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	<title>Taipan &#187; Geithner</title>
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	<description>Hier erfahren Sie, was die globalen Märkte heute bewegt</description>
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		<title>Die Gesichter des Betrugs</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 16:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Geithner]]></category>
		<category><![CDATA[Greenspan]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir leben in eigenartigen Zeiten. In seltsamen Zeiten. Sie sind sogar ein wenig komisch, aber eher von der Art komisch, wie bei der Frage: &#8220;Riecht es nicht etwas komisch?&#8221; Es ist noch nicht so lange her, als wir unsere Feinde in sicherer Entfernung wähnten. Sie waren einfach zu identifizieren und sie lebten in Ländern mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir leben in eigenartigen Zeiten. In seltsamen Zeiten. Sie sind sogar ein wenig komisch, aber eher von der Art komisch, wie bei der Frage: &#8220;Riecht es nicht etwas komisch?&#8221;</p>
<p>Es ist noch nicht so lange her, als wir unsere Feinde in sicherer Entfernung wähnten. Sie waren einfach zu identifizieren und sie lebten in Ländern mit fremden Namen und eigenartigen Gebräuchen. Und damit unsere Soldaten auch wussten, wie unsere größten Feinde aussehen, haben wir ihnen Spielkarten ausgehändigt.</p>
<p>Zum Beispiel diese:<br />
<a href="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2009/04/02-04_090402tdimg11.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-376" style="margin-top: 12px; margin-bottom: 12px;" title="02-04_090402tdimg11" src="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2009/04/02-04_090402tdimg11.gif" alt="" width="200" height="278" /></a></p>
<p>Die ganze Sache hat relativ gut funktioniert, denn kurz nach dem Einmarsch im Irak fand man das Original zusammengekauert in einem Erdloch, nahe seiner Heimatstadt Tikrit.</p>
<p>So, und jetzt sind wir sicher, nicht wahr? Job erledigt. Fait accompli. Fin.</p>
<p>Unglücklicherweise waren schon zu dieser Zeit Feinde im Inneren zugange, die genau jenen Wohlstand und die Sicherheit gefährdeten, welche die Soldaten unter Einsatz ihres Lebens verteidigen sollten.</p>
<p>Und diese Feinde kamen nicht von weit her. Sie trugen keine eigenartige Kleidung und aßen keine Gerichte, die uns fremd waren. Es waren jene Personen, die man in unserem Kulturkreis als anständig betrachtete. Sie hatten ein freundliches Lächeln und einen festen Händedruck. Es waren Personen wie Bernie Madoff.</p>
<p>Es überrascht daher nicht, dass erst gestern Topps, ein Unternehmen, das sein Geld mit Baseball-Trading Cards verdient, eine neue Kartenserie angekündigt hat, die den weltweit größten Scharlatanen, Tricksern und Schwindlern gewidmet ist.</p>
<p>Aber es wäre natürlich eine Schande, wenn in dieser Serie nur jene Personen auf Karten abgebildet würden, die mit einem Milliardenraub auftrumpfen können.</p>
<p><a href="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2009/04/02-04_090402tdimg2.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-377" style="margin-top: 12px; margin-bottom: 12px;" title="02-04_090402tdimg2" src="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2009/04/02-04_090402tdimg2.gif" alt="" width="200" height="276" /></a><br />
Und in diesem Sinne präsentiere ich Ihnen an dieser Stelle die erste Karte meiner eigenen neuen Trading Cards-Serie. Ich hätte natürlich auch mit Alan Greenspan beginnen können. Aber ich wollte die Serie mit einem Bösewicht beginnen lassen, der im Moment noch richtig gut im Geschäft ist.</p>
<p>Mit den allerbesten Grüßen,</p>
<p>Adam Lass<br />
US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Turbo Timmys hinterhältige Masche (Teil 1)</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/370/2009/turbo-timmys-hinterhaltige-masche-teil-1/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 16:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken & Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Geithner]]></category>
		<category><![CDATA[Rettungsplan]]></category>

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		<description><![CDATA[Finanzminister Geithner, hiermit geben wir Ihnen den Namen &#8220;Turbo Timmy&#8221;. Ich habe mir die Details des neuen &#8220;Rettungsplans&#8221; von Turbo Timmy angesehen. Hier meine Schlussfolgerungen: So, wie dieser so genannte &#8220;Rettungsplan&#8221; aussieht, kann er nicht funktionieren. Sollte der Plan ehrlich umgesetzt werden, so ist er zum Scheitern verurteilt. Handelt es sich bei dem Plan allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Finanzminister Geithner, hiermit geben wir Ihnen den Namen &#8220;Turbo Timmy&#8221;.</p>
<p>Ich habe mir die Details des neuen &#8220;Rettungsplans&#8221; von Turbo Timmy angesehen.</p>
<p>Hier meine Schlussfolgerungen: So, wie dieser so genannte &#8220;Rettungsplan&#8221; aussieht, kann er nicht funktionieren. Sollte der Plan ehrlich umgesetzt werden, so ist er zum Scheitern verurteilt. Handelt es sich bei dem Plan allerdings um einen Trick, eine hinterhältige Masche sozusagen, der den Leuten etwas vortäuscht, was es nicht gibt, dann könnte er tatsächlich funktionieren.</p>
<p>Die brillante Lösung von Turbo Timmy besteht eigentlich darin, dass er die privaten Investoren in diesen toxischen Asset-Mix involviert, in einer so genannten &#8220;öffentlich-privaten Partnerschaft&#8221; zwischen der Wall Street und der Regierung&#8230; um dann über diese Partnerschaft all jene toxischen Assets von den Banken aufzukaufen. Aber es gibt keine Lösung, die beide Seiten zufrieden stellt.</p>
<p>Die umworbenen &#8220;privaten Investoren&#8221; in Turbo Timmys Plan haben absolut keinen Grund, irgendetwas anderes zu zahlen als faire Preise. Und das bedeutet: <em>extrem niedrige Preise</em>. Denn diese privaten Investoren sind keineswegs so dumm und möchten sich natürlich gegen mögliche Verluste absichern. Kurz gesagt: Bei dieser Partnerschaft handelt es sich um eine Mission Impossible, da die involvierten Parteien absolut verschiedene Interessen haben.</p>
<p>Mehr hierzu in der nächsten Woche&#8230;</p>
<p>Alles Gute,</p>
<p>Ihr Justice Litle<br />
US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Die bereinigenden Effekte der Krise (Teil 2): Das Desaster um die AIG</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 20:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken & Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[AIG]]></category>
		<category><![CDATA[Bernanke]]></category>
		<category><![CDATA[Geithner]]></category>

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		<description><![CDATA[Nouriel Roubini hat jüngst in einer Kolumne des Forbes-Magazins darauf hingewiesen, dass der Verlust von AIG im Jahr 2008 ganze 99 Mrd. US-Dollar betragen hat. Davon entfallen allein auf das vierte Quartal 62 Mrd. US-Dollar. Um die AIG aufzupäppeln wurden aus &#8220;öffentlichen Ressourcen&#8221; bisher 162 Mrd. US-Dollar aufgebracht. Und Roubini fragt sich, ebenso wie ich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nouriel Roubini hat jüngst in einer Kolumne des <em>Forbes</em>-Magazins darauf hingewiesen, dass der Verlust von AIG im Jahr 2008 ganze 99 Mrd. US-Dollar betragen hat. Davon entfallen allein auf das vierte Quartal 62 Mrd. US-Dollar. Um die AIG aufzupäppeln wurden aus &#8220;öffentlichen Ressourcen&#8221; bisher 162 Mrd. US-Dollar aufgebracht. Und Roubini fragt sich, ebenso wie ich, wie der Steuerzahler 162 Mrd. US-Dollar zahlen kann, ohne dass er an der AIG beteiligt ist. Angesichts der Unsummen, die bereits aus Steuergeldern gezahlt wurden, hält Roubini die Verstaatlichungsdebatte um die AIG für &#8220;surreal&#8221;.</p>
<p>Was mir aber überhaupt nicht in den Kopf gehen will: Wie können Finanzminister Geithner, Fed-Chef Bernanke &amp; Co. weiterhin davon sprechen, &#8220;das Vertrauen in das Bankensystem&#8221; wiederherstellen zu wollen, und gleichzeitig die Steuerzahler weiter zur Kasse zu bitten, obwohl uns solche Einrichtungen schon längst gehören sollten. Es ist offensichtlich, zu welch einem Ausverkauf es auf den Märkten gekommen ist. Eine Rally ist längst überfällig. Aber das sagenumwobene Vertrauen ist bisher noch nicht zurückgekehrt.</p>
<p>Inzwischen bildet sich aber im informierten Konsens eine Vorstellung heraus, wie wir das Schiff wieder auf Kurs bringen können. Es gibt keine absolute Lösung, aber langsam fügt sich eines zum anderen. Und drei von mir sehr geschätzte Personen, Nassim Taleb, Paul Volcker und Martin Wolf, haben in unterschiedlichen Varianten ein und dieselbe Idee ins Spiel gebracht, die folgendermaßen beschrieben werden kann: Von nun an gilt ein Entweder-Oder. Entweder sind Unternehmen in Zukunft öffentliche Einrichtungen oder sie sind als private Gesellschaften selbst für ihre Risiken verantwortlich. Beides gleichzeitig darf nicht weiter sein. Zumindest hat inzwischen eine Debatte in diese Richtung begonnen.</p>
<p>Mit den besten Grüßen,</p>
<p>Justice Litle<br />
US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Das Banken-Gequatsche kehrt zurück &#8211; Warum US-Finanzminister Geithner eine Schande ist</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/323/2009/das-banken-gequatsche-kehrt-zuruck-warum-us-finanzminister-geithner-eine-schande-ist/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 17:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Geithner]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich glaube, die Wall Street hofft auf einen einfachen Weg aus der Krise, aber es gibt keinen einfachen Weg&#8221;, sagte Präsident Obama diese Woche in einem Interview mit der ABC. Aber eigentlich ist es der Präsident, der auf einen einfachen Weg hofft &#8211; indem er sich nämlich beharrlich weigert, das Problem beim Schopf zu packen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich glaube, die Wall Street hofft auf einen einfachen Weg aus der Krise, aber es gibt keinen einfachen Weg&#8221;, sagte Präsident Obama diese Woche in einem Interview mit der ABC.</p>
<p>Aber eigentlich ist es der Präsident, der auf einen einfachen Weg hofft &#8211; indem er sich nämlich beharrlich weigert, das Problem beim Schopf zu packen und diese &#8220;Zombie-Banken&#8221; zu verstaatlichen.</p>
<p>Als Verteidigung für diese Haltung lamentiert das Weiße Haus, wie &#8220;kompliziert&#8221; die Lage sei. Aber die Lage ist nur deswegen kompliziert, weil sich das Team des Präsidenten weigert, eine klare Entscheidung zu treffen und die Banken zu verstaatlichen.</p>
<p>Die folgende Grafik veranschaulicht die aberwitzige Situation:<br />
<a href="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2009/02/090213tdimg.gif"><img class="size-medium wp-image-324" style="vertical-align: middle;" title="090213tdimg" src="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2009/02/090213tdimg-300x225.gif" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>US-Finanzminister Tim Geithner will diesen &#8220;Zombie-Banken&#8221; weitere 500 Milliarden US-Dollar zum Fraß vorwerfen – sozusagen als Vorspeise. Dabei beläuft sich die gemeinsame Marktkapitalisierung der vier Großbanken noch nicht einmal auf die Hälfte dieses Betrags (und sinkt weiter, während ich dies hier schreibe).</p>
<p>Schlimmer noch: Die Marktkapitalisierung wäre längst bei NULL angekommen, wenn es erst gar keine Hoffnung auf ein Rettungspaket gegeben hätte!</p>
<p>Ich bin kein Marxist und ich sehne mich nicht nach einer großen sozialistischen Lösung. Aber diese halbherzige Herangehensweise an das scheußliche Bankenproblem ist absolut idiotisch. Und wir sind an diesem Punkt angelangt, weil die Obama-Administration nicht den Mut für eine harte Entscheidung hat &#8211; und weil Finanzminister Geithner immer noch denkt, er sei der Präsident der Federal Reserve Bank (sein alter Job). Man könnte sagen, dass die Banken damals seine Top-Kunden waren. Ihre Interessen waren seine Interessen. Nun, in seiner Position als Finanzminister, verhält er sich, als ob sich seine Loyalitäten nicht geändert hätten. Dabei sind jetzt die amerikanischen Steuerzahler seine Kunden.</p>
<p>Die einzige Person aus Washington, für die ich bis zum jetzigen Zeitpunkt noch ein Minimum Respekt habe, ist Paul Volcker &#8211; jener taffe Ex-Zentralbanker, der in den frühen achtziger Jahren der Inflation das Genick gebrochen hat und der derzeit als Berater von Präsident Obama tätig ist. Volcker könnte der letzte noch verbliebene seriöse Mensch mit Verbindungen zum Weißen Haus sein. Er könnte als eine Art Frühwarnsystem fungieren – nämlich dann, wenn er seinen Job mit Entrüstung hinwirft.</p>
<p>Herzliche Grüße,</p>
<p>US-Redakteur Taipan<br />
Justice Litle</p>
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