Der Einzelhandel und die harte Realität

20. August 2010

Die Aktien der Einzelhandelsbranche haben sich im Jahr 2009 außerordentlich stark entwickelt. Nach diesen beeindruckenden Kursniveaus könnte es nun allerdings zu deutlichen Rückschlägen kommen. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass die harte Realität der Langzeitarbeitslosigkeit langsam in den Köpfen der US-amerikanischen Konsumenten ankommt. Außerdem stellt sich die Arbeitsmarktlage in den USA immer düsterer dar. Die Konsumenten schnallen ihren Gürtel enger und die Nachfrage sinkt. Gleichzeitig müssen die Unternehmen aber höhere Produktionskosten hinnehmen. Für eine ganze Weile haben sich Investoren einreden können, dass die Konjunkturprogramme Früchte tragen. Für die Unternehmen war es im vergangenen Jahr keine große Kunst, die Erwartungen der Analysten zu schlagen und ihre Ergebnisse gegenüber dem desaströsen Jahr 2008 zu steigern.

Wal-Mart und Home Depot spiegeln die neue Befindlichkeit sehr gut wider. Beide Unternehmen haben mit ihren jüngsten Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen und zudem die Prognosen nach oben korrigiert. Allerdings sind die Kommentare seitens der Analysten düster ausgefallen. Und die jüngsten Arbeitsmarktdaten aus den USA sprechen ihre eigene Sprache. Darüber hinaus sollten wir nicht vergessen, dass viele Gehälter deutlich gekürzt worden sind. So berichtete die Financial Times in etwa, dass die USA hinsichtlich der Personalkosten im Call Center-Bereich inzwischen mit Indien wettbewerbsfähig seien.

Und dennoch sind die Risiken, die mit dieser Entwicklung in Verbindung stehen, immer noch nicht in den Aktienkursen eingepreist. Sehen Sie sich zum Beispiel den S&P Retail Index ETF an.

Natürlich ist es möglich, dass sich die Erholung durchsetzt und die Probleme der US-Konsumenten nachlassen. Aber weitaus wahrscheinlicher ist es, dass die Liquiditätsprobleme jegliche Hoffnung überschatten werden, dass die USA ein weiteres Mal durch Konjunkturprogramme gerettet werden.

Mit den besten Grüßen,

Ihr Justice Litle

US-Redakteur Taipan

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Wenn das Undenkbare eintritt

19. August 2010

Denken Sie für einen Augenblick zurück an den Höhepunkt der US-Immobilienblase im Jahr 2005. Als die Häuser den Eigentümern förmlich aus den Händen gerissen wurden. Als die Banken Hypotheken am laufenden Band ausgaben. Als Mum und Dad über Nacht zu Immobilienmillionären wurden. Wenn ich Ihnen damals erzählt hätte, dass Bankgiganten wie Lehman Brothers, Bear Sterns und Merril Lynch innerhalb weniger Jahre zusammenbrechen würden, was hätten Sie gedacht? Vermutlich hätten Sie mir nicht geglaubt. Heute wissen wir, dass diese unvorstellbaren Ereignisse wirklich eingetreten sind.

Mit unseren pessimistischen Prognosen heben wir uns oft vom Mainstream ab, und oft werden wir dafür belächelt. Aber ziemlich oft liegen wir bei Taipan auch richtig. Die Märkte haben sich inzwischen verändert. Sogenannten ‚sicheren Häfen‘ kann man nicht mehr blind vertrauen, und alte Strategien müssen neu überdacht werden. Das einzige was wir tun können ist also, unseren Wohlstand in die eigenen Hände zu nehmen. Dafür wollen wir Ihnen die geeigneten Mittel zur Verfügung stellen.

Das gesamte US-Taipan-Team trifft sich vom 23. bis 25. September in Las Vegas um zu diskutieren, was an den Märkten wirklich los ist. Und ich sage schon jetzt: Wir werden uns nicht einig sein. Alle unsere Redakteure sowie viele Gäste werden auf unserem jährlichen Global Opportunities Summit ihre Ansichten präsentieren. Eines kann ich Ihnen garantieren: Sie werden dort Erstaunliches zu hören bekommen.

Mit freundlichen Grüßen,

Erin Beale

US-Redakteur Taipan

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China überholt Japan – aber was bedeutet das?

18. August 2010

Die große Nachricht dieser Woche bezieht sich auf einen historischen Wandel. China hat Japan als zweitgrößte Wirtschaftsnation abgelöst und befindet sich damit nun einen Platz hinter den USA. Die "New York Times" sprach sogar von einem "Meilenstein". Für andere wiederum handelt es sich lediglich um einen Sturm in der Teetasse. Sie sind der Auffassung, dass der symbolische Wert dieses Aufstiegs größer sei als die tatsächliche Bedeutung, denn in Sachen Dynamik und Einfluss habe China Japan bereits vor langer Zeit überholt.

Wie haben wir Chinas Aufstieg also zu interpretieren? In erster Linie können wir hieraus ablesen, wie schwach sich die japanische Wirtschaft entwickelt. Und dies wiederum ist nur ein Indikator dafür, dass sich die staatlichen Konjunkturprogramme nicht auszahlen. Dies ist wohl die Lektion, die uns die weltweite Finanzkrise erteilt hat. Und die Zukunft der USA sieht jener von Japan nicht unähnlich.

Natürlich kann niemand sagen, ob China auf lange Sicht den Sieg davon tragen wird. Dies könnte natürlich passieren. Auch die USA haben in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einige Herausforderungen zu bewältigen gehabt. China könnte die eigenen Probleme ebenfalls in den Griff bekommen. Doch hierzu müsste China einen wahren Wandel vollziehen und weniger auf Exporte als vielmehr auf den inländischen Konsum setzen. Die Geschichte wird uns zeigen, wie schnell China diesen Wandel vollziehen kann.

Mit den besten Grüßen,

Ihr Justice Litle

US-Redakteur Taipan

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Der Lohn des blinden Optimismus

17. August 2010

Jeder, der Ihnen derzeit von der rosigen Wirtschaftslage erzählt, ist entweder ein hoffnungsloser Optimist oder möchte Ihnen etwas verkaufen. Was mich heute Morgen recht schnell erwachen ließ war ein Bericht, wonach der Ausblick von Macy’s (NYSE: M) der beste seit Jahren sein soll.

Obwohl man solche Dinge immer im Kontext sehen sollte, ist der Umsatzanstieg in der ersten Jahreshälfte um 7,2% wirklich nicht schlecht. Im Vorjahreszeitraum litten die Verbraucher noch immer unter der Last der großen Rezession. Es fröstelt mich aber wirklich wenn ich im Quartalsbericht lese, dass die unsichere Wirtschaftslage den Lauf des Unternehmens nicht beeinträchtigen dürfte. Nicht jeder im Einzelhandel ist so frohen Mutes. In etwa zeitgleich war nämlich von Macy’s-Konkurrent Kohl’s (NYSE: KSS) eine pessimistischere Geschichte zu hören.

Das Kohl’s-Management ist ob des unsicheren Wirtschaftsausblicks deutlich besorgter. Insbesondere denkt man dort über die Washingtoner Finanzreform nach und erwartet angesichts der neuen Kreditkartenregulierung im zweiten Halbjahr 2010 einen Rückgang des Ergebnisses um 40 Mio. Dollar. Wir haben also zwei Einschätzungen für den Rest des Jahres: Eine ist offen optimistisch, während die andere eine raue See erwarten lässt. Macy’s wird dafür mit einem steigenden Aktienkurs belohnt, während die Ehrlichkeit von Kohl’s mit einem 52-Wochentief bestraft wird. Unfair? Sicherlich. Aber ich wette, dass sich das Blatt für beide bald wenden wird. Für die Aktie von Macy’s kann es sehr weit nach unten gehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Adam Lass

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Sind Blue Chips die neuen Banken?

16. August 2010

Das ‚D-Wort‘ ist zurück: Deflation. Angesichts dessen, was Deflation in Japan angerichtet hat, sollten Investoren besorgt sein. Während des langen Abschwungs ab 1990 hat der Nikkei mehr als 75% verloren und sich bislang noch nicht von dem Schlag erholt. Das ist, um es etwas vereinfacht zu sagen, der Grund dafür, warum Deflation schlecht ist.

Um die Mechanismen der Deflation zu verstehen ist es hilfreich, das Konzept der Liquiditätsfalle zu kennen. Der Begriff wird von Keynesianern verwendet um eine Situation zu beschreiben, in der die herkömmliche Geldpolitik wirkungslos bleibt. Man kann es sich als eine Wanne mit einem Loch vorstellen. Gleichgültig, wie viel Wasser in die Wanne gepumpt wird: Alles verschwindet in dem Loch.

Es sieht zunehmend danach aus, als seien Blue Chips in dieser Hinsicht die neuen Banken. Sie nehmen Unmengen an Kapital an sich und sitzen schlicht darauf. Es sind die neuen Liquiditätsfallen der Wall Street. Vergangene Woche hat IBM eine Anleihe mit einer Rendite von nur 1% herausgegeben. Dem Wall Street Journal zufolge ist das die niedrigste Rendite einer US-Unternehmensanleihe aller Zeiten. Würden Sie einem Unternehmen bei einem Zinssatz von 1% Geld leihen? Anscheinend tun es viele andere. Das Angebot war doppelt überzeichnet.

Investoren nehmen diese miserablen Renditen in Kauf, weil sie eine Deflation fürchten und ihr Geld in Sicherheit bringen wollen. Aber: Ist es nicht gut, wenn die Unternehmen so viel Geld haben? Dem Wall Street Journal zufolge haben US-Aktiengesellschaften inzwischen Barmittel und liquide Mittel im Umfang von 1,84 Bio. Dollar angehäuft. Gut, aber gleichzeitig sitzen sie auf Verbindlichkeiten von 7,2 Bio. Dollar. Da liegt also der Hund begraben.

Mit freundlichen Grüßen,

Justice Litle

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Der wahre Meister der Fed

13. August 2010

Ich wünsche Ihnen einen guten Freitag den dreizehnten. Ben Bernanke hatte seine Portion Pech sicherlich schon unter der Woche. Die sorgfältig geplanten Maßnahmen der Fed wurden durch unerfreuliche Wirtschaftsberichte aus aller Welt überschattet. In China und Großbritannien nimmt das Wirtschaftswachstum ab. Irland hat erneut Probleme mit der Staatsverschuldung. Ähnlich ergeht es Japan. Und am schlimmsten ist möglicherweise, dass das Handelsdefizit der USA auf einen Misserfolg der Konjunktur hindeutet.

Als die Fed 1913 auf Jekyll Island gegründet wurde, befand sich ein Viertel des Weltvermögens in dem entsprechenden Raum. Man kann bedenkenlos annehmen, dass die Gründer der Fed nicht bloß von Gutmenschentum motiviert waren. Ähnlich ist es heute: Die Fed hat es geschafft, sich völlig unabdingbar zu machen. Auf diese Weise ist sie in der Lage zu entscheiden, wohin der Weg führen soll. Es geht in erster Linie darum, den Interessen der Banken zu dienen. Im dieses Arrangement langfristig zu sichern, haben sich die Banken wie ein Parasit im US-Finanzsystem festgesetzt. Sie sind nun ‚systemisch wichtig‘ und können daher nicht fallengelassen werden.

Wir können dagegen nicht allzu viel tun, aber wir können auf diese Verstrickungen zumindest hinweisen. Vielleicht ist es möglich eine kritische Masse zu erreichen, um den Mann auf der Straße aus seinem Schlummer zu erwecken und eines Tages eine Änderung herbeizuführen.

Mit freundlichen Grüßen,

Justice Litle

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Die weisen alten Männer der Fed

12. August 2010

Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass die US-Notenbank der Wall Street wieder auf die Sprünge helfen würde. Und diese Idee habe ich überhaupt nicht gemocht. Aber ich habe mich geirrt. Die Fed hat sich diese Woche dazu entschlossen, überhaupt nichts zu tun.

Natürlich war die Fed in der Vergangenheit sehr fleißig und hat diverse Instrumente eingesetzt, um die Börsen anzutreiben – und die US-Aktien sind tatsächlich in den letzten Monaten um rund 75 Prozent gestiegen. Diese Rally hat erst ein Ende gefunden, als die Fed nicht mehr in großem Maße Aktien gekauft hat. 24 Stunden vor der aktuellen Entscheidung der Fed hat die Welt noch den Atem angehalten. Welchen Kurs würde die Notenbank nun wohl verfolgen?

Und dann traten die weisen alten Männer an die Öffentlichkeit und sprachen. Sie kündigten an, dass sie nichts tun würden. Man werde weder weitere Aktien kaufen noch jene verkaufen, die man bereits halte. Und man werde kein neues Geld erfinden, um die Wirtschaft anzukurbeln.

Leute wie ich, die an den freien Markt glauben, kritisieren die Fed üblicherweise, weil sie Gelder in zum Scheitern verurteilte Unternehmen pumpt. Und genau jene Unternehmen kritisieren die Fed nun, weil sie keine Hilfe erhalten. Dies sind die zwei Seiten einer Medaille. Doch ich muss erneut zugeben: Mit meiner ursprünglichen Einschätzung habe ich falsch gelegen. Dies wird mich allerdings nicht daran hindern, erneut Prognosen abzugeben. Vielleicht werde ich wieder Unrecht haben. Wir werden sehen…

Mit den besten Grüßen,

Ihr Adam Lass

US-Redakteur Taipan

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Pensionskassen und Gewalt

11. August 2010

Diane Cunningham aus Colorado Springs ist nicht länger im Besitz eines Fernsehers. Sie hat ihn verkauft, um sich eine Schrotflinte zulegen zu können. Die Stadt hat im Winter ein Drittel ihrer Straßenlampen stillgelegt um 12 Mio. US-Dollar einzusparen. Kurz darauf wurde Frau Cunninghams Viertel von Einbrechern und Vandalen heimgesucht. Aus anderen Städten gibt es ähnliche Meldungen. Insbesondere dann, wenn die Sparmaßnahmen Polizei und Feuerwehr betreffen.

Im Gegensatz zur Bundesregierung dürfen die meisten US-Staaten und US-Gemeinden keine Defizite generieren. Wenn das Geld verbraucht ist, ist es also verbraucht. Daher werden viele US-Gebietskörperschaften ernsthafte Probleme bekommen, wenn sich die impliziten Schulden in Form von Pensionsversprechungen materialisieren. Die US-Bürger müssen sich darauf einstellen, dass viele Dienstleistungen der öffentlichen Hand eingestellt werden.

Nicht nur in den USA sind defizitäre Pensionskassen ein Problem: Der U.K. Telegraph schätzt, dass sich die Pensionsverbindlichkeiten des Staates auf 770 Mrd. Britische Pfund belaufen. In der Folge dürfte sich die Reaktionszeit von Polizei und Feuerwehr in städtischen Gebieten deutlich verschlechtern. Im Extremfall kommt der US-Amerikaner dann zu dem Schluss, dass er sich lieber eine Schusswaffe zulegen sollte. Aus fiskalischer Sicht müssen sich viele US-Bundesstaaten auf die de facto-Insolvenz einstellen.

Mit den besten Grüßen,

Justice Litle

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Lang leben die Konjunkturprogramme!

10. August 2010

Woher weiß man, dass eine Idee gescheitert ist? Präsident Obama reist gerade durch die USA und lobt den Erfolg seines Konjunkturprogramms. Als Beleg des Erfolgs führt er jene Beschäftigten an, die ihren Job noch nicht verloren haben. Dummerweise ignoriert die Wirtschaft die Rhetorik aus Washington. Wir wissen inzwischen, dass das Konjunkturprogramm gescheitert ist. Aber ist es auch tot?

Genau in diesem Augenblick sitzen in Washington die Mitglieder des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) zusammen. Es hat schon die Runde gemacht, dass man im Ausschuss der Ansicht ist, dass die Wirtschaft weitaus schlechter dran ist, als man dies zuvor zugegeben hat. Der Vorschlag lautet natürlich: Weitere Konjunkturprogramme!

Da sich die Zinsen sowieso schon bei rund Null bewegen, könnte die Fed noch ein paar weitere Dollar aus der ohnehin schon dünnen Luft filtern. Diese erfundenen Dollar könnte man dann direkt in die Venen der Wall Street spritzen, damit die Aktienblase noch ein wenig mehr anwächst. Ist diese Idee schon jetzt gescheitert? Washington ist offenbar der Ansicht, diese tote Idee in einem neuen Paket verpacken zu können. Und uns bleibt nur noch die Frage: Wer ist der nächste, der seinen Job verliert, während der Boss auf seine großen Erfolge verweist?

Mit den besten Grüßen,

Ihr Adam Lass

US-Redakteur Taipan

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Wirken die Rohstoffpreise deflationär?

9. August 2010

Seit 2008 fragt man sich, ob die Deflation oder die Inflation die Oberhand hat. Derweil erscheinen die Investoren wie Boxfans, welche den Kampf von außerhalb beobachten. Derzeit spricht jedermann von Deflation. Vor dem Hintergrund hoher Arbeitslosigkeit, auslaufender Konjunkturprogramme und einer nur scheinbaren Erholung brechen die Rohstoffpreise nun aus. In der vergangenen Woche hat Erdöl zum ersten Mal seit Monaten wieder mehr als 80 US-Dollar gekostet.

Vor kurzem hat Vladimir Putin einen Exportstopp für Weizen und andere Getreide angeordnet, so der UK Telegraph. Der Bann könnte für den Rest des Jahres anhalten und einen deutlichen Einfluss auf die Lebensmittelpreise ausüben. Es ist schwer zu prognostizieren, wie der Effekt auf den Kampf zwischen Inflation und Deflation sein könnte.

Der Wegfall russischer Export könnte den US-amerikanischen Farmern und den damit verbundenen Branchen starken Rückenwind geben. Neue Kapitalströme in die US-Märkte könnten ferner den US-Dollar stützen. Das sind allerdings keine guten Nachrichten für die Konsumenten, die ohnehin schon wenig Geld im Geldbeutel haben. Die Achillesverse der Konjunkturprogramme ist die (Un)fähigkeit, die Kapitalströme an den Konsumenten weiterzuleiten. Dies wäre ein Argument für deflationäre Aussichten.

Mit freundlichen Grüßen,

Justice Litle

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