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	<title>Taipan &#187; General Motors</title>
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		<title>Gesundheitsreform? Lasst uns lieber über Autos reden.</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/1543/2010/gesundheitsreform-lasst-uns-lieber-uber-autos-reden/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 15:04:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es wird Jahre dauern bis wir verstehen werden, was hier gerade vor sich geht und wie sich die Gesundheitsreform auswirken wird. Die Gerichte befassen sich noch jetzt mit Fällen, in denen es um den Voting Rights-Act von 1964 geht. Es gibt eine Sache, die sowohl Wähler als auch Investoren interessiert: Autos. General Motors-CFO Chris Liddell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird Jahre dauern bis wir verstehen werden, was hier gerade vor sich geht und wie sich die Gesundheitsreform auswirken wird. Die Gerichte befassen sich noch jetzt mit Fällen, in denen es um den Voting Rights-Act von 1964 geht. Es gibt eine Sache, die sowohl Wähler als auch Investoren interessiert: Autos. General Motors-CFO Chris Liddell hat behauptet, dass das Unternehmen in diesem Jahr wieder profitabel werden könnte.</p>
<p>Aber bevor wir die Champagnerflaschen öffnen, gilt es einige Dinge zu bedenken. Herr Liddell hat selbst zugegeben, dass die Entwicklung des Unternehmens unmöglich abzusehen ist. In China und Brasilien scheint es ganz gut für GM zu laufen. Und in den USA sowie Europa? Eher nicht so gut. Eine Verlangsamung in den BRIC-Staaten, und alle Wetten gehen verloren. Ohnehin müsste man erst einmal damit beginnen Autos zu bauen, die den Kunden gefallen.</p>
<p>Herr Liddell, der bislang bei Microsoft arbeitete, sagt dazu: „Machen Sie sich keine Sorgen, ich liebe Autos. Ich lese regelmäßig Automagazine.“ Und: „In Redmond bin ich immer mit meinem Ferrari zur Arbeit gefahren.“ So viel dazu.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Adam Lass</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Ich bin ein Ford-Mann</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 09:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Amerikaner sind verrückt nach ihren Autos. Sie können schlecht über die Kinder oder Hunde von Amerikanern sprechen, aber wehe, Sie sagen auch nur ein schlechtes Wort über ihr Auto… Mein Großvater hat im Jahr 1964 einen grünen Ford Mustang gekauft. In diesem Wagen habe ich zum ersten Mal ein Mädchen geküsst. In den folgenden Jahrzehnten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Amerikaner sind verrückt nach ihren Autos. Sie können schlecht über die Kinder oder Hunde von Amerikanern sprechen, aber wehe, Sie sagen auch nur ein schlechtes Wort über ihr Auto… Mein Großvater hat im Jahr 1964 einen grünen Ford Mustang gekauft. In diesem Wagen habe ich zum ersten Mal ein Mädchen geküsst. In den folgenden Jahrzehnten habe ich mir insgesamt drei Mustangs gekauft. Ich war ein Ford-Mann und werde es wahrscheinlich immer bleiben.</p>
<p>Bei Amerikanern und ihren Autos handelt es sich um eine Liebe fürs Leben. Die Amerikaner bleiben ihrer Marke treu. Womit wir dann auch beim Thema General Motors wären: Praktisch niemand kauft die Autos von General Motors. Und daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sich die Lager des Konzerns mit totem Stahl gefüllt haben. Aber letztendlich: Was weiß ich schon, ich bin schließlich ein Ford-Mann&#8230;</p>
<p>Mit den besten Grüßen,</p>
<p>Ihr Adam Lass</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Hummer goes East</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 14:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<description><![CDATA[General Motors hatte ein Problem. Der Konzern konnte einfach keine kleinen Fahrzeuge an den Mann bringen. Im Jahr 1992 erwarb General Motors die Marke Hummer. Zu dieser Zeit bewegte sich der Aktienkurs des Unternehmens bei rund 32 Dollar. Bis zum Jahr 2000 hatte sich der Kurs fast verdreifacht. Besser sollte es für General Motors nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>General Motors hatte ein Problem. Der Konzern konnte einfach keine kleinen Fahrzeuge an den Mann bringen. Im Jahr 1992 erwarb General Motors die Marke Hummer. Zu dieser Zeit bewegte sich der Aktienkurs des Unternehmens bei rund 32 Dollar. Bis zum Jahr 2000 hatte sich der Kurs fast verdreifacht. Besser sollte es für General Motors nicht mehr werden.</p>
<p>Und nun kauft China den Mythos Hummer. General Motors (oder das, was von General Motors übrig ist) steht kurz vor dem Verkauf der Marke an die chinesische Gesellschaft Sichuan Tengzhong.</p>
<p>Die Zahl der Autobesitzer steigt in China jährlich um 19%. Und in den nächsten zehn Jahren wird die chinesische Nachfrage nach Öl voraussichtlich um 150% steigen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie die Zukunft der Marke Hummer aussehen wird. In den USA galt Jahrzehnte lang der Grundsatz: Meiner ist größer! Aber wir sprechen hier von einem Land, das nicht dem Wahn grotesk großer Fahrzeuge verfallen ist.</p>
<p>Mit den besten Grüßen,</p>
<p>Ihr Adam Lass,</p>
<p>US-Redakteur Adam Lass</p>
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		<title>So läuft es bei Chrysler und General Motors</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 15:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Chrysler]]></category>
		<category><![CDATA[General Motors]]></category>

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		<description><![CDATA[In den vergangenen Monaten mussten wir uns viele Argumente dafür anhören, zwei unserer drei großen Autohersteller pleite gehen zu lassen. Am Ende haben Chrysler und General Motors eingestehen müssen, dass sie die vielen Versprechen der letzten Jahre nicht erfüllen können. Selbst nachdem die beiden Unternehmen mehrmals von der Regierung gerettet wurden, konnten sie ihre Verpflichtungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Monaten mussten wir uns viele Argumente dafür anhören, zwei unserer drei großen Autohersteller pleite gehen zu lassen. Am Ende haben Chrysler und General Motors eingestehen müssen, dass sie die vielen Versprechen der letzten Jahre nicht erfüllen können. Selbst nachdem die beiden Unternehmen mehrmals von der Regierung gerettet wurden, konnten sie ihre Verpflichtungen den Aktionären und Stakeholdern gegenüber nicht erfüllen. Also begaben sie sich unter den Schutz der Gerichte, welche ihre Bücher nach langem und intensivem (24-stündigem) Überlegen reinwuschen.</p>
<p>Wenn unsereins so etwas tun würde, wären mit Sicherheit Scham und Schuldgefühle im Spiel. Wir wären zur Liquidierung von Vermögensgegenständen gezwungen und müssten diverse Zugeständnisse machen. Und mit Sicherheit hätten wir bei künftigen Versuchen, Kredite aufzunehmen, Schwierigkeiten. Dies trifft auf Chrysler und General Motors nicht zu.</p>
<p>Wir können Bob Nardelli, den ehemaligen CEO von Chrysler, nicht zu seiner Abfindung befragen. Ich weiß aber, dass er bei Home Depot wegen skandalös hoher Kompensationen gefeuert wurde. Dieses Unternehmen hat er nach allen Regeln der Kunst vor die Wand gefahren, was ihm nicht einmal leid getan haben dürfte.</p>
<p>So läuft es in Washington und Detroit: Versagen wird belohnt und die Versager schämen sich nicht einmal dafür. Vielleicht wäre rollen das bessere Wort. Wir rollen langsam aber sicher aus.</p>
<p>Mit besten Grüßen,</p>
<p>Adam Lass</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Lang lebe Government Motors!</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 20:27:13 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[General Motors]]></category>
		<category><![CDATA[Prawda]]></category>

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		<description><![CDATA[Prawda ist das russische Wort für Wahrheit – und es handelt sich hierbei um die berühmte russische Tageszeitung, die im Jahr 1908 gegründet wurde. Unter Boris Jelzin stellte die Original-Prawda im Jahr 1991 ihren Betrieb ein, nachdem sie 79 Jahre lang das Organ des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei gewesen war. Die Stimme der Sowjetunion verstummte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Prawda</em> ist das russische Wort für Wahrheit – und es handelt sich hierbei um die berühmte russische Tageszeitung, die im Jahr 1908 gegründet wurde. Unter Boris Jelzin stellte die Original-<em>Prawda</em> im Jahr 1991 ihren Betrieb ein, nachdem sie 79 Jahre lang das Organ des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei gewesen war. Die Stimme der Sowjetunion verstummte mit dem Untergang der Sowjetunion.</p>
<p>Ende der neunziger Jahre erlebte die <em>Prawda</em> ihre Wiederauferstehung. Und ich lese in der Online-Ausgabe der <em>Prawda</em>, dass sich &#8220;Amerika mit atemberaubender Geschwindigkeit dem Marxismus&#8221; zuwendet. Ist der Marxismus-Vorwurf tatsächlich gerechtfertigt? Oder handelt es sich hierbei nur um heiße Luft? Betrachten wir in diesem Zusammenhang das Schicksal von General Motors, einst eine Bastion der Qualität und Innovation, und darüber hinaus ein herausragendes Beispiel der freien Marktwirtschaft.</p>
<p>Die Beach Boys besangen einst General Motors-Wagen. Können Sie sich vorstellen, worüber solche Songs heute handeln würden? General Motors war fast acht Jahrzehnte lang der größte Automobilproduzent der USA. Aber seit mindestens drei Jahrzehnten befindet sich das Unternehmen auf einem Todesmarsch. Je rentabler und einflussreicher General Motors wurde, desto mehr geriet der Konzern unter Druck, den eigenen &#8220;Wohlstand zu teilen&#8221;. Gewerkschaften sowie Politiker erschwerten das Schließen von General Motors-Werken.</p>
<p>In guten Zeiten funktioniert das Verteilen von Wohlstand, doch in schweren Zeiten hatte General Motors keine Chance auf ein &#8220;geteiltes Leid ist halbes Leid&#8221;. Und so entwickelte sich General Motors langsam zu Government Motors. Und das neue General Motors, das wir nun vor uns haben, wird vermutlich von einer Vielzahl unterschiedlichster Interessen geleitet werden, von den Gewerkschaften und Umweltschützern über Protektionisten bis hin zu unzähligen lokalen Wirtschaftsvertretern.</p>
<p>Also, hatte die <em>Prawda</em> in ihrer Einschätzung Recht? Handelt es sich bei General Motors um das erste Beispiel für die Marxismus-These? Es liegt an Ihnen, liebe Leser, Ihr eigenes Urteil hierüber zu fällen.</p>
<p>Mit den besten Grüßen,</p>
<p>Ihr Justice Litle<br />
US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Es lebe der Unterschied</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 12:50:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[In einer Marktsituation wie dieser kann es sich auszahlen, die Unterschiede zwischen scheinbar gleichen Assets wahrzunehmen. So gibt es z.B. Automobilaktien und Automobilaktien. Derzeit können Sie General Motors-Aktien ungewöhnlicher Herkunft erwerben: Einst gehörten sie den GM Vice Chairmen Bob Lutz und Thomas Stephens, dem Präsident North America Troy Clarke und weiteren Führungskräften. Natürlich kann man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> Normal   0         21         false   false   false      DE   X-NONE   X-NONE                                                     MicrosoftInternetExplorer4 </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> </xml><![endif]--> <!--[if gte mso 10]></p>
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<p>In einer Marktsituation wie dieser kann es sich auszahlen, die Unterschiede zwischen scheinbar gleichen Assets wahrzunehmen. So gibt es z.B. Automobilaktien und Automobilaktien. Derzeit können Sie General Motors-Aktien ungewöhnlicher Herkunft erwerben: Einst gehörten sie den GM Vice Chairmen Bob Lutz und Thomas Stephens, dem Präsident North America Troy Clarke und weiteren Führungskräften. Natürlich kann man sich dessen auf dem anonymen Markt nicht wirklich sicher sein, aber alleine die Möglichkeit hat etwas Ironisches an sich.</p>
<p>Und dann gibt es die Aktie von Ford Motor. In wenigen Tagen können Sie sich einige der 300 Mio. brandneuen Aktien zulegen. Die Vorsorgekasse von Ford Motor ist in Milliardenhöhe unterfinanziert (was in den Büchern nicht als Verbindlichkeit gekennzeichnet ist). Die Führungskräfte der obersten Ebene könnten das Thema, wenn sie wollten, ähnlich wie bei General Motors einfach unter den Teppich kehren. Aber sie nehmen sich des Problems lieber an und versuchen es zu lösen.</p>
<p>Ford Motors tut das, was US-Blue Chips tun sollten: Der Konzern besorgt sich Kapital auf dem offenen Markt, um das Unternehmen deutlich zu stärken. Die Unternehmensleitung kann das tun, weil die Aktie in den vergangenen Monaten 547% an Wert gewonnen hat, während die General Motors-Aktie nahezu wertlos ist. Zunächst ist der Kurs von Ford Motor nach Bekanntgabe der Kapitalmaßnahme gesunken, was jedoch reiner Unsinn ist: Der innere Wert der Aktie wird nämlich künftig steigen, da das Unternehmen das aufgenommene Kapital zur Tilgung der Schulden verwendet. Mein Tipp: Kaufen Sie jetzt Ford Motor-Aktien (bei derzeit rund 4,75 USD) und verkaufen Sie sie im Herbst lächelnd bei 10 USD.</p>
<p>Viel Spaß dabei wünscht</p>
<p>Adam Lass</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Warum jeder ein Ford-Typ sein sollte</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/397/2009/warum-jeder-ein-ford-typ-sein-sollte/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 09:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ford Motor]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich warne Sie direkt zu Beginn: Ich werde heute über Autos und Automobilproduzenten sprechen. Amerikaner sind verrückt nach ihren Autos. Sie können schlecht über die Kinder oder Hunde von Amerikanern sprechen, aber wehe, Sie sagen auch nur ein schlechtes Wort über ihr Auto&#8230; Bei Amerikanern und ihren Autos handelt es sich um eine Liebe fürs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich warne Sie direkt zu Beginn: Ich werde heute über Autos und Automobilproduzenten sprechen.</p>
<p>Amerikaner sind verrückt nach ihren Autos. Sie können schlecht über die Kinder oder Hunde von Amerikanern sprechen, aber wehe, Sie sagen auch nur ein schlechtes Wort über ihr Auto&#8230; Bei Amerikanern und ihren Autos handelt es sich um eine Liebe fürs Leben. Die Amerikaner bleiben ihrer Marke treu.</p>
<p>Womit wir dann auch beim Thema General Motors wären: Praktisch niemand kauft die Autos von General Motors. Und daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sich die Lager des Konzerns mit totem Stahl füllen. Und außerdem stellt sich die Frage, ob nur in <em>einem</em> der General Motors-Werke jemals wieder das Licht angehen wird. Aber was weiß ich schon, ich bin schließlich ein Ford-Typ. Allerdings ist General Motors nur einer der Automobilkonzerne, der mit dem Bankrott liebäugelt.</p>
<p>Aber um auf Ford Motor zu kommen: Ford Motor musste einen Quartalsverlust von 1,4 Milliarden US-Dollar ausweisen. Allerdings hat das Management im Vorfeld nicht behauptet, in diesem Zeitraum rentabel zu arbeiten.</p>
<p>Trotzdem ist der Cashbestand von Ford Motor hoch genug, damit das Management nicht in Washington um Hilfe betteln muss. Und so hat das Management erst jüngst eine Finanzierung durch die US-Regierung mit Stolz ablehnen können. Und wenn Sie sich die Kursentwicklung der Aktie vor diesem Hintergrund ansehen, dann werden Sie sich auch nicht länger fragen, warum ich in jeder Hinsicht ein Ford-Mann bin.</p>
<p>Mit den besten Grüßen,</p>
<p>Adam Lass<br />
US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Einmal Gangster, immer Gangster</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/332/2009/einmal-gangster-immer-gangster/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 21:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[General Motors]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[National City Lines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie war heute Ihre Busfahrt zur Arbeit? Haben Sie einen Platz gefunden oder mussten Sie stehen? Wie, bei Ihnen gibt es keine Busse? Sie mussten sich in Ihrem Auto einen Weg durch das Verkehrschaos kämpfen? Ja, ich auch. Es gibt fast keine Buslinien mehr. Anscheinend hat jemand sie gekauft und einkassiert. Aber wer würde so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie war heute Ihre Busfahrt zur Arbeit? Haben Sie einen Platz gefunden oder mussten Sie stehen? Wie, bei Ihnen gibt es keine Busse? Sie mussten sich in Ihrem Auto einen Weg durch das Verkehrschaos kämpfen? Ja, ich auch. Es gibt fast keine Buslinien mehr. Anscheinend hat jemand sie gekauft und einkassiert. Aber wer würde so etwas tun?</p>
<p>Nun, zum Beispiel General Motors.</p>
<p>Reisen wir in einer Zeitmaschine zurück in das Jahr 1937. In fast allen Großstädten verkehren Busse und leisten uns einen guten Dienst. Plötzlich taucht ein Unternehmen namens National City Lines auf und kauft alle Buslinien auf, die es kriegen kann. Dann verscherbeln sie die Fahrzeuge, ersetzen sie durch alte, stinkende Busse und erhöhen die Fahrpreise. Und was tun die Leute? Sie kaufen Autos. Viele Autos, die viele Pflasterstraßen, Tankstellen und Garagen benötigen – und zwei Einkommen pro Familie, um dies alles zahlen zu können.</p>
<p>1946 bekommt das FBI Wind von der Geschichte und findet heraus, dass General Motors, Phillips Petroleum, Standard Oil und Firestone Tires Millionen von US-Dollar in Vorzugsaktien von National City Lines investiert hatten. National City Lines nutzte das Geld, um die alten Fahrzeuge durch solche Busse zu ersetzen, die mit Reifen von Firestone oder Fahrgestellen von General Motors ausgestattet werden konnten. General Motors wurde schließlich zu einer Strafzahlung von 5.000 US-Dollar verurteilt.</p>
<p>Wir kehren mit der Zeitmaschine zurück in die Gegenwart. Die Amerikaner haben genug von General Motors. Die zornige Antwort von General Motors: Wenn ihr unsere Autos nicht kaufen wollt, okay. Dann gebt uns einfach 50 Milliarden US-Dollar in bar (vielleicht fragen wir in ein paar Wochen nach mehr). In diesem Fall werden wir Werke schließen und Arbeiter entlassen. Wenn ihr uns das Geld nicht gebt, dann werden wir Insolvenz anmelden, was euch direkt 100 Milliarden US-Dollar kostet – und wer weiß, wie viel noch, wenn Millionen von Arbeitern gefeuert werden und wir die Lieferung an alle anderen Produzenten einstellen.</p>
<p>Ich habe den Eindruck, dass General Motors uns unser Leben erneut ungestört versauern kann. Und wir werden uns mit den Erpresserbriefen abfinden und einen Scheck nach dem anderen für sie unterschreiben.</p>
<p>Mit den besten Grüßen,</p>
<p>Adam Lass<br />
US-Redakteur Taipan</p>
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		</item>
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		<title>Das Aus für den Hummer</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/49/2008/das-aus-fur-den-hummer/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 21:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Taipan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[General Motors]]></category>
		<category><![CDATA[Hummer]]></category>
		<category><![CDATA[Hybrid]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Ära der Benzinschleudern ein Wahrzeichen hätte, dann wäre es sicherlich der Hummer H2. Lange Zeit war der Hummer eines der bekanntesten und auch kontroversesten Fahrzeuge auf den Straßen. Wer ihn gefahren ist, der wollte sagen: „Schaut mich an, schaut mich an! Ich kann es mir leisten, 8 km zu fahren und dabei 4 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2008/06/20080610cod.gif"></a><em></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><a href="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2008/07/hummerdeutsch1006.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-89" title="hummerdeutsch1006" src="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2008/07/hummerdeutsch1006.gif" alt="" width="405" height="250" /></a></em></p>
<p style="text-align: left;"><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">Wenn die Ära der Benzinschleudern ein Wahrzeichen hätte, dann wäre es sicherlich der Hummer H2.</p>
<p class="MsoNormal">Lange Zeit war der Hummer eines der bekanntesten und auch kontroversesten Fahrzeuge auf den Straßen. Wer ihn gefahren ist, der wollte sagen: „Schaut mich an, schaut mich an! Ich kann es mir leisten, 8 km zu fahren und dabei 4 Liter zu verbrauchen. Außerdem braucht mein Auto zwei Parkplätze.“</p>
<p class="MsoNormal">Zu jener Zeit verkauften sie sich wie warme Semmel. Heute sind die Verkäufe um 60% zurückgegangen und weiterhin rückläufig. Den alten Glanz haben sie ebenso verloren. General Motors hat bereits angekündigt, Ausgaben für die Marke zu verringern oder sogar ganz einzustellen.</p>
<p class="MsoNormal">Aber verkneifen Sie sich die Tränen für diesen amerikanischen Kult. Benzin-nippenden-Hybrids werden nie stark genug für eine Hummer sein. Aber große Profite dank Cleantech-Investments sollte uns ein viel besseres Gefühl geben.</p>
<p class="MsoNormal">Justice Little,</p>
<p class="MsoNormal">US-Redakteur, Taipan</p>
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		<title>Tankan im Tank</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 08:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Taipan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[General Motors]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Leiden durch einen fallenden Dollar sind den Konsumenten in den USA nur allzu gut bekannt. Seit dem letzten Sommer hat der Dollar beinahe 20% gegenüber dem japanischen Yen. verloren. Doch die Amerikaner sind nicht die einzigen, die wegen dieser stets zunehmenden Schieflage leiden. Vor kurzem erst waren die Schlagzeilen voll mit Neuigkeiten von dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2008/08/tankdeutsch010408.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-169" title="tankdeutsch010408" src="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2008/08/tankdeutsch010408.gif" alt="" width="387" height="366" /></a></p>
<p>Die Leiden durch einen fallenden Dollar sind den Konsumenten in den USA nur allzu gut bekannt. Seit dem letzten Sommer hat der Dollar beinahe 20% gegenüber dem japanischen Yen. verloren. Doch die Amerikaner sind nicht die einzigen, die wegen dieser stets zunehmenden Schieflage leiden.</p>
<p>Vor kurzem erst waren die Schlagzeilen voll mit Neuigkeiten von dem Kampf zwischen <strong>Toyota (TM ADR: NYSE)</strong> und <strong>GM (GM:US)</strong> im US-Automarkt. Nun hat der japanische Autohersteller zunehmende Probleme bei der Gewinnerzielung.</p>
<p>Doch nicht nur Toyota leidet. Die vierteljährlich durchgeführte Tankan-Studie der Bank of Japan berichtet von einer sinkenden Stimmung bei japanischen Herstellern – und der Stimmungstrend soll weiter runter gehen.</p>
<p>Doch was bringt so viele Leute dazu, den japanischen Yen zu lieben und die japanischen Aktien gleichzeitig so zu hassen? Die Antwort lautet: Es wird verursacht durch Carry Trades. Der unglaublich niedrige Zinssatz verleitet Investoren dazu, Geld in Japan zu leihen und es überall auf der Welt zu investieren.</p>
<p>Zum Leidwesen der Japaner ist die Zentralbank nicht bereit, irgendwas dagegen zu unternehmen. Wegen der drohenden Rezession (ein Trend den sie sich mit den USA teilen), ist eine Erhöhung der Zinsen noch in weiter ferne.</p>
<p>Gute Investitionen</p>
<p>Adam Lass</p>
<p>US-Redakteur, Taipan</p>
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