem Krisenfall doch für einen Militärschlag entscheiden, dann dürfte der Friedensnobelpreis weltweit an Ansehen verlieren. Es scheint fast so, als ob man in Stockholm den Hintergedanken gehabt habe: “Wir geben ihm den Preis, dann wird er in Zukunft weniger versucht sein, etwas Schlechtes zu tun.”

Mit den besten Grüßen,

Ihr Justice Litle,

US-Redakteur Taipan

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