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	<title>Taipan &#187; Griechenland</title>
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	<description>Hier erfahren Sie, was die globalen Märkte heute bewegt</description>
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		<title>Schuldenkrise: Von Rettungspaketen und Demokratieproblemen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 09:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem schien alles noch so klar zu sein: Man hatte sich in Europa auf einen 50-prozentigen Schuldenerlass für Griechenland geeinigt. Doch dann stieß der griechische Premierminister Papandreou mit seiner angekündigten Volksabstimmung vor allem Deutschland und Frankreich vor den Kopf. Seitdem überschlagen sich die Schlagzeilen aus Griechenland. Und natürlich blicken die internationalen Marktteilnehmer verstärkt auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem schien alles noch so klar zu sein: Man hatte sich in Europa auf einen 50-prozentigen Schuldenerlass für Griechenland geeinigt. Doch dann stieß der griechische Premierminister Papandreou mit seiner angekündigten Volksabstimmung vor allem Deutschland und Frankreich vor den Kopf. </p>
<p>Seitdem überschlagen sich die Schlagzeilen aus Griechenland. Und natürlich blicken die internationalen Marktteilnehmer verstärkt auf die Entwicklung der Schuldenkrise in Europa. Hiermit hat auch die Korrelation zwischen dem Euro-/Dollar-Wechselkurs und der Entwicklung auf den US-Aktienmärkten zugenommen, wie Sie in der Grafik unten sehen können:</p>
<p><a href="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2011/11/TAIPAN_Schuldenkrise-Euro-Dollar2.jpg"><img src="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2011/11/TAIPAN_Schuldenkrise-Euro-Dollar2-300x264.jpg" alt="" title="TAIPAN_Schuldenkrise Euro Dollar" width="300" height="264" class="aligncenter size-medium wp-image-3733" /></a></p>
<p>Der einfache griechische Bürger weiß natürlich genau, dass es bei dem Rettungspaket nicht um ihn geht, sondern um die Großbanken. Das Ziel ist die Rettung der großen Finanzakteure. Und das wissen nicht nur die griechischen Bürger, sondern auch die Italiener und die Spanier. Man könnte sagen, dass Europa ein Demokratieproblem hat: Die verschuldete Bevölkerung erzürnt sich über die harschen Bedingungen der Rettungspakete. </p>
<p>Europa hat schon häufig am Rand des Abgrunds gestanden und sich stets in letzter Sekunde wieder fangen können. Wenn Europa dieses Mal scheitern sollte, dann ist nicht nur die Eurozone in Gefahr, sondern dann werden auch die Aktienmärkte in den USA hiervon hart getroffen werden.</p>
<p>Mit den besten Grüßen,</p>
<p>Ihr Justice Litle </p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Zahlungsausfall Griechenlands – Horrorszenario oder reinigendes Gewitter?</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/3544/2011/zahlungsausfall-griechenlands-%e2%80%93-horrorszenario-oder-reinigendes-gewitter/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 07:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<category><![CDATA[Zahlungsausfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Was wird geschehen, wenn Griechenland zahlungsunf&#228;hig wird? Diese Frage stellt sich wohl die ganze Welt. Und die Investment-Welt ohnehin. Im Prinzip gibt es zu diesem Thema zwei Meinungen: Manche sagen, dass es sich um ein Katastrophenereignis handeln w&#252;rde, das um jeden Preis der Welt verhindert werden muss. Andere wiederum sind der Auffassung, dass ein Zahlungsausfall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wird geschehen, wenn Griechenland zahlungsunf&auml;hig wird?</p>
<p>Diese Frage stellt sich wohl die ganze Welt. Und die Investment-Welt ohnehin.</p>
<p>Im Prinzip gibt es zu diesem Thema zwei Meinungen: Manche sagen, dass es sich um ein Katastrophenereignis handeln w&uuml;rde, das um jeden Preis der Welt verhindert werden muss. Andere wiederum sind der Auffassung, dass ein Zahlungsausfall Griechenlands ein reinigendes Gewitter w&auml;re, das eigentlich nicht fr&uuml;h genug eintreten kann.</p>
<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einen potenziellen Zahlungsausfall Griechenlands mit den d&uuml;stersten Worten beschrieben. Man m&uuml;sse unbedingt vermeiden, das Vertrauen der Investoren in Europa zu ersch&uuml;ttern, so Merkel. Dann gibt es aber auch Menschen wie den US-Investor Jim Rogers, der in einem Reuters-Interview mitteilte, dass er auf einen Zahlungsausfall Griechenlands hoffe, da dieser gut f&uuml;r Europa w&auml;re.</p>
<p>Viele Anleger investieren derzeit in den Euro. Fondsmanager Crispin Odey beispielsweise ist davon &uuml;berzeugt, dass europ&auml;ische Aktien derzeit extrem attraktiv sind. Au&szlig;erdem wird eine L&ouml;sung der Euro-Krise die Kurse wieder in die H&ouml;he treiben.</p>
<p>F&uuml;r Anleger gilt in diesen Zeiten: Ruhe, Disziplin und kontrolliertes Risiko-Management. Denn eines ist sicher: Falls erste Nachrichten &uuml;ber einen Zahlungsausfall Griechenlands &uuml;ber den Ticker laufen, werden wir an den Aktienm&auml;rkten eine massive Zunahme der Volatilit&auml;t erleben.</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihr Justice Litle</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Das beste Zitat für die EU-Hilfen für Griechenland</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/3457/2011/das-beste-zitat-fur-die-eu-hilfen-fur-griechenland/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 10:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Sie wissen, bin ich seit der ersten Stunde ein Gegner der EU-Hilfe f&#252;r Griechenland. Damit war ich nicht der Einzige. Jeder, der sich nur halbwegs mit &#214;konomie auskennt, konnte sofort erkennen, dass die Milliardenhilfen einfach nur verbranntes Geld sein w&#252;rden. Und nat&#252;rlich ist es so gekommen. Trotzdem wollen die inkompetenten Politiker Griechenland, das sowieso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Sie wissen, bin ich seit der ersten Stunde ein Gegner der EU-Hilfe f&uuml;r Griechenland. Damit war ich nicht der Einzige. Jeder, der sich nur halbwegs mit &Ouml;konomie auskennt, konnte sofort erkennen, dass die Milliardenhilfen einfach nur verbranntes Geld sein w&uuml;rden.</p>
<p>Und nat&uuml;rlich ist es so gekommen. Trotzdem wollen die inkompetenten Politiker Griechenland, das sowieso einen Staatsbankrott erkl&auml;ren wird, nicht fallen lassen. Und wer ist wieder der Dumme? Der deutsche Steuerzahler.</p>
<p>In diesem Zusammenhang habe ich eben auf dem&nbsp;amerikanischen TV-Sender ein Zitat zu den Finanzhilfen geh&ouml;rt, dass die Situation perfekt beschreibt.&nbsp;Es trifft den Nagel auf den Kopf.</p>
<p><em><strong>&quot;Die Finanzhilfen nehmen das Geld von armen Menschen in reichen L&auml;ndern und geben es reichen Menschen in armen L&auml;ndern.&quot;</strong></em></p>
<p>Genau so ist es. Nichts wird sich &auml;ndern&nbsp;- au&szlig;er dass wir mit unseren Steuergeldern die politische Elite und die Oberschicht in Griechenland und Co. noch reicher machen. &nbsp;&nbsp;</p>
<p>Von</p>
<p>Daniel Wilhelmi,<br />
	Leitender Redakteur Taipan-Deutschland</p>
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		<title>Die europäische Krise nähert sich dem Finale</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 14:36:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der vergangene Freitag war ein folgenschwerer Tag f&#252;r den Euro. Zun&#228;chst trat J&#252;rgen Stark, der wichtigste deutsche Beamte der Europ&#228;ischen Zentralbank, fast drei Jahre vor dem Ende seiner Amtszeit zur&#252;ck. Die neue Unsicherheit schickte den Euro nach unten. Wir haben bereits &#252;ber Eurobonds geschrieben und dar&#252;ber, dass die Schuldenkrise nach einer drastischen L&#246;sung ruft. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der vergangene Freitag war ein folgenschwerer Tag f&uuml;r den Euro. Zun&auml;chst trat J&uuml;rgen Stark, der wichtigste deutsche Beamte der Europ&auml;ischen Zentralbank, fast drei Jahre vor dem Ende seiner Amtszeit zur&uuml;ck. Die neue Unsicherheit schickte den Euro nach unten.</p>
<p><a href="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2011/09/euro.jpg"><img alt="" class="aligncenter size-full wp-image-3450" height="285" src="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2011/09/euro.jpg" title="" width="437" /></a></p>
<p>Wir haben bereits &uuml;ber Eurobonds geschrieben und dar&uuml;ber, dass die Schuldenkrise nach einer drastischen L&ouml;sung ruft. Eine F&ouml;deration europ&auml;ischer Staaten ist nicht notwendigerweise das Schicksal Europas. Aber hier und jetzt ist es die einzige M&ouml;glichkeit, eine Katastrophe abzuwenden.</p>
<p>Die zweite Nachricht war Bundeskanzlerin Merkels Plan, deutsche Banken im Falle einer griechischen Staatspleite unterst&uuml;tzen zu wollen. Zwar hei&szlig;t es nach au&szlig;en, der Euro werde auf jeden Fall gerettet. Hinter verschlossenen T&uuml;ren spricht man aber bereits &uuml;ber Alternativszenarien. Was im Falle einer Pleite Griechenlands geschehen wird kann niemand mit Sicherheit sagen.</p>
<p>Das &sbquo;kluge&lsquo; Geld setzt weiterhin auf eine Intervention der Europ&auml;ischen Zentralbank im Stile der US-Fed. Zwar hasst die EZB die Inflation, aber die Aussichten auf einen finanziellen Kollaps wie im Jahr 1931 d&uuml;rfte sie noch mehr hassen. Ein Zusammenbruch der Banken und die Gefahr einer Depression in der Eurozone k&ouml;nnen nicht ausgeschlossen werden. Vieles deutet darauf hin, dass Europa die Notenpresse anwerfen wird. In der Folge wird der Euro noch viel mehr an Wert verlieren</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Justice Litle</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Eurokrise: Folgt dem Geld!</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/3366/2011/eurokrise-folgt-dem-geld/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 06:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#34;Folgt dem Geld!&#34; ist eine alte Weisheit. Um zu verstehen, was in Europa vor sich geht und warum in Zukunft noch mehr Probleme auf uns zukommen, k&#246;nnen wir dem Geld im wahrsten Sinne des Wortes folgen. Das Wall Street Journal berichtete in der letzten Woche, dass in den letzten 20 Monaten Unsummen an Ersparnissen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Folgt dem Geld!&quot; ist eine alte Weisheit. Um zu verstehen, was in Europa vor sich geht und warum in Zukunft noch mehr Probleme auf uns zukommen, k&ouml;nnen wir dem Geld im wahrsten Sinne des Wortes folgen.</p>
<p>Das <em>Wall Street Journal</em> berichtete in der letzten Woche, dass in den letzten 20 Monaten Unsummen an Ersparnissen von griechischen Banken abgezogen wurden. Griechische Kunden legen ihr Geld inzwischen lieber im Ausland an oder bunkern es unter ihrer Matratze.</p>
<p>Hiermit sinkt nat&uuml;rlich die Liquidit&auml;t der griechischen Banken. Damit werden Kreditzusagen nun noch schwieriger, zumal sich das Land in einer tiefen Rezession befindet. Laut der Griechischen Zentralbank befindet sich ein Drittel des abgezogenen Geldes im Ausland. Hierbei handelt es sich vermutlich um eine konservative Prognose.</p>
<p>Warum ziehen also die Griechen ihr Geld von den eigenen Banken ab? Nat&uuml;rlich weil sie nicht wissen, was mit den Banken passieren wird &ndash; oder mit ihrem ganzen Land. Griechenland hat die Kontrolle &uuml;ber seine Finanzen verloren. W&auml;hrend nun den griechischen Banken das Geld davonl&auml;uft, sehen die Schweizer Banken derzeit zu viel davon. Die St&auml;rke des Franken hat sich zur gr&ouml;&szlig;ten Belastung f&uuml;r das Land entwickelt.</p>
<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel lie&szlig; in der vergangenen Woche &uuml;brigens verlauten, dass die Finanzm&auml;rkte versuchen die Staaten zu erpressen. Und den Euro-Bonds erteilte Merkel erneut eine Absage. Euro-Bonds sind also erstmal vom Tisch und die wahre Situation der europ&auml;ischen Banken ist weiterhin unklar. Und mit jeder Rettungsma&szlig;nahme erh&ouml;ht sich der Druck. Eines ist allerdings klar: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Druck so gro&szlig; wird, dass eine neue Krisenwelle aus Europa her&uuml;berschwappt.</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihr Justice Litle</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		</item>
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		<title>Europa braucht eine Fiskalunion</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/3266/2011/europa-braucht-eine-fiskalunion/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 15:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit jedem Tag der vergeht werden die M&#228;rkte st&#228;rker durchger&#252;ttelt. Wir haben es hier nicht blo&#223; mit einer starken Korrektur zu tun, wie sie nach Haussen &#246;fters vorkommen. W&#228;hrenddessen tritt die Eurokrise in eine neue Phase ein. F&#252;r die Krise gibt es im Wesentlichen drei m&#246;gliche L&#246;sungen: Einige Staaten werden aus der Eurozone ausgeschlossen Mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit jedem Tag der vergeht werden die M&auml;rkte st&auml;rker durchger&uuml;ttelt. Wir haben es hier nicht blo&szlig; mit einer starken Korrektur zu tun, wie sie nach Haussen &ouml;fters vorkommen. W&auml;hrenddessen tritt die Eurokrise in eine neue Phase ein. F&uuml;r die Krise gibt es im Wesentlichen drei m&ouml;gliche L&ouml;sungen:</p>
<ul>
<li>Einige Staaten werden aus der Eurozone ausgeschlossen</li>
<li>Mehr F&ouml;deralismus. Europa bekommt ein zentralisiertes Finanzministerium mit gleichen Regeln f&uuml;r alle (wie in den USA)</li>
<li>die Schulden der Peripheriestaaten werden von den Kernstaaten &uuml;bernommen</li>
</ul>
<p>Es besteht weitgehend Einigkeit dar&uuml;ber, dass die erste L&ouml;sung niemals funktionieren w&uuml;rde. Alleine die Androhung einer solchen Ma&szlig;nahme w&uuml;rde ausreichen, um Bank Runs zu verursachen. Mit der Ausnahme Deutschlands w&uuml;rde jeder Eurostaat &uuml;ber Nacht zum Auss&auml;tzigen, sollte er die Eurozone verlassen. Die Kapitalflucht w&auml;re enorm.</p>
<p>Die zweite L&ouml;sung w&auml;re zweckm&auml;&szlig;iger. Am Ende ist eine Fiskalunion immer eine Grundvoraussetzung f&uuml;r eine W&auml;hrungsunion. Nur in guten Zeiten kommt man ohne aus. In schlechten Zeiten werden die Schwachstellen des Systems bis zum Zerbrechen belastet.</p>
<p>Es ist wirklich ein Dilemma f&uuml;r alle Beteiligten und alle haben wirklich gute Gr&uuml;nde, auf die jeweils anderen sauer zu sein. Die Deutschen werden ver&auml;rgert sein angesichts der Aussicht, die Schulden der anderen tragen zu m&uuml;ssen. Die Griechen, Italiener usw. werden erz&uuml;rnt sein, ihr finanzielles Schicksal in die H&auml;nde Anderer zu legen.</p>
<p>Es ist wirklich eine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Situation. Die Ver&auml;nderungen, zu denen Europa gezwungen ist, gehen jedem so gegen den Strich, dass sie unter normalen Umst&auml;nden niemals akzeptiert w&uuml;rden.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Justice Litle</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zwei Gründe zu rennen</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/3250/2011/zwei-grunde-zu-rennen/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 08:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[CDS]]></category>
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		<category><![CDATA[Standard & Poor's]]></category>

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		<description><![CDATA[Derzeit gibt es eine Krise mit gewaltigen Ausma&#223;en, die wie immer mit Verschuldung zu tun hat. Dummerweise gibt es sogar zwei Ereignisse, von denen jedes einzelne die M&#228;rkte zum Absturz bringen k&#246;nnte. Selbst die Finanzmedien haben diesem Thema nur sehr beil&#228;ufig Aufmerksamkeit geschenkt. Ohnehin haben diese sich in der letzten Zeit nicht unbedingt mit Ruhm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit gibt es eine Krise mit gewaltigen Ausma&szlig;en, die wie immer mit Verschuldung zu tun hat. Dummerweise gibt es sogar zwei Ereignisse, von denen jedes einzelne die M&auml;rkte zum Absturz bringen k&ouml;nnte. Selbst die Finanzmedien haben diesem Thema nur sehr beil&auml;ufig Aufmerksamkeit geschenkt. Ohnehin haben diese sich in der letzten Zeit nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Bei Bloomberg, CNN und CNBC wird st&auml;ndig von Staatsbankrott geredet. Kommentare, die auch nur die entfernteste M&ouml;glichkeit f&uuml;r einen Staatsbankrott enthalten, sind unverantwortlich. Die Debatte war von vorne bis hinten nur Show. Der Markt sagt uns alles, was wir &uuml;ber die sogenannte Schuldenkrise wissen m&uuml;ssen. Was tat der Markt? Er g&auml;hnte angesichts des Nahens der US-Schuldenbegrenzung. Der S&amp;P 500 verlor am vergangenen Freitag 2,12%.</p>
<p>Weitestgehend ungeachtet erhielt der Markt f&uuml;r Credit Default Swaps (CDS) am Freitag hingegen einen ausgesprochen harten Schlag. David Geen, General Counsel der International Swaps and Derivatives Association, meinte im &uuml;bertragenden Sinne, falls eine Umstrukturierung der griechischen Staatsschulden von Seiten des Staates freiwillig erfolgen sollte und in diesem Zusammenhang CDS ausgegeben werden, werde es keine Staatspleite geben. CDS sind eine Art Versicherung von institutionellen Investoren gegen einen Zahlungsausfall.</p>
<p>Das Problem ergibt sich nun aus der Tatsache, dass man keine Staatsanleihen von Griechenland halten muss, um CDS auf diese Anleihen zu halten. Billionen von Derivaten werden von Leuten gehandelt, die mit den Basiswerten nichts zu tun haben. Geen stellt nun den Wert all dieser CDS grunds&auml;tzlich infrage und ersch&uuml;ttert damit einen 40-Billionen-Dollar-Markt in seinen Grundfesten. Eine Verkaufswelle k&ouml;nnte die Folge sein.</p>
<p>Falls das noch nicht reicht, haben Standard &amp; Poor&rsquo;s in der letzten Woche etwas bislang Beispielloses getan. Das Rating f&uuml;r Collateralized Mortgage-Backed Securities im Wert von 1,19 Mrd. Dollar wurde zur&uuml;ckgezogen. So l&auml;uft es fast immer: Ein Banker, in diesem Fall von Goldman Sachs, zeichnet die Wertpapiere. Die Ratingagentur weit ein Rating zu, in diesem Fall &bdquo;AAA&ldquo; und das Paket wird an den Markt verkauft. Alle sind gl&uuml;clich. Dieses Mal wurde das Rating wenige Tag vor Ende der Zeichnungsfrist allerdings zur&uuml;ckgezogen. Dementsprechend zirkulieren nun Wertpapiere im Wert von 1,19 Mrd. Dollar, die auf der Basis eines nicht mehr existenten Ratings gekauft wurden. Falls der Markt in dieser Woche zusammenbrechen sollte, dann hat es auch mit den beiden hier erz&auml;hlten Stories zu tun.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Joseph McBrennan</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fällt das Kartenhaus zusammen? Die PIIGS-Staaten und die Deflation</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/3171/2011/fallt-das-kartenhaus-zusammen-die-piigs-staaten-und-die-deflation/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 07:28:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es ist nie einfach, gegen den Strom zu schwimmen. Zwar behaupten wir alle gerne, anderer Meinung als die Masse zu sein, doch wenn es dann zum Handeln kommt, ist Mut gefragt. Wenn Sie bei einem Investment die falsche Entscheidung treffen, interessiert dies herzlich wenige Menschen. Es ist eine Angelegenheit zwischen Ihnen und &#34;Mr. Market&#34;. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nie einfach, gegen den Strom zu schwimmen. Zwar behaupten wir alle gerne, anderer Meinung als die Masse zu sein, doch wenn es dann zum Handeln kommt, ist Mut gefragt.</p>
<p>Wenn Sie bei einem Investment die falsche Entscheidung treffen, interessiert dies herzlich wenige Menschen. Es ist eine Angelegenheit zwischen Ihnen und &quot;Mr. Market&quot;. Wenn man allerdings wie ich sein Geld mit Schreiben verdient, wird man f&uuml;r sein Handeln verantwortlich gemacht.</p>
<p>Nehmen wir beispielsweise meinen Kollegen Justice Litle. W&auml;hrend die ganze Welt &uuml;ber Inflation und Hyperinflation spricht, hat Justice nicht nur einmal vor dem bedrohlichen D-Wort, der Deflation gewarnt. Denn es besteht durchaus die M&ouml;glichkeit, dass wir hier in den USA zun&auml;chst einmal eine massive Deflation erleben, bevor es zu einer Inflation oder Hyperinflation kommt.</p>
<p>Jene, die aktuell vor einer Inflation warnen, ber&uuml;cksichtigen dabei nicht den Anleihenmarkt. Und ich meine hiermit die so genannten PIIGS-Staaten Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien. Das Geld, das die US-Notenbank Fed in den Markt gepumpt hat, zeigte lediglich bei Aktien einen positiven Effekt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei einem der PIIGS-Staaten zu einem Zahlungsausfall kommt, ist allerdings sehr hoch. Wir wissen alle, dass die EU gewillt ist, Griechenland wieder auf die Beine zu helfen, aber Probleme in Italien k&ouml;nnten das Kartenhaus zum Einsturz bringen. Von einem Tag auf den anderen k&ouml;nnten Unsummen an Geld in einem schwarzen Loch verschwinden. Und die Zentralbanken sind sich dessen nat&uuml;rlich bewusst. Bereiten Sie sich also vor. Setzen Sie in einer Rezession auf Cash &ndash; oder auf Cash-generierende Investments. Jeder US-Dollar, den Sie erwirtschaften, wird in seiner Kaufkraft steigen.</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihr Joseph McBrennan</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Der Eurozone gehen die Optionen aus</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 13:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schuldenkrise]]></category>
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		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag sagten wir &bdquo;Achten Sie auf den Bond-Markt!&ldquo; Die Aktivit&auml;t am Markt f&uuml;r Staatsanleihen ist ein gutes Risikobarometer. Wenn die Anleihenkurse steigen und die Renditen sinken hei&szlig;t es: &bdquo;Raus aus dem Risiko.&ldquo;</p>
<p><a href="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2011/07/Unbenannt1.jpg"><img alt="" class="aligncenter size-full wp-image-3168" height="291" src="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2011/07/Unbenannt1.jpg" title="" width="434" /></a></p>
<p>Wie Sie sehen k&ouml;nnen, ist genau das in der letzten Woche passiert. Die Rendite von US-Anleihen ist unter 3% gesunken. Die Spitze im Juni war das Resultat von Euphorie an den M&auml;rkten, als das Griechenland-Problem kurzzeitigt als gel&ouml;st galt. Die Renditen haben aber nun wieder nachgegeben, da die Sorgen um die europ&auml;ische Schuldenkrise zur&uuml;ck sind. Das Paketband, mit dem Europa zusammengehalten wird, gibt langsam nach. Die Probleme werden mit der Zeit gr&ouml;&szlig;er, nicht kleiner. Man h&auml;tte noch vor einigen Jahren einiges verhindern k&ouml;nnen, wenn man nur ehrlich und entschlossen gewesen w&auml;re.</p>
<p>Europa hat derzeit nur zwei wirkliche Optionen. L&auml;nder wie Griechenland k&ouml;nnen in die Insolvenz entlassen oder aus dem Euroraum ausgesto&szlig;en werden. Die europ&auml;ischen Politiker sind paralysiert, weil beide M&ouml;glichkeiten eine Option sind. Eine Insolvenz k&ouml;nnte zu einer katastrophalen Kettenreaktion aus Folgeeffekten f&uuml;hren. Kreditgebende Banken in verschiedenen L&auml;ndern k&ouml;nnten einen Bank-Run erleben. Die Politiker der Eurozone haben bislang gehofft, das Wirtschaftswachstum werde den Karren mit der Zeit schon aus dem Dreck ziehen. Nichts dergleichen geschieht. Die Erholung verliert an Geschwindigkeit.</p>
<p>Was bleibt ist die M&ouml;glichkeit, die EZB toxische Staatsanleihen kaufen zu lassen. Diese Gewaltl&ouml;sung k&ouml;nnte den Wert des Euros dramatisch mindern und ihn auf 1,20 Dollar oder 1,30 Dollar fallen lassen.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Justice Litle</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Warum zivile Unruhen die Welt erfassen</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 15:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Arabischer Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[zivile Unruhen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zivile Unruhe herrscht rund um den Globus. Wir sehen das Ph&#228;nomen weltweit und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auch in den USA auftritt. Das Jahr begann mit dem arabischen Fr&#252;hling. Von Tunesien bis in den Jemen kochte die Wut &#252;ber Repressionen und steigende Lebensmittelpreise. China hat ebenfalls seine Aufst&#228;nde erlebt. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zivile Unruhe herrscht rund um den Globus. Wir sehen das Ph&auml;nomen weltweit und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auch in den USA auftritt. Das Jahr begann mit dem arabischen Fr&uuml;hling. Von Tunesien bis in den Jemen kochte die Wut &uuml;ber Repressionen und steigende Lebensmittelpreise. China hat ebenfalls seine Aufst&auml;nde erlebt. Und nun haben wir Griechenland zur&uuml;ck auf der Weltb&uuml;hne. Wieso geschieht all das?</p>
<p>In Europa sehen viele darin die Folge des Triumphs des Kapitalismus &uuml;ber die Arbeiter. Die Bailouts werden nicht zugunsten der Bev&ouml;lkerung durchgef&uuml;hrt, sonder zugunsten der Banken. Die Griechen wissen das. Das System zu retten bedeutet, die Banken zu retten. In der Nebensache bedeutet es, den Wert von Papieranlagen zu sichern. Aber dieser Weg ist nicht nachhaltig. Irgendwann kann man die zuk&uuml;nftigen Generationen nicht mehr bestehlen, da die Schuldenlast zu gro&szlig; wird. Zeitgleich wird die Aufbl&auml;hung der Wertpapiere zu solch einer Inflation f&uuml;hren, dass selbst in den USA Revolten zur Tagesordnung z&auml;hlen werden.</p>
<p>In einer freien Marktwirtschaft w&uuml;rden die Regierungen zur&uuml;cktreten, um unwirtschaftliche Entit&auml;ten zugrunde gehen und die Preise auf ein normales Niveau sinken zu lassen. Ungl&uuml;cklicherweise m&uuml;sste man dann aber auch einige Banken fallen lassen. Und das darf niemals geschehen.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Justice Litle</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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