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	<title>Taipan &#187; Rezession</title>
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	<description>Hier erfahren Sie, was die globalen Märkte heute bewegt</description>
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		<title>Eurokrise: Folgt dem Geld!</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 06:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#34;Folgt dem Geld!&#34; ist eine alte Weisheit. Um zu verstehen, was in Europa vor sich geht und warum in Zukunft noch mehr Probleme auf uns zukommen, k&#246;nnen wir dem Geld im wahrsten Sinne des Wortes folgen. Das Wall Street Journal berichtete in der letzten Woche, dass in den letzten 20 Monaten Unsummen an Ersparnissen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Folgt dem Geld!&quot; ist eine alte Weisheit. Um zu verstehen, was in Europa vor sich geht und warum in Zukunft noch mehr Probleme auf uns zukommen, k&ouml;nnen wir dem Geld im wahrsten Sinne des Wortes folgen.</p>
<p>Das <em>Wall Street Journal</em> berichtete in der letzten Woche, dass in den letzten 20 Monaten Unsummen an Ersparnissen von griechischen Banken abgezogen wurden. Griechische Kunden legen ihr Geld inzwischen lieber im Ausland an oder bunkern es unter ihrer Matratze.</p>
<p>Hiermit sinkt nat&uuml;rlich die Liquidit&auml;t der griechischen Banken. Damit werden Kreditzusagen nun noch schwieriger, zumal sich das Land in einer tiefen Rezession befindet. Laut der Griechischen Zentralbank befindet sich ein Drittel des abgezogenen Geldes im Ausland. Hierbei handelt es sich vermutlich um eine konservative Prognose.</p>
<p>Warum ziehen also die Griechen ihr Geld von den eigenen Banken ab? Nat&uuml;rlich weil sie nicht wissen, was mit den Banken passieren wird &ndash; oder mit ihrem ganzen Land. Griechenland hat die Kontrolle &uuml;ber seine Finanzen verloren. W&auml;hrend nun den griechischen Banken das Geld davonl&auml;uft, sehen die Schweizer Banken derzeit zu viel davon. Die St&auml;rke des Franken hat sich zur gr&ouml;&szlig;ten Belastung f&uuml;r das Land entwickelt.</p>
<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel lie&szlig; in der vergangenen Woche &uuml;brigens verlauten, dass die Finanzm&auml;rkte versuchen die Staaten zu erpressen. Und den Euro-Bonds erteilte Merkel erneut eine Absage. Euro-Bonds sind also erstmal vom Tisch und die wahre Situation der europ&auml;ischen Banken ist weiterhin unklar. Und mit jeder Rettungsma&szlig;nahme erh&ouml;ht sich der Druck. Eines ist allerdings klar: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Druck so gro&szlig; wird, dass eine neue Krisenwelle aus Europa her&uuml;berschwappt.</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihr Justice Litle</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Trauen Sie niemandem!</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 08:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eines sollten Sie wissen: Trauen Sie niemandem! Goldman Sachs, JPMorgan und die ganzen Banker an der Wall Street besch&#228;ftigen Legionen von &#214;konomen, weil sie diesen Satz befolgen. Denn genau jene Leute wollen die reine Wahrheit kennen, nicht die &#34;offizielle&#34; Wahrheit der Regierung. Wir alle sollten uns der wahren Zusammenh&#228;nge bewusst sein. Wir sollten wissen, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines sollten Sie wissen: Trauen Sie niemandem!</p>
<p>Goldman Sachs, JPMorgan und die ganzen Banker an der Wall Street besch&auml;ftigen Legionen von &Ouml;konomen, weil sie diesen Satz befolgen. Denn genau jene Leute wollen die reine Wahrheit kennen, nicht die &quot;offizielle&quot; Wahrheit der Regierung.</p>
<p>Wir alle sollten uns der wahren Zusammenh&auml;nge bewusst sein. Wir sollten wissen, wie die Dinge funktionieren, und vor allem sollten wir das Warum kennen &#8211; vor allem wenn es um Themen wie die Wirtschaft geht.</p>
<p>Nat&uuml;rlich ist der Ratschlag, der Regierung nicht zu trauen, kein neuer.</p>
<p>Sozusagen im Schutze der Dunkelheit hat das US-amerikanische Bureau of Economic Analysis (BEA) die BIP-Daten zum ersten Quartal nach unten korrigiert. Vielleicht erinnern Sie sich daran, dass man uns erz&auml;hlt hat, dass das BIP-Wachstum zwar geringer als erwartet ausgefallen sei, dass wir uns aber zumindest auf dem Weg einer deutlichen Erholung befinden w&uuml;rden. Im zweiten Quartal soll das BIP-Wachstum angeblich bei 1,3 Prozent liegen. Wie? Sie meinen, das k&ouml;nnte ein wenig &uuml;bertrieben sein?</p>
<p>Wir sollten bei der ganzen Geschichte daran denken, dass wir von dem m&auml;chtigsten Land der Welt reden. Dummerweise scheint aber das BEA seit Beginn der Rezession nicht mehr in der Lage zu sein, unser BIP richtig zu errechnen. &Auml;hnliches gilt f&uuml;r die Arbeitslosenzahlen. Wir k&ouml;nnen allerdings jede Wette darauf eingehen, dass die US-Notenbank Fed und die Banker die wahren Zahlen kennen. Aber statt der Realit&auml;t ins Auge zu blicken, wird die US-Regierung die Tea Party f&uuml;r das Desaster verantwortlich machen, das wir derzeit erleben.</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihr Joseph McBrennan</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Die US-Hauspreise werden weiter fallen</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 06:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Monaten wurde oft die Frage gestellt: &#8222;Wird es eine Rezession mit zwei Talsohlen geben?&#8220; Die Antwort lautet: Ja. Ich wei&#223; es nicht, weil ich eine magische Kristallkugel habe. Ich wei&#223; es, weil dieselben Fehler immer und immer wieder gemacht werden. Solange die Fed nicht aufh&#246;rt, an den Zinss&#228;tzen herumzuspielen, wird es Immobilienblasen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Monaten wurde oft die Frage gestellt: &bdquo;Wird es eine Rezession mit zwei Talsohlen geben?&ldquo; Die Antwort lautet: Ja. Ich wei&szlig; es nicht, weil ich eine magische Kristallkugel habe. Ich wei&szlig; es, weil dieselben Fehler immer und immer wieder gemacht werden. Solange die Fed nicht aufh&ouml;rt, an den Zinss&auml;tzen herumzuspielen, wird es Immobilienblasen immer wieder geben. Manipulierte Zinss&auml;tze verursachen schlechte Entscheidungen. Die &ouml;sterreichische Schule nennt solche Entscheidungen &sbquo;Fehlinvestitionen&lsquo;. Der Zinssatz kann als Preisschild des Geldes interpretiert werden. In einem Markt, in dem der Preis f&uuml;r Geld frei steigt und sinkt, k&ouml;nnen Berechnungen akkurater durchgef&uuml;hrt werden.</p>
<p>K&uuml;nstlich niedrige Zinss&auml;tze sowie lasche oder nicht-existente Kreditstandards f&uuml;hrten Mitte der 2000er Jahre zum Immobilienboom. Die stetig steigenden Immobilienpreise &uuml;berzeugten viele davon, dass es eine gute Zeit zum H&auml;userkauf sei. Je fr&uuml;her man ein Haus kaufte, desto besser die Entscheidung angesichts scheinbar endlos steigender Preise. Man wusste ohnehin, dass jederzeit jemand kommen und einem das Haus f&uuml;r mehr Geld wieder abkaufen w&uuml;rde. Doch diese Welt brach schnell zusammen und die Armen, die Jungen und die Arglosen litten am meisten.</p>
<p><a href="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2011/06/case-shiller.gif"><img alt="" class="aligncenter size-full wp-image-3037" src="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2011/06/case-shiller.gif" style="width: 501px; height: 330px;" title="" /></a></p>
<p>Am Dienstag fiel der S&amp;P Cashe-Shiller-Index f&uuml;r die Immobilienpreise in 20 US-St&auml;dten um 3,6%. Man muss kein Chart-Expert sein um zu erraten, wohin sich die Hauspreise bewegen werden. Die Spitze ab 2009 ist lediglich eine kurzfristige eine Folge des Steuernachlasses f&uuml;r Eigenheimbesitzer. Nach meiner Einsch&auml;tzung werden die Preise weiter fallen, bis sie sehr tief ihren Boden finden. Das d&uuml;rfte noch eine Weile dauern. Sollten Sie den Kauf eines Hauses in den USA planen, warten Sie einfach noch weiter ab!</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Joseph McBrennan</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Meine Frau, der Keynesianismus und ihr gemeinsamer Kampf gegen die Rezession</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 20:15:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch wenn meine Frau &#252;ber keine volkswirtschaftliche Ausbildung verf&#252;gt, so w&#252;rde sie sich doch als Top-Wirtschaftsberaterin f&#252;r das Wei&#223;e Haus eignen. Bei uns zu Hause setzt sie auf perfekte Weise eine Mini-Version des Obama/Bernanke-Konjunkturpakets um. Sie vertritt den typischen Grundsatz der Keynesianer, dass eine Rezession durch zu geringe Nachfrage verursacht wird. Um also das Wirtschaftsleben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn meine Frau &uuml;ber keine volkswirtschaftliche Ausbildung verf&uuml;gt, so w&uuml;rde sie sich doch als Top-Wirtschaftsberaterin f&uuml;r das Wei&szlig;e Haus eignen.</p>
<p>Bei uns zu Hause setzt sie auf perfekte Weise eine Mini-Version des Obama/Bernanke-Konjunkturpakets um. Sie vertritt den typischen Grundsatz der Keynesianer, dass eine Rezession durch zu geringe Nachfrage verursacht wird. Um also das Wirtschaftsleben in unserem kleinen Haushalt anzukurbeln, setzt sie auf h&ouml;here Ausgaben. Damit m&ouml;chte sie nicht nur unsere eigenen Finanzen auf Vordermann bringen, sondern auch etwas f&uuml;r die ganze Nation tun.</p>
<p>Und es funktioniert. Unsere f&uuml;nf Kinder f&uuml;hlen den Aufschwung bereits und meine Frau freut sich &uuml;ber unseren h&ouml;heren Lebensstandard. Und ich werde nat&uuml;rlich angetrieben, meinen Output zu erh&ouml;hen, um ihre Nachfrage befriedigen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Die USA befinden sich nun bereits seit drei Jahren in der Rezession. Und das Wei&szlig;e Haus verh&auml;lt sich so wie meine Frau. Warum haben wir die Rezession also noch nicht &uuml;berwunden? Wahrscheinlich ist es meine Schuld. Ich habe n&auml;mlich heimlich Geld gespart und unsere Schulden gesenkt. Und ich habe Geld f&uuml;r die Ausbildung unserer Kinder und f&uuml;r unseren Ruhestand zur&uuml;ckgelegt. Sorry, Leute wie ich ruinieren eine Volkswirtschaft.</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihr Joseph McBrennan</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Unterschiedliche Wachstumsraten zerreißen die Eurozone</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 16:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der vergangenen Woche wurden die nationalen Wachstumsraten der Euro-L&#228;nder f&#252;r das erste Quartal ver&#246;ffentlicht. Dabei waren Frankreich und Deutschland, die beiden Kernl&#228;nder, beeindruckend stark. Insbesondere Deutschland ist ein starker Wachstumsprotz. Die Peripheriel&#228;nder hingegen befinden sich in der Welt der Pein. Tiefe und schmerzvolle Rezession stehen an f&#252;r Griechenland, Irland und Portugal. Insbesondere die Griechen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der vergangenen Woche wurden die nationalen Wachstumsraten der Euro-L&auml;nder f&uuml;r das erste Quartal ver&ouml;ffentlicht. Dabei waren Frankreich und Deutschland, die beiden Kernl&auml;nder, beeindruckend stark. Insbesondere Deutschland ist ein starker Wachstumsprotz. Die Peripheriel&auml;nder hingegen befinden sich in der Welt der Pein. Tiefe und schmerzvolle Rezession stehen an f&uuml;r Griechenland, Irland und Portugal. Insbesondere die Griechen wissen, dass die ihnen zugemuteten Sparprogramme der Wunsch eines fernen Meisters und nicht der eigenen Regierung sind. Was sie aufbringt ist die Tatsache, dass auf diese Weise die Banken gerettet werden sollen. Und die Schere der Wachstumsraten macht alles nur schlimmer.</p>
<p>Das Problem ist, dass die Fiskalpolitik eines Landes die wirtschaftlichen Gegebenheiten widerspiegeln sollte. Bei einem starken Wachstum und steigender Inflationsgefahr werden die Zinss&auml;tze angehoben, um die Wirtschaft abzuk&uuml;hlen. Bei schwachem Wachstum und einer Rezession am Horizont senkt man die Zinss&auml;tze und vermeidet zu harte Ma&szlig;nahmen. Angesichts der unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklungen schafft die Einheitszinspolitik der Europ&auml;ischen Zentralbank jedoch ein &uuml;bles Dilemma. Es ergibt &uuml;berhaupt keinen Sinn f&uuml;r L&auml;nder wie Deutschland und Griechenland, sich einen Zinssatz zu teilen.</p>
<p>Einige Sagen, dass der Eiertanz der EZB beendet werden sollte. Eine Umstrukturierung der Schulden sei in den Peripheriel&auml;ndern n&ouml;tig. Das bedeutet, dass Gl&auml;ubiger in den sauren Apfel bei&szlig;en und auf Kreditr&uuml;ckzahlungen verzichten m&uuml;ssen. Fast alle Politiker tun aber so, als ob diese Option nicht existiert. Und zwar deshalb, weil die Banken aus Deutschland, Frankreich usw. vollgesogen sind mit griechischen Anleihen. Die Subprime-Krise l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en, diesmal allerdings in Form von Staatskrisen.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Justice Litle</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Reines Gedankengift</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/2161/2010/reines-gedankengift/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 19:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[H&#228;tten Sie Interesse daran, in ein sinkendes Schiff zu investieren? Nun, das ist genau, was momentan an der Wall Street passiert. An den amerikanischen Aktienm&#228;rkten ist eine Rallye zu beobachten, die sich fast ausschlie&#223;lich auf negative Nachrichten st&#252;tzt. In diesem Zusammenhang f&#228;llt mir ein Zitat des Nobelpreistr&#228;gers Joseph Stiglitz ein: &#34;Die gute Nachricht an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>H&auml;tten Sie Interesse daran, in ein sinkendes Schiff zu investieren? Nun, das ist genau, was momentan an der Wall Street passiert. An den amerikanischen Aktienm&auml;rkten ist eine Rallye zu beobachten, die sich fast ausschlie&szlig;lich auf negative Nachrichten st&uuml;tzt. In diesem Zusammenhang f&auml;llt mir ein Zitat des Nobelpreistr&auml;gers Joseph Stiglitz ein: &quot;Die gute Nachricht an der Rezession ist, dass sie eine Weile dauern wird.&quot;</p>
<p>Laut dem j&uuml;ngsten Arbeitsmarktbericht von ADP wurden im September in den USA weitere 39.000 Arbeitnehmer entlassen. Analysten waren hingegen von einem Anstieg der Besch&auml;ftigtenzahl um 24.000 ausgegangen. Dar&uuml;ber hinaus mussten wir erfahren, dass die Kreditausf&auml;lle in den USA zum ersten Mal seit vier Quartalen wieder angestiegen sind. Wir k&ouml;nnen also sagen, dass die Nachrichtenlage um die US-Wirtschaft ziemlich schlecht ist. Doch die Aktienm&auml;rkte scheint dies nicht zu st&ouml;ren. Sollten wir also, um es in George Orwells &quot;Newspeak&quot; auszudr&uuml;cken, einfach sagen: Schlecht ist gut?</p>
<p>Was hat die amerikanischen Aktienm&auml;rkte dorthin getrieben, wo sie nun sind? Vielleicht die zu erwartenden Gewinne der Unternehmen? Oder der innere Wert einer Aktie? Nein, es war reines Gedankengift.</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihr Adam Lass</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Die Banken und neue Krisen</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/2077/2010/die-banken-und-neue-krisen/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 18:43:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Fed unterbreitet den Banken recht s&#252;&#223;e Angebote. Die M&#246;glichkeit, Geld g&#252;nstig aufzunehmen und anderweitig mit h&#246;heren Renditen zu investieren ist im Wesentlichen eine Lizenz zum Geldscheffeln. Wobei der Steuerzahler die Zeche zahlt. Man k&#246;nnte sogar argumentieren, dass die Reaktion Washingtons auf die Finanzkrise einzig auf diesem Mechanismus beruhte. Die Rechnung wird aber leider gemacht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fed unterbreitet den Banken recht s&uuml;&szlig;e Angebote. Die M&ouml;glichkeit, Geld g&uuml;nstig aufzunehmen und anderweitig mit h&ouml;heren Renditen zu investieren ist im Wesentlichen eine Lizenz zum Geldscheffeln. Wobei der Steuerzahler die Zeche zahlt. Man k&ouml;nnte sogar argumentieren, dass die Reaktion Washingtons auf die Finanzkrise einzig auf diesem Mechanismus beruhte. Die Rechnung wird aber leider gemacht, ohne die M&ouml;glichkeit einer weiteren Rezession in Betracht zu ziehen.</p>
<p>Im Falle einer wirtschaftlichen Erholung werden die Banken zweifellos von der Generosit&auml;t der Fed profitieren. Aber was geschieht, wenn wir in den USA nicht zur Normalit&auml;t zur&uuml;ckkehren? Es gibt sch&auml;tzungsweise 7.800 Banken in den USA, von denen laut der FDIC 829 auf der Problemliste der FDIC stehen.</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2010/09/12.jpg"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-2083" src="../wp-content/uploads/2010/09/12.jpg" style="width: 156px; height: 257px;" title="1" /></a>Ferner sind allein in diesem Jahr 118 Banken bankrott gegangen. Und wir k&ouml;nnen davon ausgehen, dass die FDIC nicht daran interessiert ist, die Investoren zu beunruhigen. Wenn wir uns also das Diagramm oben anschauen k&ouml;nnen wir wohl davon ausgehen, dass es Grund zur Sorge gibt. Ohne das Vertrauen der Verbraucher und der Unternehmen haben Banken niemanden, der Kredite aufnimmt. Diejenigen, die derzeit Bankaktien kaufen, wetten gegen diese Entwicklung. Aber falls sie sich irren und wir in eine zweite Rezession laufen, werden die Banken, ob gro&szlig; oder klein, alle den Bach &lsquo;runtergehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Justice Litle</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rückstellungen in Zeiten der Rezession</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/1750/2010/ruckstellungen-in-zeiten-der-rezession/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 15:28:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[FedEx]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist die Rezession wirklich vorbei? Vielleicht stelle ich die Frage etwas spät. Die Lage ist, wie so oft, etwas komplexer als es uns Wall Street und Washington glauben machen möchten. Denn in Wirklichkeit haben wir unsere Probleme noch nicht gelöst. Ich denke da nur an den Verschuldungsgrad der USA. Mit einem Blick auf Europa sprechen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist die Rezession wirklich vorbei? Vielleicht stelle ich die Frage etwas spät.</p>
<p>Die Lage ist, wie so oft, etwas komplexer als es uns Wall Street und Washington glauben machen möchten. Denn in Wirklichkeit haben wir unsere Probleme noch nicht gelöst. Ich denke da nur an den Verschuldungsgrad der USA. Mit einem Blick auf Europa sprechen wir gerne über die &#8220;verantwortungslosen PIIGS&#8221;, welche die Europäische Union in den Ruin treiben. Aber wenn die Verschuldung in den USA stetig ansteigt, dann ist es eben die Art, wie wir in einer soliden Wirtschaft Geschäfte machen.</p>
<p>Das Unternehmen FedEx ist im Übrigen ein gutes Barometer für die Wirtschaftsentwicklung. Denn im Express-Geschäft merkt man sofort, wenn das Frachtvolumen nachlässt. Die Dienstleistungen von FedEx werden nicht schon Wochen oder sogar Monate im Voraus in Auftrag gegeben. FedEx ist auch aus einem anderen Grund interessant. Das Unternehmen hat gerade mitgeteilt, dass man im laufenden Quartal auf Ergebnisebene vermutlich hinter den Erwartungen zurückbleiben werde. Offenbar hat sich der Konzern während der gesamten Rezession nicht ausreichend um Rückstellungen für die Renten- und Gesundheitsvorsorge der Mitarbeiter gekümmert. Erinnert sich eigentlich noch jemand daran, was die ausschlaggebenden Faktoren für die Insolvenz von General Motors waren? Genau: Die Rezession und die Pensionszahlungen.</p>
<p>Mit den besten Grüßen,</p>
<p>Ihr Adam Lass</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Wake up, gentlemen!</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 16:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Volcker]]></category>
		<category><![CDATA[Rezession]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Privatsektor werden Stellen abgebaut und Löhne gesenkt, aber den im Staatsdienst beschäftigten Personen scheint es ganz gut zu gehen. Laut einer Untersuchung der Zeitung &#8220;USA Today&#8221; ist in den USA während der ersten 18 Monate der Rezession die Zahl der Staatsbediensteten mit sechsstelligem Gehalt von 14 Prozent auf 19 Prozent angestiegen. Mit anderen Worten: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Privatsektor werden Stellen abgebaut und Löhne gesenkt, aber den im Staatsdienst beschäftigten Personen scheint es ganz gut zu gehen. Laut einer Untersuchung der Zeitung &#8220;USA Today&#8221; ist in den USA während der ersten 18 Monate der Rezession die Zahl der Staatsbediensteten mit sechsstelligem Gehalt von 14 Prozent auf 19 Prozent angestiegen. Mit anderen Worten: Als die Weltwirtschaft so richtig ins Taumeln geriet, haben die Bürokraten ihre Partyhüte ausgepackt. Unnötig zu fragen, was wir davon hatten&#8230; Auf jeden Fall keine besseren Dienstleistungen seitens des Staates.</p>
<p>Der Fokus von Washington und der Wall Street liegt eigentlich nur auf einem Thema: nämlich so schnell wie möglich wieder zur &#8220;Business as usual&#8221;-Mentalität zurückzukehren – und dabei spielt es keine Rolle, ob die alte Methode katastrophal war. Positiv hervorzuheben ist allerdings Paul Volcker aus dem Beraterstab von Präsident Obama, der jüngst zu einem großen &#8220;Wake up, gentlemen!&#8221; aufrief. Und Volcker kämpft nicht gegen Windmühlen. Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit richtet sich jeden Tag mehr auf die Frage, ob tatsächlich ein Wandel herbeigeführt wird. Die schlechte Nachricht ist jedoch: Möglicherweise ist es bereits zu spät, um die nächste Krise zu verhindern.</p>
<p>Mit den besten Grüßen,</p>
<p>Ihr Justice Litle</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Pizza in Zeiten der Rezession</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 15:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Rezession]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellen wir uns eine Pizza-Kette vor. Sie heißt &#8220;House of Pizza&#8221; und konnte sich in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts eines gewissen Erfolgs erfreuen. Doch dann entschied sich das Management zur Expansion und nahm langfristige Schulden auf. Und so wurde &#8220;House of Pizza&#8221; zu einer landesweiten Pizza-Kette. Die Sache sah einige Jahre wirklich gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellen wir uns eine Pizza-Kette vor. Sie heißt &#8220;House of Pizza&#8221; und konnte sich in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts eines gewissen Erfolgs erfreuen. Doch dann entschied sich das Management zur Expansion und nahm langfristige Schulden auf. Und so wurde &#8220;House of Pizza&#8221; zu einer landesweiten Pizza-Kette. Die Sache sah einige Jahre wirklich gut aus. Der Konsum stieg und die Kunden verlangten immer teurere und größere Pizzen.</p>
<p>Die Investoren von &#8220;House of Pizza&#8221; waren äußerst glücklich. Und die Expansion ging weiter&#8230; Doch dann kam die Rezession. Die Stammkunden kauften eine Pizza pro Monat weniger oder ließen einen Belag auf der Pizza weg. Und schon brach der Umsatz um 20 Prozent ein. Keine große Sache für eine Rezession. Aber für unser &#8220;House of Pizza&#8221; schon.</p>
<p>Die USA haben im Verlauf der letzten Jahre einen Berg von Schulden angehäuft. Und das verhaltende Konsumausgaben, das möglicherweise auch noch Jahre anhalten wird, lastet auf den Gewinnen zahlloser verschuldeter Banken, Geschäfte und Privathaushalte. Egal, wie man argumentiert, man landet immer bei dem Thema Schulden – einem Thema, dem man kaum genug Beachtung schenken kann.</p>
<p>Mit den besten Grüßen,</p>
<p>Ihr Justice Litle,</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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