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	<title>Taipan &#187; AIG</title>
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	<description>Hier erfahren Sie, was die globalen Märkte heute bewegt</description>
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		<title>Turbo Timmy: Bis zur Unendlichkeit – und noch viel weiter</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 15:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die US-Regierung hat damals den Versicherungskonzern AIG gerettet, um Schlimmeres für das globale Finanzsystem zu verhindern. Erinnern Sie sich noch daran, wer damals Präsident der Fed war? Genau, es war &#8220;Turbo Timmy&#8221; Timothy Geithner, der aktuelle US-Finanzminister. Und scheinbar haben sich damals nach der Rettung der AIG einige Dinge ereignet, die nicht für die Öffentlichkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-Regierung hat damals den Versicherungskonzern AIG gerettet, um Schlimmeres für das globale Finanzsystem zu verhindern. Erinnern Sie sich noch daran, wer damals Präsident der Fed war? Genau, es war &#8220;Turbo Timmy&#8221; Timothy Geithner, der aktuelle US-Finanzminister.</p>
<p>Und scheinbar haben sich damals nach der Rettung der AIG einige Dinge ereignet, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren. So soll die AIG nach ihrer Rettung Zahlungen in Höhe von 62,1 Milliarden Dollar an Banken geleistet haben. Laut Bloomberg geht aus dem damaligen Email-Verkehr zwischen der Fed und der AIG hervor, dass die Fed die AIG dazu aufgefordert habe, über diese Transaktionen Stillschweigen zu bewahren.</p>
<p>Doch die sonderbaren Ereignisse um unseren Turbo Timmy gehen noch weiter, denn er hatte vor ein paar Wochen ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für die Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac: Diese dürften nämlich bis zum Jahr 2012 uneingeschränkt Kredite beim Staat beantragen. Und jetzt kommt es noch besser: Turbo Timmy musste hierzu noch nicht einmal den Kongress befragen, denn er scheint das Motto &#8220;No taxation without representation&#8221; nicht zu kennen. Er kann einen Scheck über jeden Betrag ausstellen, so hoch er auch sein mag. Turbo Timmy, quo vadis? Bis zur Unendlichkeit – und noch viel weiter!</p>
<p>Mit den besten Grüßen,</p>
<p>Ihr Justice Litle</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Spiel mit dem Feuer</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 12:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Leser schrieb uns: &#8222;Es gibt einen Kleinkrieg bei Taipan Daily. Adam Lass ist long und Justice Litle ist short.&#8220; Das ist nicht korrekt. Zun&#228;chst einmal ist Justice der gr&#246;&#223;ere von uns beiden. Dar&#252;ber hinaus gibt es fast keinen Unterschied zwischen unseren Meinungen. Wir haben f&#252;r die Wirtschaftskrise und die aktuelle, substanzlose Rallye dieselben Gr&#252;nde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Leser schrieb uns: <em>&bdquo;Es gibt einen Kleinkrieg bei Taipan Daily. Adam Lass ist long und Justice Litle ist short.&ldquo;</em></p>
<p>Das ist nicht korrekt. Zun&auml;chst einmal ist Justice der gr&ouml;&szlig;ere von uns beiden. Dar&uuml;ber hinaus gibt es fast keinen Unterschied zwischen unseren Meinungen. Wir haben f&uuml;r die Wirtschaftskrise und die aktuelle, substanzlose Rallye dieselben Gr&uuml;nde gefunden. Und wir vermuten, dass unvorsichtige Investoren am Ende eine Stange Geld verlieren werden. Der einzige Unterschied zwischen uns ist, dass ich von der krummen Tour Washingtons profitieren will. Justice h&auml;lt sich derweil so weit wie m&ouml;glich vom Abgrund fern. Ich gebe zu, dass sein Ansatz auf lange Sicht m&ouml;glicherweise der kl&uuml;gere ist. Und meinem moralisch sicher &uuml;berlegen.</p>
<p>Das Verhalten der Aktie der <strong>American International Group (NYSE: AIG)</strong> bringt uns zum heutigen Thema. Mit Sicherheit haben sie die Story schon geh&ouml;rt: AIG hat die Risiken der Anleihespekulationen der Wall Street &uuml;bernommen. Und als alles den Bach runter ging, ist Washington mit ca. 182,5 Mrd. Dollar Steuergeldern eingesprungen.</p>
<p>Sei Beginn des Monats ist die AIG-Aktie von 12,97 Dollar auf 55,90 Dollar gestiegen, und das nur wegen warmer Kommentare von Timothy Geithner und Ben Bernanke. An einem Tag in der vergangenen Woche wurden 149 Mio. AIG-Aktien, die sich von heute auf morgen als wertlos herausstellen k&ouml;nnten, umgesetzt. Die Anleger spielen hier eindeutig mit dem Feuer. Bislang wurden alle short-Positionen in AIG zerschmettert, inklusive meiner Put-Optionen. M&ouml;glicherweise w&auml;re es wirklich am kl&uuml;gsten, ganz einfach die Finger davon zu lassen und nicht zur&uuml;ckzublicken.</p>
<p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihr Adam Lass</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Die AIG-Connection – Viel schlimmer als Sie denken!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 14:16:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während meiner Studienzeit hatte ich das Privileg, in drei ausländischen Staaten leben zu können, darunter die Tschechische Republik. Bereits in den ersten Tagen wunderten wir uns darüber, wie so viele Bars, Restaurants und Juweliergeschäfte nebeneinander existieren konnten. Wir wurden von einem tschechischen Kommilitonen durch einen Vortrag über die organisierte Kriminalität aufgeklärt. All diese Läden waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> Normal   0         21         false   false   false      DE   X-NONE   X-NONE                                                     MicrosoftInternetExplorer4 </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> </xml><![endif]--> <!--[if gte mso 10]></p>
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<p>Während meiner Studienzeit hatte ich das Privileg, in drei ausländischen Staaten leben zu können, darunter die Tschechische Republik. Bereits in den ersten Tagen wunderten wir uns darüber, wie so viele Bars, Restaurants und Juweliergeschäfte nebeneinander existieren konnten. Wir wurden von einem tschechischen Kommilitonen durch einen Vortrag über die organisierte Kriminalität aufgeklärt. All diese Läden waren wirkliche Unternehmen. Aber das Geschäft fand nicht im Geschäftsraum, sondern in den Hinterzimmern statt! Anscheinend haben die Jungs von AIG sich einen Beispiel daran genommen und hinter der bröckelnden Fassade ihres Unternehmens gewisse Geschäfte abgewickelt. Diese Geschäfte bestanden darin, unter dem Ladentisch Steuergelder hin- und herzureichen.</p>
<p>Als die hohen Tiere bei AIG bemerkten, dass sie aufgeflogen waren, riefen sie das US-Schatzamt und die Fed an und sagten etwas in dieser Richtung: „Hört mal zu, wir haben riesige Positionen an CDS und anderen exotischen Derivaten, die am seidenen Faden hängen. Hunderte Milliarden Dollar stehen auf dem Spiel! Wenn ihr uns fallen lasst wie Lehman Brothers, habt ihr das totale finanzielle Armageddon. Falls ihr die Weltwirtschaft nicht vaporisieren wollt, helft uns lieber aus dieser Patsche heraus!&#8221;</p>
<p>Natürlich gaben Paulson und Bernanke nach. Und was denken Sie, was die AIG-Leute mit dem Geld gemacht haben? Sie haben es den Geschäftspartnern in ihren dubiosen Deals gegeben! Als die Regierung einsprang, dachten die Führungskräfte über Profitabilität nicht mehr nach. Anscheinend hatten die Trader der AIG den Auftrag, viele ihrer hirnrissig komplexen Deals zu Preisen rückabzuwickeln, die in hohem Maße vorteilhaft für die Geschäftspartner der AIG waren.</p>
<p>Mit vielen Grüßen,</p>
<p>Justice Litle<br />
US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Die bereinigenden Effekte der Krise (Teil 2): Das Desaster um die AIG</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 20:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken & Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[AIG]]></category>
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		<description><![CDATA[Nouriel Roubini hat jüngst in einer Kolumne des Forbes-Magazins darauf hingewiesen, dass der Verlust von AIG im Jahr 2008 ganze 99 Mrd. US-Dollar betragen hat. Davon entfallen allein auf das vierte Quartal 62 Mrd. US-Dollar. Um die AIG aufzupäppeln wurden aus &#8220;öffentlichen Ressourcen&#8221; bisher 162 Mrd. US-Dollar aufgebracht. Und Roubini fragt sich, ebenso wie ich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nouriel Roubini hat jüngst in einer Kolumne des <em>Forbes</em>-Magazins darauf hingewiesen, dass der Verlust von AIG im Jahr 2008 ganze 99 Mrd. US-Dollar betragen hat. Davon entfallen allein auf das vierte Quartal 62 Mrd. US-Dollar. Um die AIG aufzupäppeln wurden aus &#8220;öffentlichen Ressourcen&#8221; bisher 162 Mrd. US-Dollar aufgebracht. Und Roubini fragt sich, ebenso wie ich, wie der Steuerzahler 162 Mrd. US-Dollar zahlen kann, ohne dass er an der AIG beteiligt ist. Angesichts der Unsummen, die bereits aus Steuergeldern gezahlt wurden, hält Roubini die Verstaatlichungsdebatte um die AIG für &#8220;surreal&#8221;.</p>
<p>Was mir aber überhaupt nicht in den Kopf gehen will: Wie können Finanzminister Geithner, Fed-Chef Bernanke &amp; Co. weiterhin davon sprechen, &#8220;das Vertrauen in das Bankensystem&#8221; wiederherstellen zu wollen, und gleichzeitig die Steuerzahler weiter zur Kasse zu bitten, obwohl uns solche Einrichtungen schon längst gehören sollten. Es ist offensichtlich, zu welch einem Ausverkauf es auf den Märkten gekommen ist. Eine Rally ist längst überfällig. Aber das sagenumwobene Vertrauen ist bisher noch nicht zurückgekehrt.</p>
<p>Inzwischen bildet sich aber im informierten Konsens eine Vorstellung heraus, wie wir das Schiff wieder auf Kurs bringen können. Es gibt keine absolute Lösung, aber langsam fügt sich eines zum anderen. Und drei von mir sehr geschätzte Personen, Nassim Taleb, Paul Volcker und Martin Wolf, haben in unterschiedlichen Varianten ein und dieselbe Idee ins Spiel gebracht, die folgendermaßen beschrieben werden kann: Von nun an gilt ein Entweder-Oder. Entweder sind Unternehmen in Zukunft öffentliche Einrichtungen oder sie sind als private Gesellschaften selbst für ihre Risiken verantwortlich. Beides gleichzeitig darf nicht weiter sein. Zumindest hat inzwischen eine Debatte in diese Richtung begonnen.</p>
<p>Mit den besten Grüßen,</p>
<p>Justice Litle<br />
US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>General Electric, AIG und die bereinigenden Effekte der Krise (Teil 1)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 12:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist zwar kaum zu glauben, aber es gibt auch positive Effekte der aktuellen Krise. So wie sich die Natur in einem Zyklus von Tod und Geburt immer wieder neu gestaltet, so erneuern sich auch die Märkte immer wieder. Der alte Marktgigant General Electric ist ein gutes Beispiel der bereinigenden Effekte, die aus der Krise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist zwar kaum zu glauben, aber es gibt auch positive Effekte der aktuellen Krise. So wie sich die Natur in einem Zyklus von Tod und Geburt immer wieder neu gestaltet, so erneuern sich auch die Märkte immer wieder.</p>
<p>Der alte Marktgigant General Electric ist ein gutes Beispiel der bereinigenden Effekte, die aus der Krise hervorgehen. Einst lieferte sich General Electric einen Wettkampf mit Exxon um den Titel des weltweit größten Unternehmens. Inzwischen bewegt sich die Marktkapitalisierung von General Electric jedoch nur noch auf dem Niveau von Apple.</p>
<p><a href="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2009/03/10-03_090310tdimg.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-348" style="margin-left: 4px; margin-right: 4px; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="10-03_090310tdimg" src="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2009/03/10-03_090310tdimg-300x258.jpg" alt="" width="300" height="258" /></a><br />
Die einst heilige Dividende von General Electric wurde um  zwei Drittel gekürzt. Und genau in dem Augenblick, in dem ich dies hier schreibe, hat die Aktie von General Electric von ihrem Höchststand rund 85% an Wert eingebüßt. Und trotzdem wird General Electric sehr wahrscheinlich nicht untergehen. Dabei dürfte allerdings die fragwürdige Finanzsparte – gemeinsam mit einigen arroganten Geschäftspraktiken – auf der Strecke bleiben. Und das ist gut so.</p>
<p>Die Finanzsparte GE Capital war stets so komplex, dass sie selbst für Analysten ein Mysterium blieb. Aber wie der Zauberer sein Kaninchen aus dem Hut zaubert, so war die Finanzsparte viele Jahre lang genau jene Black Box, aus der General Electric die Gewinne hervorzauberte. Und obwohl die Wall Street-Analysten keinen richtigen Einblick in die Sparte hatten, so war ihnen doch klar, dass hier ein hohes Maß an Hokuspokus im Spiel war.</p>
<p>Die Investoren liebten unterdessen die überirdische Ergebnisentwicklung – schließlich kannten sie zu dieser Zeit Bernie Madoff noch nicht. Die Tatsache, dass General Electric die Hälfte des Gewinns mit dieser ominös-selbstherrlichen Sparte generierte, wurde einfach ignoriert.</p>
<p>Wenn wir also fragen: Welche positiven Effekte hat die aktuelle Krise? Dann können wir sagen, dass wir uns von diesen Geschäftspraktiken und der maßlosen Gewinngier verabschieden werden.</p>
<p>Und beim nächsten Mal werfen wir einen Blick auf das Desaster um die AIG.</p>
<p>Mit den besten Grüßen,</p>
<p>Justice Litle<br />
US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Warren Buffett und die Banken</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/342/2009/warren-buffett-und-die-banken/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 13:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[AIG]]></category>
		<category><![CDATA[Berkshire Hathaway]]></category>
		<category><![CDATA[Warren Buffett]]></category>

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		<description><![CDATA[Der neue Investorenbrief von Warren Buffett ist erschienen. Ich habe ihn mir am Wochenende durchgelesen und einige interessante Stellen gefunden, die man erläutern sollte. Heute möchte ich jedoch nur auf eine Passage eingehen. Zunächst zur Erklärung: Berkshire Hathaway (die Investmentgesellschaft von Buffett) ist ein Fels in der Brandung. Die Gesellschaft ist eine der finanziell gesündesten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der neue Investorenbrief von Warren Buffett ist erschienen. Ich habe ihn mir am Wochenende durchgelesen und einige interessante Stellen gefunden, die man erläutern sollte. Heute möchte ich jedoch nur auf eine Passage eingehen.</p>
<p>Zunächst zur Erklärung: Berkshire Hathaway (die Investmentgesellschaft von Buffett) ist ein Fels in der Brandung. Die Gesellschaft ist eine der finanziell gesündesten der Welt – wenn nicht sogar die gesündeste überhaupt.</p>
<p>Das Problem ist allerdings, dass die Haltung der Regierung gegenüber den &#8220;Zombie-Banken&#8221; dazu führt, dass Investoren wie Buffett zurückgehalten werden und sie damit einen allgemeinen Erholungsprozess nicht beschleunigen können. Um Buffett in seinem Investorenbrief zu zitieren: <em>&#8220;Momentan ist es besser ein finanzieller Krüppel mit einer staatlichen Garantie zu sein als ein Fels in der Brandung ohne Garantien.&#8221;</em></p>
<p>Das Versagen ist ein entscheidender Aspekt des freien Marktes. Denn wenn gescheiterte Experimente nicht aufgegeben werden, dann fehlen den erfolgreichen Experimenten die Ressourcen zum Expandieren.</p>
<p>Die Gesamtlage ist niederschmetternd, denn sie scheint nicht besser, sondern noch schlimmer zu werden. Wir erzielen keine Fortschritte bei den Banken. Und die AIG steht kurz davor weitere 30 Milliarden US-Dollar zu verschlingen.</p>
<p>Und was Washington angeht: Ich verspreche mir von dieser Stadt nichts anderes mehr als Torheiten und Inkompetenz. Und wenn unsere Regierung Verlierer auf Kosten der Gewinner unterstützt, dann bleibt meiner Meinung nach nur noch eines zu tun: das Beste aus der Situation herauszuholen und Geld damit zu machen. Die Unsicherheiten und die Volatilität werden noch eine Weile anhalten, und in diesem Umfeld ist das Traden angesagt.</p>
<p>Mit den besten Grüßen,</p>
<p>Justice Litle<br />
US-Redakteur Taipan</p>
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