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	<title>Taipan &#187; Bernanke</title>
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	<description>Hier erfahren Sie, was die globalen Märkte heute bewegt</description>
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		<title>Inflation ist die Lösung für das Schuldenproblem</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 07:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die L&#246;sung des Schuldenproblems, von der wir wussten, dass sie kommen wird, ist da: Die gro&#223;e Inflation. Gestern haben die wichtigen Zentralbanken eine gemeinsame Aktion gestartet um die entwickelte Welt mit Geld zu fluten. Die Europ&#228;ische Zentralbank war dabei, die Schweiz, Kanada, Japan und Gro&#223;britannien. Selbst China sprang auf den Zug auf als es ank&#252;ndigte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die L&ouml;sung des Schuldenproblems, von der wir wussten, dass sie kommen wird, ist da: Die gro&szlig;e Inflation. Gestern haben die wichtigen Zentralbanken eine gemeinsame Aktion gestartet um die entwickelte Welt mit Geld zu fluten. Die Europ&auml;ische Zentralbank war dabei, die Schweiz, Kanada, Japan und Gro&szlig;britannien. Selbst China sprang auf den Zug auf als es ank&uuml;ndigte, die Reservenanforderung f&uuml;r die Banken zu verringern. Es gibt dabei allerdings ein Problem: Sie und ich kommen dabei unter die R&auml;der.</p>
<p>Nach einer Generation der bedenkenlosen Ausgaben und Anh&auml;ufung von Schulden ist die Inflation der einzige Ausweg. Es handelt sich allerdings um eine politische L&ouml;sung f&uuml;r ein monet&auml;res Problem. Die Zentralbanker wissen, dass einfach generiertes Geld die Probleme nicht l&ouml;sen wird. Aber ihnen sind die H&auml;nde gebunden.</p>
<p>Am Mittwoch gab es eine wahre Kursexplosion an den B&ouml;rsen. Inflation ist nun einmal gut f&uuml;r den Aktienmarkt. Solange, bis sie nicht mehr gut f&uuml;r den Aktienmarkt ist. Zuerst steigert die Inflation die Unternehmensgewinne auf k&uuml;nstliche Weise. Pl&ouml;tzlich verdienen die Unternehmen mehr an denselben Produkten. Dieser Schwindel funktioniert aber nicht langfristig, denn der Verbraucher zerbricht schlie&szlig;lich daran. Die Einkommen der Verbraucher k&ouml;nnen mit der Inflation nicht Schritt halten. An dieser Stelle brechen die Aktienkurse ein und auch Ihre R&uuml;cklagen geraten in Gefahr.</p>
<p>Wenn es soweit ist werden Bernanke, Obama, Merkel und Sarkozy l&auml;ngst von der Bildfl&auml;che verschwunden sein. Langfristig wird es sich dann auszahlen, Gold gehortet haben. Denn es k&ouml;nnte irgendwann die einzig verbliebene W&auml;hrung sein.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Andrew Snyder</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Äthiopien gegen Amerika</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 08:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenkrise]]></category>
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		<category><![CDATA[Rettungspakete]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum sind eigentlich viele afrikanische L&#228;nder so arm? Trotz der immensen Gelder, die an Entwicklungshilfe nach Afrika flie&#223;en, sterben Menschen in L&#228;ndern wie &#196;thiopien an Hunger. Manche sagen, es liege an den fehlenden Ressourcen. Andere wiederum machen die mangelnde Bildung hierf&#252;r verantwortlich. Oder sogar das Wetter. Aber der wahre Grund ist vielschichtiger. Viele Afrikaner sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sind eigentlich viele afrikanische L&auml;nder so arm? Trotz der immensen Gelder, die an Entwicklungshilfe nach Afrika flie&szlig;en, sterben Menschen in L&auml;ndern wie &Auml;thiopien an Hunger.</p>
<p>Manche sagen, es liege an den fehlenden Ressourcen. Andere wiederum machen die mangelnde Bildung hierf&uuml;r verantwortlich. Oder sogar das Wetter.</p>
<p>Aber der wahre Grund ist vielschichtiger. Viele Afrikaner sind arm, weil sie schlecht regiert werden. Die politische F&uuml;hrung &Auml;thiopiens beispielsweise setzt sich aus reinen Dieben in Designer-Anz&uuml;gen zusammen. Es ist eine Regierung der Diebe, f&uuml;r Diebe und von Dieben. In &Auml;thiopien gibt es mehr inhaftierte Journalisten als in jedem anderen afrikanischen Land. B&uuml;rgerrechte spielen hier keine Rolle. Und wenn die Regierung etwas haben m&ouml;chte, dann nimmt sie es sich einfach. Und dabei sollten wir uns vor Augen halten, dass &Auml;thiopien nicht immer ein armes Land war. Viele afrikanische Regierungen sind daf&uuml;r bekannt, die Gelder aus der Entwicklungshilfe zur Umsetzung ihrer eigenen politischen Agenda zu nutzen.</p>
<p>Aber wie ist es eigentlich um die USA bestellt? Die Truppen von US-Notenbankchef Bernanke haben im Jahr 2008 unz&auml;hlige US-Dollar dazu verwendet, um die Top-Banken des Landes vor den Konsequenzen ihrer eigenen Fehler zu bewahren. Und w&auml;hrend die US-Regierung Unsummen an Geld f&uuml;r Rettungspakete ausgibt, wird der einfache US-Amerikaner immer &auml;rmer und &auml;rmer. Die Probleme, denen sich die USA gegen&uuml;ber sehen, sind klar. Nein, wir sind noch nicht ein Land wie &Auml;thiopien, aber das Land unserer Vorfahren sind wir auch nicht mehr.</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihr Andrew Snyder</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Meine Frau, der Keynesianismus und ihr gemeinsamer Kampf gegen die Rezession</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 20:15:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<category><![CDATA[Keynesianismus]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn meine Frau &#252;ber keine volkswirtschaftliche Ausbildung verf&#252;gt, so w&#252;rde sie sich doch als Top-Wirtschaftsberaterin f&#252;r das Wei&#223;e Haus eignen. Bei uns zu Hause setzt sie auf perfekte Weise eine Mini-Version des Obama/Bernanke-Konjunkturpakets um. Sie vertritt den typischen Grundsatz der Keynesianer, dass eine Rezession durch zu geringe Nachfrage verursacht wird. Um also das Wirtschaftsleben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn meine Frau &uuml;ber keine volkswirtschaftliche Ausbildung verf&uuml;gt, so w&uuml;rde sie sich doch als Top-Wirtschaftsberaterin f&uuml;r das Wei&szlig;e Haus eignen.</p>
<p>Bei uns zu Hause setzt sie auf perfekte Weise eine Mini-Version des Obama/Bernanke-Konjunkturpakets um. Sie vertritt den typischen Grundsatz der Keynesianer, dass eine Rezession durch zu geringe Nachfrage verursacht wird. Um also das Wirtschaftsleben in unserem kleinen Haushalt anzukurbeln, setzt sie auf h&ouml;here Ausgaben. Damit m&ouml;chte sie nicht nur unsere eigenen Finanzen auf Vordermann bringen, sondern auch etwas f&uuml;r die ganze Nation tun.</p>
<p>Und es funktioniert. Unsere f&uuml;nf Kinder f&uuml;hlen den Aufschwung bereits und meine Frau freut sich &uuml;ber unseren h&ouml;heren Lebensstandard. Und ich werde nat&uuml;rlich angetrieben, meinen Output zu erh&ouml;hen, um ihre Nachfrage befriedigen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Die USA befinden sich nun bereits seit drei Jahren in der Rezession. Und das Wei&szlig;e Haus verh&auml;lt sich so wie meine Frau. Warum haben wir die Rezession also noch nicht &uuml;berwunden? Wahrscheinlich ist es meine Schuld. Ich habe n&auml;mlich heimlich Geld gespart und unsere Schulden gesenkt. Und ich habe Geld f&uuml;r die Ausbildung unserer Kinder und f&uuml;r unseren Ruhestand zur&uuml;ckgelegt. Sorry, Leute wie ich ruinieren eine Volkswirtschaft.</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihr Joseph McBrennan</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Unsere Politik ist euer Problem</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/2483/2011/unsere-politik-ist-euer-problem/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 15:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bernanke]]></category>
		<category><![CDATA[Emerging Markets]]></category>
		<category><![CDATA[Fed]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Wall Street Journal war letztens folgendes &#252;ber Fed-Chef Bernanke zu lesen: Herr Bernanke zufolge habe die World ein Interesse an der US-amerikanischen Erholung, die von der Fed-Politik angetrieben wird. Ferner schaffe das steigende Wachstum in sich entwickelnden Volkswirtschaften Probleme f&#252;r die USA. &#8222;Spillover-Effekte k&#246;nnen beidseitig auftreten. Die wieder auflebende Nachfrage in den Emerging Markets [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Wall Street Journal war letztens folgendes &uuml;ber Fed-Chef Bernanke zu lesen:</p>
<ul>
<li>Herr Bernanke zufolge habe die World ein Interesse an der US-amerikanischen Erholung, die von der Fed-Politik angetrieben wird. Ferner schaffe das steigende Wachstum in sich entwickelnden Volkswirtschaften Probleme f&uuml;r die USA. &bdquo;Spillover-Effekte k&ouml;nnen beidseitig auftreten. Die wieder auflebende Nachfrage in den Emerging Markets hat in der letzten Zeit erheblich zum Anstieg der Rohstoffpreise beigetragen.&ldquo;</li>
</ul>
<p>Was f&uuml;r ein Unsinn. Zun&auml;chst einmal hat die Federal Reserve keine US-amerikanische Erholung angetrieben. Zwar hat es in der Tat eine Verbesserung der Lage gegeben. Diese ist aber in Relation zu den daf&uuml;r get&auml;tigten Ausgaben l&auml;cherlich gering. Und dann gibt es noch die Quantitative Lockerung 2. Eigentlich sollte diese Ma&szlig;nahme die Bond-Renditen niedrig halten. Weshalb geschah das Gegenteil? Weil die Anleger nach der Ank&uuml;ndigung des Programms so optimistisch waren, dass sie ihr Geld aus Bonds abzogen und es in Rohstoffe und spekulative Aktien investierten.</p>
<p>Zwar hat die Welt ein Interesse an einer Erholung in den USA. Aber Herr Bernanke macht die Lage mit Sicherheit nicht besser. Ein Anstieg der Lebensmittel- und Energiepreise trifft die unteren 70% der Einkommensverteilung. Und als Sahneh&auml;ubchen hatte Bernanke auch noch die Stirn, die Emerging Markets f&uuml;r den Schlamassel verantwortlich zu machen.</p>
<p>Notenbanken rund um den Globus bek&auml;mpfen die Fed nun. &Uuml;berall beklagen Zentralbanker die steigende Inflation. Je mehr Geld die Fed auf den Markt wirft, desto mehr steigt das Risiko einer Katastrophenhausse.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Justice Litle</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Die Fed – Inkompetent oder passiv?</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/2444/2011/die-fed-%e2%80%93-inkompetent-oder-passiv/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 18:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bernanke]]></category>
		<category><![CDATA[Fed]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich m&#246;chte Sie heute an das Jahr 2006 erinnern. Damals hat Ben Bernanke darauf hingewiesen, dass einige der Mitarbeiter der US-Notenbank Fed eine gewisse Nervosit&#228;t hinsichtlich der Vorg&#228;nge in der Hypothekenbranche zum Ausdruck gebracht h&#228;tten. Bernanke teilte zudem mit, dass er in diesem Zusammenhang &#252;ber eine st&#228;rkere Kontrolle nachdenke. Vielleicht hat er zu Hause viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich m&ouml;chte Sie heute an das Jahr 2006 erinnern. Damals hat Ben Bernanke darauf hingewiesen, dass einige der Mitarbeiter der US-Notenbank Fed eine gewisse Nervosit&auml;t hinsichtlich der Vorg&auml;nge in der Hypothekenbranche zum Ausdruck gebracht h&auml;tten. Bernanke teilte zudem mit, dass er in diesem Zusammenhang &uuml;ber eine st&auml;rkere Kontrolle nachdenke. Vielleicht hat er zu Hause viel dar&uuml;ber nachgedacht, aber getan hat er nichts. Als im Jahr 2007 die US-Investmentbank ins Straucheln geriet, gestand Bernanke ein, dass seine Mitarbeiter immer noch keinen tiefen Einblick in die Vorg&auml;nge in der Branche h&auml;tten. Man sei unf&auml;hig, die wichtigen Teile des Puzzles zu finden, so Bernanke.</p>
<p>Die Quintessenz der ganzen Sache ist: Diese Leute behaupten von sich, so kompetent zu sein, dass sie ein Land durch schwere wirtschaftliche Zeiten f&uuml;hren k&ouml;nnen. Gleichzeitig m&uuml;ssen sie aber ihre Unf&auml;higkeit eingestehen. Die Jungs von der Fed scheinen das Ausma&szlig; einer kritischen Lage erst dann zu begreifen, wenn es zu sp&auml;t ist. Und die n&auml;chste Blase steht uns schon bevor. Die Inflationsspirale beginnt sich zu drehen. Und wieder einmal erkennt die Fed das Problem nicht. Oder will die Fed nicht handeln? Inkompetent oder einfach nur passiv, das ist hier die Frage. Auf jeden Fall setzt die Notenbank ihre Tradition fort, die Vorg&auml;nge in der realen Welt zu ignorieren.</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihr Adam Lass</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		</item>
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		<title>Irrt Bernanke oder Trichet?</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/2436/2011/irrt-bernanke-oder-trichet/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 18:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bernanke]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Trichet]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Montagsausgabe des &#8220;Wall Street Journals&#8220; handelte eine der Titelstories von der Inflationsgefahr in Europa. Hier ein Auszug: &#8222;Die Angst vor Inflation in Form von steigenden Lebensmittel-, &#214;l- und Rohstoffpreisen nimmt weltweit zu. Dies veranlasst den Pr&#228;sidenten der Europ&#228;ischen Zentralbank zu signalisieren, dass die EZB die Leitzinsen ungeachtet der Schuldenprobleme europ&#228;ischer Staaten k&#252;nftig anheben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Montagsausgabe des &ldquo;Wall Street Journals&ldquo; handelte eine der Titelstories von der Inflationsgefahr in Europa. Hier ein Auszug:</p>
<p>&bdquo;Die Angst vor Inflation in Form von steigenden Lebensmittel-, &Ouml;l- und Rohstoffpreisen nimmt weltweit zu. Dies veranlasst den Pr&auml;sidenten der Europ&auml;ischen Zentralbank zu signalisieren, dass die EZB die Leitzinsen ungeachtet der Schuldenprobleme europ&auml;ischer Staaten k&uuml;nftig anheben k&ouml;nnte. Jean-Claude Trichet mahnte in einem Interview mit diesem Blatt dazu, den Inflationsdruck in der Eurozone genau zu beobachten. Die Notenbanken m&uuml;ssten weltweit sicherstellen, dass steigende Energie- und Lebensmittelpreise nicht zur Normalit&auml;t w&uuml;rden.&ldquo;</p>
<p>Ist Inflation nicht das Produkt der Phantasie verschw&ouml;rerischer Geister? Den US-Beh&ouml;rden zufolge gibt es derzeit n&auml;mlich keine Inflation. In seinem beispiellosen 60 Minutes-Interview zeigte sich Ben Bernanke zu &bdquo;100% zuversichtlich&ldquo;, dass die US-Fed die Inflation kontrollieren kann. Ziemlich zuversichtlich, meinen Sie nicht? Zumal Bernankes europ&auml;ischer Kollege sich weniger optimistisch zur Inflation &auml;u&szlig;erte. Bernankes &Auml;u&szlig;erungen sind noch merkw&uuml;rdiger wenn man bedenkt, dass Europa bereits aus der Kurve ist, Amerika hingegen noch nicht.</p>
<p>Nur einer der beiden kann recht haben. Entweder ist die Inflation ein ernstes Problem, das gel&ouml;st werden muss auch wenn dabei das Wirtschaftswachstum riskiert wird. Oder die Inflation ist kein Problem und etwas, das in 15 Minuten erledigt werden kann. Die Wahrheit ist: Die Federal Reserve hat keine Kontrolle &uuml;ber die Lebensmittel- und Energiepreise. Die Fed hat generell &uuml;ber recht wenig Kontrolle. Aber auch Trichet irrt sich! Und zwar deshalb, weil man nicht einfach die Leitzinsen erh&ouml;hen kann, w&auml;hrend die H&auml;lfte der europ&auml;ischen Volkswirtschaften kurz vor dem Kollaps steht</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Justice Litle</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Episches Versagen</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/2330/2010/episches-versagen/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 18:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[Bernanke]]></category>
		<category><![CDATA[Ölpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Quantitative Lockerung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lage am US-Arbeitsmarkt l&#228;sst einen wundern, ob irgendeine der letzten Fed-Ma&#223;nahmen Wirkung gezeigt hat. Nach der erfolglosen ersten Quantitativen Lockerung tappt die US-Wirtschaft trotz einer erneuten Quantitativen Lockerung noch immer im Dunkeln. Nach offizieller Lesart sind die USA nat&#252;rlich schon seit einem Jahr nicht mehr in einer Rezession. Ben Bernanke trat am Sonntag in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lage am US-Arbeitsmarkt l&auml;sst einen wundern, ob irgendeine der letzten Fed-Ma&szlig;nahmen Wirkung gezeigt hat. Nach der erfolglosen ersten Quantitativen Lockerung tappt die US-Wirtschaft trotz einer erneuten Quantitativen Lockerung noch immer im Dunkeln. Nach offizieller Lesart sind die USA nat&uuml;rlich schon seit einem Jahr nicht mehr in einer Rezession. Ben Bernanke trat am Sonntag in der renommierten CBS-Show <em>60 Minutes</em> auf, um sein fr&uuml;heres Versagen zu rechtfertigen und seine Pl&auml;ne darzulegen.</p>
<p>Vor laufender Kamera gestand Bernanke ein, dass die US-Wirtschaft noch immer nicht nachhaltig wachse. Zwar seien wir nat&uuml;rlich nicht auf dem Weg zur&uuml;ck in die Rezession, aber den gegenteiligen Weg w&uuml;rden wir auch nicht bestreiten. Aber kein Problem, denn nat&uuml;rlich wisse er genau, was zu tun sei. Sollten wir stagnieren oder uns gar r&uuml;ckw&auml;rts bewegen, werde es halt die n&auml;chsten Quantitativen Lockerungen geben. Ganz recht: Billionen neuer US-Dollar und danach: weitere Billionen neuer US-Dollar, Weshalb? Weil es bislang so gut funktioniert hat? Herr Bernanke &auml;u&szlig;erte sich ferner angesichts zunehmender politischer Einflussnahme auf seine Arbeit besorgt. Vermutlich deshalb, weil ein nationaler Dialog &uuml;ber seine unangemessenen Ma&szlig;nahmen ihn an genau diesen hindern w&uuml;rden. Er suggeriert damit im Wesentlichen, dass die US-Amerikaner zu dumm sind zu verstehen, dass Bernanke schon wei&szlig; was gut f&uuml;r die USA ist.</p>
<p>Was k&ouml;nnen wir tun, w&auml;hrend der US-Dollar an Wert verliert? Es gibt gewisse Anlagen die an Wert gewinnen, unabh&auml;ngig von der Richtung der Wirtschaft. Insbesondere denke ich dabei an Roh&ouml;l, das in US-Dollar gehandelt wird. Im Falle wirtschaftlicher Erholung wird der &Ouml;lpreis aufgrund des Nachfrageanstiegs zunehmen, w&auml;hrend das Inflationsszenario ebenfalls einen steigenden &Ouml;lpreis impliziert. F&uuml;r &Ouml;lproduzenten jedenfalls ist die Lage derzeit recht gut.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Adam Lass</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Erholung? Welche Erholung?</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/1782/2010/erholung-welche-erholung/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 12:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bernanke]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#34;Gro&#223;e Depression&#34; kennen wir alle. Aber haben Sie schon einmal etwas von der &#34;Gro&#223;en Revision&#34; geh&#246;rt? Die vorl&#228;ufigen Statistiken, die wir in den USA vorgelegt bekommen, k&#246;nnen sp&#228;ter immer noch nach unten korrigiert werden. N&#228;mlich dann, wenn die Investoren ihnen nicht mehr so gro&#223;e Aufmerksamkeit schenken. All die sch&#246;nen Statistiken in letzter Zeit haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &quot;Gro&szlig;e Depression&quot; kennen wir alle. Aber haben Sie schon einmal etwas von der &quot;Gro&szlig;en Revision&quot; geh&ouml;rt? Die vorl&auml;ufigen Statistiken, die wir in den USA vorgelegt bekommen, k&ouml;nnen sp&auml;ter immer noch nach unten korrigiert werden. N&auml;mlich dann, wenn die Investoren ihnen nicht mehr so gro&szlig;e Aufmerksamkeit schenken. All die sch&ouml;nen Statistiken in letzter Zeit haben dazu gef&uuml;hrt, dass sich unser Blick nicht mehr auch die unsch&ouml;ne Realit&auml;t richtet. Und diese Realit&auml;t besteht unter anderem darin, dass sich inzwischen schon seit &uuml;ber einem Jahr vor unseren Suppenk&uuml;chen riesige Schlangen bilden.</p>
<p>Und denken wir eigentlich noch an all die Schulden, die wir unseren Kindern und Enkelkindern hinterlassen? Eigentlich nicht, denn wir haben den Eindruck, dass die Konjunkturpakete helfen. Wir sollten auch nicht vergessen, dass Fed-Chef Ben Bernanke nun nur noch davon spricht, dass sich die Wirtschaftserholung &quot;fortsetzt&quot;. Vorher war noch von einer &quot;anziehenden&quot; Erholung die Rede. Diese kleinen sprachlichen Feinheiten k&ouml;nnen in der Realit&auml;t einen gro&szlig;en Unterschied ausmachen. Und wenn wir uns die Kursentwicklung seit Jahresbeginn ansehen, oder auch die Arbeitslosenzahlen und Zinss&auml;tze, dann m&uuml;ssen wir uns wirklich fragen: Erholung? Welche Erholung?</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihr Adam Lass</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Die Achse des Irrtums – Teil 1</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 14:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bernanke]]></category>
		<category><![CDATA[Wall Street]]></category>
		<category><![CDATA[Washington]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin bereits in der Vergangenheit auf die Verbindungen zwischen der US-Regierung und der Wall Street eingegangen. Die &#8220;Achse des Irrtums&#8221;, wie ich sie gerne nenne, hat in letzter Zeit erneut für einige Schlagzeilen gesorgt. Und dies wohl mit reiner Absicht. So habe ich gerade in diesem Moment einen Artikel vor mir liegen, in dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin bereits in der Vergangenheit auf die Verbindungen zwischen der US-Regierung und der Wall Street eingegangen. Die &#8220;Achse des Irrtums&#8221;, wie ich sie gerne nenne, hat in letzter Zeit erneut für einige Schlagzeilen gesorgt. Und dies wohl mit reiner Absicht.</p>
<p>So habe ich gerade in diesem Moment einen Artikel vor mir liegen, in dem mir erzählt wird, dass die US-Amerikaner inzwischen reicher sind als noch vor vier Quartalen. Ein wesentlicher Grund hierfür sei die Tatsache, dass die Aktien, die wir inmitten des Crashs nicht abgestoßen haben, inzwischen rund 57 Prozent an Wert gewonnen haben. Dass diese Aktien seit Mitte April wieder 10 Prozent gesunken sind, erwähnt der Artikel natürlich nicht. Stattdessen wird auf die &#8220;beachtlichen Gewinne&#8221; in den letzten drei Handelstagen hingewiesen.</p>
<p>Wir sollten dabei auch nicht vergessen, dass unser vermeintlicher Wohlstand in hohem Maße davon abhängt, wie viel Geld Washington in die Wirtschaft pumpt. Wir erinnern uns an die Zeit, als sich unser schöner Wohlstand beim Platzen der Dot.com- und Immobilienblase in Luft auflöste.</p>
<p>Ein noch bekannteres Beispiel für die Schlagzeilen der &#8220;Achse des Irrtums&#8221;: Letzte Woche wurde ein deutlicher Rückgang der US-Arbeitslosigkeit gemeldet. Präsident Obama hat sich in diesem Zusammenhang stolz vor die Presse gestellt und seine Zuversicht zum Ausdruck gebracht. Beim genaueren Hinsehen wurde allerdings jedem klar, dass 95 Prozent der ausgewiesenen Neueinstellungen auf staatliche Teilzeitjobs entfallen sind. Viele dieser Jobs waren bereits bei Bekanntgabe der Arbeitslosenzahlen nicht mehr vergeben.</p>
<p>Wenn Sie einen Blick hinter den Vorhang werfen wollen statt sich auf offizielle Daten zu verlassen, dann sollten Sie eher Fed-Chef Bernanke Gehör verleihen. Dieser hat kürzlich vor dem US-Kongress darauf hingewiesen, dass eine Rezession mit doppelter Talsohle nicht ausgeschlossen werden könne.</p>
<p>Mit den besten Grüßen,</p>
<p>Ihr Adam Lass</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Wie viel wird diese Erholung kosten?</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 14:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Banken & Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bernanke]]></category>
		<category><![CDATA[US Dollar]]></category>
		<category><![CDATA[zentralbanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Derzeit kann man so gut wie alles handeln. Man k&#246;nnte sogar ein Derivat f&#252;r Milchpulver auflegen, wenn man wollte. Aber was ich wirklich gerne sehen w&#252;rde w&#228;re ein Wert, der die Reputation der Zentralbanker abbildet. Man k&#246;nnte das ganze den &#8220;Federal Reserve Good Will Index&#8220; nennen. Ich w&#252;rde Ben Bernanke sofort shorten, denn es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit kann man so gut wie alles handeln. Man k&ouml;nnte sogar ein Derivat f&uuml;r Milchpulver auflegen, wenn man wollte. Aber was ich wirklich gerne sehen w&uuml;rde w&auml;re ein Wert, der die Reputation der Zentralbanker abbildet. Man k&ouml;nnte das ganze den &ldquo;Federal Reserve Good Will Index&ldquo; nennen. Ich w&uuml;rde Ben Bernanke sofort shorten, denn es ist absehbar, dass sein Ansehen eine brutale Abw&auml;rtswende erleben wird.</p>
<p>Die meisten Marktteilnehmer sind sich nicht dar&uuml;ber im Klaren, dass die aktuelle Erholung verborgene Kosten mit sich bringt. Selbst Maria Bartiromo, seit 1993 Finanzmarktreporter f&uuml;r CNBC, hat offenbar keine Ahnung, was derzeit vorgeht. Sie sagte k&uuml;rzlich Folgendes:</p>
<p>&bdquo;Es ist absolut nichts Falsches an einer boomenden Wirtschaft. Was k&ouml;nnte daran falsch sein? Wir &ouml;ffnen die T&uuml;r zur Wohlstandssteigerung.&ldquo;</p>
<p>Es ist nicht verkehrt, wenn man Billionen US-Dollar &uuml;ber Nacht von Investment Bankern pulverisieren l&auml;sst? Es ist ok, dass die USA in finanziellen Turbulenzen stecken? Sind 20% Arbeitslosigkeit ok? Das Problem des Finanz-Establishments ist dessen Kurzsichtigkeit. K&uuml;rzlich hat Caterpillar den Ausblick f&uuml;r 2010 angehoben, obwohl der Umsatz weiterhin r&uuml;ckl&auml;ufig ist. Das Unternehmen &auml;u&szlig;ert Bedenken, die Zentralbanken k&ouml;nnten ihre Konjunkturma&szlig;nahmen zu fr&uuml;h einstellen.</p>
<p>Es wird hier eindeutig auf Sand gebaut. Die Kosten dieser unglaublichen Blase sind jetzt noch &uuml;berhaupt nicht absehbar. Vermutlich werden wir sie erst nach der n&auml;chsten Finanzkrise einsch&auml;tzen k&ouml;nnen.</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Justice Litle</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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