Achten Sie auf Asien!

12. Januar 2012

Die Börsianer achten derzeit vor allem auf den DAX. Zu Recht: Der DAX hat in 2012 einen völlig unerwarteten Blitzstart hingelegt und liegt satte 5,7% im Plus. Wer hätte das vor zwei Wochen gedacht?

Damit ist der DAX derzeit eine der besten Börsen der Welt. Zum Vergleich: Der Dow Jones ist in 2012 um 1,9% angestiegen. Der Euro Stoxx 50 notiert 3,0% im Gewinn, was aber eben vor allem auf die deutschen Aktien zurückzuführen ist.

Aber ich möchte Sie auch auf eine andere Region aufmerksam machen: Achten Sie auf Asien. Wenn Sie sich fragen, woher die Börsenrallye eigentlich kommt – sie hat ihren Ursprung in Asien.

Dort verringern sich die Sorgen um eine zu starke Abkühlung der chinesischen Wirtschaft. So ist der Benchmarkindex für „Developing Asia“ (also Asien ohne das Industrieland Japan) im laufenden Jahr um satte 3,2% angestiegen.

Abbildung 1: Kursentwicklung des HSCEI in den letzten drei Jahren

Quelle: bigcharts.com

Der Star ist China – einer der großen Verlierer des vergangenen Jahres. Der HSCEI Index (H-Aktien) liegt 3,8% im Plus. Der CSI 300 (A-Aktien) ist um 3,1% angestiegen. Asien war im vergangenen Jahr völlig „out“ (mit Ausnahme einiger kleinerer Märkte in Südostasien).

Doch offensichtlich passiert an den asiatischen Börsen was. Und da müssen Sie mit dabei sein. Deshalb fokussiert sich die neue Taipan-Sonderausgabe gezielt auf Asien. Dort stellen wir Ihnen aber nicht nur sehr aussichtsreiche Aktien aus China, sondern auch aus Indien oder Indonesien vor.

Achten Sie in 2012 auch auf Asien!

Von

Daniel Wilhelmi,
Leitender Redakteur Taipan-Deutschland

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Die größte Gefahr für Investoren?

11. Januar 2012

Wir erleben derzeit, dass Investoren der Wall Street den Rücken zukehren. Aktuell fließt so viel Geld aus offenen Wertpapier-Investmentfonds ab wie dies seit den panikartigen Tagen des Jahres 2008 nicht mehr der Fall gewesen ist.

Und dennoch unterscheidet sich die aktuelle Lage von jener im Jahr 2008. Denn es handelt sich nicht um ein temporäres Ereignis, sondern um eine anhaltende Entwicklung.

Sehen Sie sich den Chart oben an. Jeder Wert über Null steht für Nettozuflüsse in langfristige Mutual Funds. Es gibt einige Aufs und Abs, aber der generelle Trend sieht nicht gut aus.

Zwar unterscheiden sich die Meinungen, wie schlecht unsere Situation derzeit ist – dass sie aber nicht gut aussieht, darin sind sich alle einig. Derzeit fliehen Millionen von US-Amerikanern aus Aktien und investieren stattdessen in Anleihen. Möglicherweise steht ihnen ein spektakuläres Scheitern bevor.

Außerdem will die jüngere Generation offenbar nichts mehr mit einem volatilen und gefährlichen Markt zu tun haben. Und was noch schlimmer ist: Selbst wenn sie dies tun wollten, Sie hätten nicht die Mittel hierzu. So lag die US-Arbeitslosenquote der Personen zwischen 25 und 34 Jahren bei 9,4 Prozent – die höchste Quote unter allen Altersgruppen.

Das ist kein Problem, das Washington im Handumdrehen lösen kann. Es ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen, gescheiterten Politik. Aber auch in solchen Zeiten bieten sich Anlegern Chancen. Allerdings müssen wir unsere konventionellen Investmentstrategien überdenken.

Mit den besten Grüßen,

Andrew Snyder

US-Redakteur Taipan
 

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Währungsspekulationen über ETFs

9. Januar 2012

Devisen sind der größte Markt der Welt. Jeden Tag werden Transaktionen im Umfang von mehreren Billionen US-Dollar getätigt. Viele Anleger beteiligen sich allerdings nicht daran. Das kann man niemandem vorwerfen, denn Devisen sind eine schwierig zu verstehende Alternative zu herkömmlichen Investments. Man muss dabei zwei Bälle in einem einzigen Investment jonglieren, denn jede Währungsspekulation hat zwei Seiten. Beide Währungen werden mit etwas verglichen und ändern ihren relativen Wert zueinander.

Inzwischen ist es wesentlich einfacher als noch vor wenigen Jahren, sich an solchen Spekulationen zu beteiligen. Immer mehr Anleger setzen auf Exchange Traded Funds (ETF). Diese ETFs bieten Anlegern ein einfach zu handhabendes Instrument, das wie eine Aktie gehandelt wird.

Heutzutage weiß Otto Normalverbraucher, dass Europa am Rande des Zusammenbruchs steht. Und dass Emerging Markets Wachstumsmärkte sind. Währungs-ETFs geben Anlegern ein neues Instrument in die Hand, diese Information zu nutzen. Ein Beispiel dafür ist der beliebte CurrencyShares Euro Trust (NYSE: FXE). Dieser ETF bewertet den Euro im Verhältnis zum US-Dollar. Man kann Put-Option auf ihn kaufen und damit auf einen Wertverlust des Euros gegenüber dem US-Dollar setzen.

Ich lege den Fokus derzeit auf Japan. Derzeit entwickeln sich zwischen Japan und China einige Dinge, die den japanischen Yen stärker machen könnten.

Sara Nunnally

US-Redakteur Taipan

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Die US-Amerikaner sind nicht schuld!

6. Januar 2012

Alan Greenspan schrieb kürzlich in der Financial Times, dass alles die Schuld der Tea Party sei. Es sei die Tea Party mit ihrem Ethos des Individualismus und der Eigenständigkeit, welche die Regierung habe scheitern lassen. Das soll heißen: Es ist die Schuld wütender Amerikaner, dass Uncle Sam kurz vor der Pleite steht.

Mein Lieblingsteil war aber der, in dem Greenspan US-Arbeiter für faul und dumm erklärte. Er schrieb: „Nicht nur verlieren die USA ihre produktivsten Arbeiter an den Ruhestand. Die Generation, welche sie ersetzen wird, ist diejenige, welche uns 1995 mit ihrem schlechten Abschneiden in internationalen Schulevaluationen schockiert hat.“ Liebe US-Amerikaner, alles ist also eure Schuld.

Die Tea Party repräsentiert diejenigen, welche vom Staat abgezockt wurden. Und die Occupy Wall Street-Bewegung repräsentiert diejenigen, welche für den Schlamassel mit ihrem Geld geradestehen mussten.

Die Suppe kocht über in den USA, das hat Greenspan bewiesen. Aber es ist nicht die Schuld des normalen US-Amerikaners.

Andrew Snyder

US-Redakteur Taipan

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Alles Beste für 2012!

5. Januar 2012

Da ist es also – das neue Jahr 2012.

Deshalb möchte ich Ihnen und den Menschen, die Ihnen wichtig sind, an dieser Stelle im Namen der ganzen Taipan-Redaktion ein erfolgreiches, schönes und vor allem gesundes neues Jahr 2012 wünschen!

Ich bin gerade von meiner jüngsten Reise in den Mittleren Osten zurückgekehrt, wo ich Silvester in Dubai verbrachte. Dubai kann ich sehr, sehr empfehlen, wenn Sie mal ein ausgefallenes Silvester erleben wollen.

Herr Michler schickt Ihnen übrigens seine besten Glückwünsche aus Indien. Er ist gerade auf Geschäftsreise in dem BRIC-Land und hat mir schon berichtet, dass er einige spannende Stories, Markteinschätzungen und Aktien für Sie als Taipan-Leser mitbringen wird.

Abbildung 1: Silvesterfeuerwerk 2011 in Dubai

Quelle: Daniel Wilhelmi

Nun können wir uns langsam wieder dem Börsengeschehen zuwenden, wobei die Ereignisse in der ersten Handelswoche meist noch etwas willkürlich sind. Wir haben also keine Eile.

Lassen Sie sich von dem dynamischen Jahresauftakt im DAX nicht täuschen: Wir werden auch in 2012 hohe Volatilitäten erleben. Aber die Korrekturphasen werden immer wieder exzellente Kaufchancen bieten.

Die ersten spannenden Chancen des neuen Jahres erhalten Sie in der kommenden Taipan-Ausgabe und der neuen Sonderausgabe, die sich bereits in der heißen Redaktionsphase befinden.

Wir arbeiten derzeit fieberhaft an den neuen Empfehlungen. So viel darf ich Ihnen an dieser Stelle schon sagen: Es sind hoch spannende Aktien aus Asien und aus dem Bereich Biotech/Medizintechnik dabei.

Ich wünsche Ihnen alles Gute für das neue Jahr.

Von

Daniel Wilhelmi,
Leitender Redakteur Taipan-Deutschland 

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Das Ende von Ethanol

5. Januar 2012

Das neue Jahr hat begonnen und schon teile ich Ihnen etwas mit, was ich normalerweise höchstens ein- oder zweimal pro Jahr tue: Ich stimme absolut mit Washington überein.

Dabei hat die Entscheidung, die in Washington getroffen wurde, weder für große Schlagzeilen gesorgt noch wurde darüber in den Talkshows diskutiert. Die USA werden Ethanol nicht länger subventionieren.

Die Subvention von Ethanol durch die Regierung in Washington hat uns US-Bürger im vergangenen Jahr rund 6 Mrd. US-Dollar gekostet. Insgesamt hat man Ethanol in den letzten Jahrzehnten mit einer Summe von rund 20 Mrd. US-Dollar künstlich am Leben erhalten.

Mit der wegfallenden Subvention wird der Preis für Ethanol nun natürlich steigen. Doch das ist der Preis, den wir für einen freien Markt zahlen müssen. Jede staatliche Bezuschussung ist fragwürdig. Doch dies trifft in besonderem Maße für Ethanol zu, denn Washington hat mehr als 30 Jahre lang Geld in Ethanol gepumpt.

Was wir aus der Ethanol-Geschichte lernen können? Die Naturgesetze der Wirtschaft setzen sich immer durch – und zwar ohne Ausnahme.

Mit den besten Grüßen,

Ihr Andrew Snyder

US-Redakteur Taipan

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Banken am Abgrund

3. Januar 2012

Der Fall von MF Global beweist, dass das systemische Risiko am Leben und wohlauf ist. Es ist in der Leiter allerdings nach oben gestiegen. Inzwischen haben wir gesamte Währungen und Volkswirtschaften auf der Totenuhr. Der Fall von MF Global galt als unmöglich. Washington war zumindest dieser Ansicht. Dennoch sind Kunden- und Firmengelder in Höhe von 1,2 Mrd. Dollar verschwunden.

Die Marktregulierer der US-Regierung stehen inzwischen unter erhöhtem Druck. Sie müssen herausfinden, wie lange die Deiche noch halten werden. Wie lange werden die Versicherer die Verluste noch decken können? Die Antwort ist, dass uns die Zeit davonläuft.

97 US-Banken sind in 2011 zusammengebrochen. Davon verwaltete die größte Bank Anlagen im Umfang von 3 Mrd. Dollar. In diesem Jahr wird es wohl nicht besser aussehen. Derzeit stehen 150 weitere Banken vor dem Abgrund.

Andrew Snyder

US-Redakteur Taipan

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Top-Investments für das Jahr 2012

2. Januar 2012

Ich wünsche Ihnen allen ein frohes neues Jahr!

Es sieht ganz so aus, als ob 2012 eine sehr geschäftige Zeit wird. Auch wenn sich die kommenden drei Jahre als äußerst schwierig erweisen dürften, wird es auch eine Zeit sein, in der wir unser Vermögen vergrößern können.

Die nächsten großen Trends dürften sich im weltweiten Infrastruktursektor und in der Gesundheitsbranche abspielen. Die Globalisierung der Märkte, das Wachstum der Emerging Markets und der Weltbevölkerung sowie die zunehmende Urbanisierung werden zu dieser Entwicklung beitragen.

Unternehmen, die im Bausektor tätig sind, werden eine hohe Nachfrage erleben, speziell aus den Emerging Markets, wie etwa aus China und Indien – und sogar aus Regionen wie Lateinamerika und Teilen des Nahen Ostens. Ich persönlich favorisiere Unternehmen, die Brücken, Kraftwerke, Pipelines, Wasserverarbeitungsanlagen, Flugplätze oder Häfen bauen.

Der Gesundheitssektor dürfte sich ähnlich dynamisch wie der Infrastruktursektor zeigen. Krankenhäuser, Behandlungsmöglichkeiten für Herzerkrankungen und Diabetes: Hier eröffnen sich für Investoren große Chancen.

Der Infrastruktur- und Gesundheitssektor sind meine zwei Top Picks für das Jahr 2012. Beide Sektoren dürften dieses Jahr in eine Boom-Phase eintreten, die mehrere Jahrzehnte anhalten wird.

Mit den besten Grüßen,

Ihre Sara Nunnally

US-Redakteurin Taipan

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Investment-Chancen: Hier lässt sich noch Geld verdienen

30. Dezember 2011

Man kann nie wissen, was die Zukunft bringt. Und oft genug verschwenden wir das, was wir haben, in guten Zeiten. In den letzten Monaten haben mich die Turbulenzen an den Finanzmärkten und auch die gewaltsamen Proteste auf den Straßen einiger Großstädte nachdenklich gemacht. Und ich habe mich gefragt: Wie kann ich meine Zukunft sicher gestalten? Wie kann ich im Notfall meine Familie beschützen? Und wie kann ich sicherstellen, dass wir genug Nahrung im Haus haben?

Gerade in Zeiten wie diesen gehört ein Stück Land zu den defensiven Investments. Sie können Ihre eigenen Nahrungsmittel anbauen oder auf Ihrem Land eine Solaranlage oder Windturbinen installieren. Oder Sie werden Menschen finden, die Ihnen etwas dafür zahlen, dass Sie Ihr Land nutzen dürften.

Vor zwei Jahren, als sich die USA von der weltweiten Finanzkrise zu erholen begannen, lagen die Preise für Farmen in Wisconsin 79% über dem nationalen Durchschnitt. Und im Jahr 2011 sind die Preise in Wisconsin gegenüber dem Vorjahr um 8% angestiegen. Aber das ist nicht der stärkste Zuwachs, den wir hier in den USA gesehen haben. In North Dakota stiegen die Preise um 15,3% und in Nebraska sogar um 17,1%.

Wenn Sie sich die Karte oben ansehen, werden Sie feststellen, dass es sich lohnt, in gewissen Regionen in Land zu investieren. Gleichzeitig bietet sich hiermit noch eine weitere Investment-Chance. Der Wert der Farmen steigt, weil die Nachfrage nach bestimmten Agrarprodukten wächst. Sojabohnen und Weizen haben sich im vergangenen Jahr gut entwickelt. Von dieser Performance können Sie beispielsweise mit ETFs wie dem PowerShares DB Agriculture ETF oder dem iPath DJ-UBS Grains ETN profitieren.

Mit den besten Grüßen,

Ihre Sara Nunnally

US-Redakteurin Taipan

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Gefährliche Zeiten für Investoren

30. Dezember 2011

Wir leben in den vielleicht gefährlichsten Zeiten, die wir als Investoren je erlebt haben. Das klingt hart, entspricht aber der Wahrheit. Leute wie Warren Buffett, Bill Gross oder Jamie Dimon haben ihre eigene Agenda, allerdings sehen sie allesamt die Verantwortlichen der aktuellen Lage in Washington.

Es gibt in diesem Zusammenhang eine interessante Umfrage, die regelmäßig von Gallup durchgeführt wird. Die Frage lautet: "Glauben Sie, dass die US-Regierung eine unmittelbare Bedrohung für die Rechte und die Freiheit des normalen Bürgers darstellt oder glauben Sie dies nicht?"

Hier sehen Sie die Antworten, die seit 2003 auf diese Frage gegeben wurden:

Inzwischen glaubt die Hälfte der US-Amerikaner, dass die Regierung in Washington eine Gefahr darstellt. Das schlimmste ist allerdings der Druck, den Washington auf die Geschäfte in den USA ausübt. Von Banken bis hin zu Stahlwerken: Wenn die Betriebe nicht tun, was das Weiße Haus will, dann sehen sie sich schwierigen Zeiten gegenüber. Der CEO von Coca-Cola erklärte jüngst, dass er lieber in China Geschäfte tätigen würde, da man dort zumindest wisse, was einen erwarte. Und genau auf diesen Unsicherheiten in den USA beruht auch die Volatilität an den Finanzmärkten. Daher leben Investoren momentan in gefährlichen Zeiten.

Das Misstrauen in den USA wächst. Doch glücklicherweise ist die Erde ein sehr großer Ort, so dass wir unsere Investment-Strategie ändern können. Zumindest einen Teil unseres Geldes sollten wir außerhalb der USA investieren.

Mit den besten Grüßen,

Ihr Andrew Snyder

US-Redakteur Taipan

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