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	<title>Taipan &#187; Washington</title>
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		<title>Wall Street und Washington: Lügen, Diebe und ein gesundes Maß an Misstrauen</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 07:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Jack Abramoff]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyist]]></category>
		<category><![CDATA[Wall Street]]></category>
		<category><![CDATA[Washington]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzten Donnerstag habe ich mir die Fernseh-Show The Colbert Report angesehen. Gast war niemand anderes als der Lobbyist Jack Abramoff. Abramoff teilte uns mit, dass in Washington nach den Regeln der Korruption gespielt werde und dass er selbst diese Regeln lediglich befolgt habe. Aber er sei nun ein anderer Mensch geworden, zumindest behauptet Abramoff dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten Donnerstag habe ich mir die Fernseh-Show <em>The Colbert Report</em> angesehen. Gast war niemand anderes als der Lobbyist Jack Abramoff. Abramoff teilte uns mit, dass in Washington nach den Regeln der Korruption gespielt werde und dass er selbst diese Regeln lediglich befolgt habe.</p>
<p>Aber er sei nun ein anderer Mensch geworden, zumindest behauptet Abramoff dies von sich selbst.</p>
<p>Ich habe in dem Beitrag <a href="../3916/2011/gold-der-ultimative-lugen-detektor/" title="Permanent Link: Gold, der ultimative Lügen-Detektor">Gold, der ultimative L&uuml;gen-Detektor</a> bereits dar&uuml;ber gesprochen, dass in den USA kaum noch jemand die Wahrheit sagt. Es besteht eine enge Verbindung zwischen der Art und Weise, wie man an der Wall Street Geld verdient, und wie dies in Washington geschieht. F&uuml;r Investoren bedeutet dies, dass man ein gesundes Ma&szlig; an Misstrauen an den Tag legen sollte.</p>
<p>Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und versuchen Sie zu verstehen, wie &quot;die andere Seite&quot; arbeitet. Das ist genau, was wir an dieser Stelle erreichen wollen. Wir versuchen Ihnen zu zeigen, wie die Wall Street denkt, und welche Trades institutionelle Investoren t&auml;tigen, von denen ein normaler Anleger noch nie geh&ouml;rt hat.</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihre Sara Nunnally</p>
<p>US-Redakteurin Taipan</p>
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		<title>Gold, der ultimative Lügen-Detektor</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/3916/2011/gold-der-ultimative-lugen-detektor/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 19:06:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Investmentplan]]></category>
		<category><![CDATA[Wall Street]]></category>
		<category><![CDATA[Washington]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum sagt eigentlich niemand mehr die Wahrheit? Wir kennen dieses Ph&#228;nomen aus der Politik, und inzwischen ist es sogar schon so weit, dass wir aus Washington geradezu L&#252;gen erwarten. Doch wie sieht es mit der Wall Street aus? Wir wissen nat&#252;rlich, dass wir es an der Wall Street nicht mit Unschuldsl&#228;mmern zu tun haben. Nehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sagt eigentlich niemand mehr die Wahrheit? Wir kennen dieses Ph&auml;nomen aus der Politik, und inzwischen ist es sogar schon so weit, dass wir aus Washington geradezu L&uuml;gen erwarten.</p>
<p>Doch wie sieht es mit der Wall Street aus? Wir wissen nat&uuml;rlich, dass wir es an der Wall Street nicht mit Unschuldsl&auml;mmern zu tun haben. Nehmen wir beispielsweise die Situation in Europa. Die Zukunft des Kontinents erscheint immer ungewisser, und manche erwarten sogar den Zusammenbruch Europas. Doch verlassen Sie sich bei Ihren Investment-Entscheidungen nicht nur auf die Nachrichten, die Sie aus Politik und Wirtschaft zu h&ouml;ren bekommen.</p>
<p>Werfen Sie bitte einen Blick auf den Gold-Chart unten:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2011/12/TAIPAN_Gold-Lügendetektor-Chart1.jpg"><img alt="" class="aligncenter size-medium wp-image-3918" height="211" src="http://blog.taipan-online.de/wp-content/uploads/2011/12/TAIPAN_Gold-Lügendetektor-Chart1-300x211.jpg" title="TAIPAN_Gold Lügendetektor Chart" width="300" /></a></p>
<p>So hat sich Gold in den letzten Monaten bewegt: Ein Auf und Ab, aber es gibt ein symmetrisches Muster. Bei all den Unsicherheiten um die Zukunft der EU und bei den anhaltenden &ouml;konomischen Problemen in den USA sollte der Goldpreis nach oben tendieren. Die Frage ist allerdings, wie schnell und reibungslos diese Bewegung erfolgen wird, denn es gibt hier einige Widerstandspunkte.</p>
<p>Daher ist f&uuml;r Anleger ein solider Investmentplan von gr&ouml;&szlig;ter Bedeutung. Ein Investmentplan mit spezifischen Einstiegspunkten und konkreten Ausstiegsstrategien wird Ihnen dabei helfen, den Fokus nicht zu verlieren. Der Investmentplan wird auch dazu beitragen, dass Sie weise Entscheidungen treffen und ihre Risiken minimieren k&ouml;nnen.</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihre Sara Nunnally</p>
<p>US-Redakteurin Taipan</p>
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		<title>Die magischen 15 Prozent: Lasst die Kassen klingeln!</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 07:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Bernanke]]></category>
		<category><![CDATA[Berichtssaison]]></category>
		<category><![CDATA[Europa-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[S&P 500]]></category>
		<category><![CDATA[Washington]]></category>

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		<description><![CDATA[In den USA geht es derzeit den Bach runter, trotzdem k&#246;nnten unsere Kassen in den n&#228;chsten 90 Tagen so richtig klingeln. Warum? Nun, wenn wir eine Aktie kaufen, dann wetten wir damit nicht auf die Krise in Washington oder auf Angela Merkels Europa-Politik. Nein, wir erwerben einen Anteil am Gewinn eines Unternehmens. Und was erwartet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den USA geht es derzeit den Bach runter, trotzdem k&ouml;nnten unsere Kassen in den n&auml;chsten 90 Tagen so richtig klingeln.</p>
<p>Warum?</p>
<p>Nun, wenn wir eine Aktie kaufen, dann wetten wir damit nicht auf die Krise in Washington oder auf Angela Merkels Europa-Politik. Nein, wir erwerben einen Anteil am Gewinn eines Unternehmens. Und was erwartet unser viel zitierter &quot;Mr. Market&quot; f&uuml;r die Berichtssaison zum dritten Quartal? Den magischen Wert von 15 Prozent. Die Wall Street geht davon aus, dass die Ergebnisse im dritten Quartal 2011 gegen&uuml;ber dem Vorjahreszeitraum um 15 Prozent ansteigen werden.</p>
<p>Angesichts der negativen Nachrichtenlage in den letzten Wochen sind die Erwartungen der Investoren allerdings gering. Vor diesem Hintergrund erscheint eine Ergebnissteigerung von 15 Prozent als ein hoch gestecktes Ziel.</p>
<p>Wir sollten au&szlig;erdem die Niedrigzinspolitik von Ben Bernanke erw&auml;hnen. Die Unternehmen im S&amp;P 500 sitzen auf einem riesigen Geldberg. Es sind rund 976 Mrd. US-Dollar. Wenn sich die Risikofaktoren h&auml;ufen, dann sind f&uuml;r diese Unternehmen Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe ein guter Weg, dieses Geld einzusetzen. Und nicht nur Warren Buffett tut dies. In den vergangenen acht Quartalen haben die Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe zugenommen. Allein im zweiten Quartal 2011 haben die Unternehmen im S&amp;P 500 insgesamt 109 Mrd. US-Dollar in Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe investiert. Gegen&uuml;ber dem Vorjahresquartal entsprecht dies einem Anstieg von 41 Prozent. Im Vergleich zum ersten Quartal 2011 liegt die Zuwachsrate bei 22 Prozent.</p>
<p>Wie ich weiter oben bereits anmerkte: Wir haben jede Menge Probleme. Die Lage in Europa wird sich so schnell nicht verbessern. Und auch in den USA k&ouml;nnen wir auf kurze Sicht keine L&ouml;sung der Schuldenproblematik erwarten. Bevor sich der Cash-Bestand der Unternehmen aber wieder in eine andere Richtung bewegt, sollten wir unsere kurzfristigen Chancen nutzen.</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihr Andrew Snyder</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Inflation versus Hyperinflation – der entscheidende Unterschied</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/2645/2011/inflation-versus-hyperinflation-%e2%80%93-der-entscheidende-unterschied/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 15:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Fed]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperinflation]]></category>
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		<category><![CDATA[Paul Volcker]]></category>
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		<description><![CDATA[Hyperinflation &#8211; das Wort haben Sie nat&#252;rlich schon einmal geh&#246;rt. M&#246;glicherweise haben Sie selbst auch schon dar&#252;ber gesprochen. Es gibt einen Unterschied zwischen Inflation und Hyperinflation, aber die &#220;berg&#228;nge sind meistens flie&#223;end. Damit es zu einer Hyperinflation kommt, m&#252;ssen sich schlimme Dinge ereignen. Zum Beispiel muss die Lage f&#252;r die Regierung au&#223;er Kontrolle geraten sein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hyperinflation &ndash; das Wort haben Sie nat&uuml;rlich schon einmal geh&ouml;rt. M&ouml;glicherweise haben Sie selbst auch schon dar&uuml;ber gesprochen. Es gibt einen Unterschied zwischen Inflation und Hyperinflation, aber die &Uuml;berg&auml;nge sind meistens flie&szlig;end. Damit es zu einer Hyperinflation kommt, m&uuml;ssen sich schlimme Dinge ereignen. Zum Beispiel muss die Lage f&uuml;r die Regierung au&szlig;er Kontrolle geraten sein. Oder die Bev&ouml;lkerung muss das Vertrauen in das System komplett verloren haben. Oder beides.</p>
<p>In den USA hatten wir Ende der siebziger Jahre eine schwere Inflation. Aber war es eine Hyperinflation? Nein, denn Paul Volcker, der damalige Chef der US-Notenbank Fed, hatte seinen gro&szlig;en Auftritt und l&ouml;ste das Problem. Es war nat&uuml;rlich eine schmerzliche Zeit f&uuml;r die USA, aber es ist nicht zum Schlimmsten gekommen.</p>
<p>M&uuml;ssen wir in den USA also eine Hyperinflation bef&uuml;rchten? Die warnenden Stimmen werden zumindest immer mehr wahrgenommen. Allerdings redet Washington der &ouml;ffentlichen Meinung weiter nach dem Mund. Irgendwann, wenn sich die Lage versch&auml;rft, wird sich die Fed zum Handeln gezwungen sehen. Doch wenn der Kampf gegen die Inflation eine gerade einsetzende Wirtschaftserholung belastet, wird das Sentiment in den Keller sinken.</p>
<p>Das b&ouml;se D-Wort, die Deflation, wird wieder auftauchen. Und wenn die globale Wirtschaft einen Domino-Effekt (Japan, Naher Osten, China, Amerika) erlebt, dann werden wir mit aller Wucht eine Gro&szlig;e Depression 2.0 erleben. Genau in diesem Moment wird Panik ausbrechen. Denn dann wird auch der Letzte merken, dass die Fed bereits ihr ganzes Pulver verschossen hat.</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihr Justice Litle</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Auf einer brennenden Plattform</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/2468/2011/auf-einer-brennenden-plattform/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 14:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Greenspan]]></category>
		<category><![CDATA[Nokia]]></category>
		<category><![CDATA[Washington]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines der Probleme unserer f&#252;hrenden K&#246;pfe ist, dass sie nichts Unpopul&#228;res sagen k&#246;nnen, ohne Panik an den B&#246;rsen auszul&#246;sen. Alan Greenspan sprach Mitte der 1990er Jahre mit Blick auf den Dotcom-Boom von &#8222;irrationaler &#220;bertreibung&#8220; und l&#246;ste damit einen Ausverkauf aus. Seitdem hat er nichts Unbeliebtes mehr gesagt. Die Politiker in Washington versagen derzeit auf &#228;hnliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines der Probleme unserer f&uuml;hrenden K&ouml;pfe ist, dass sie nichts Unpopul&auml;res sagen k&ouml;nnen, ohne Panik an den B&ouml;rsen auszul&ouml;sen. Alan Greenspan sprach Mitte der 1990er Jahre mit Blick auf den Dotcom-Boom von &bdquo;irrationaler &Uuml;bertreibung&ldquo; und l&ouml;ste damit einen Ausverkauf aus. Seitdem hat er nichts Unbeliebtes mehr gesagt. Die Politiker in Washington versagen derzeit auf &auml;hnliche Weise, indem sie die harte Wahrheit f&uuml;r sich behalten. Sie sagen &bdquo;Wir m&uuml;ssen weniger ausgeben!&ldquo; und hauen dann die Staatskasse wie betrunkene Seem&auml;nner auf den Kopf.</p>
<p>Ein Beispiel der Aufrichtigkeit lieferte k&uuml;rzlich der CEO von Nokia, der in einem Memo an die Mitarbeiter meinte:</p>
<p>&bdquo;Es gibt eine Geschichte &uuml;ber einen Arbeiter auf einer &Ouml;lplattform, der eines Nachts von einer lauten Explosion geweckt wurde. Die &Ouml;lplattform stand in Flammen und der Arbeiter konnte sich vor dem Feuer an die Reling der Plattform retten. Er hatte nur Sekunden um zu entscheiden, 30 Meter tief ins dunkle Nichts der eiskalten See zu springen oder zu sterben. Er sprang, was er unter normalen Umst&auml;nden nie getan h&auml;tte. Er &uuml;berlebte den Sturz und die Eisesk&auml;lte. Wir bei Nokia stehen ebenfalls auf einer brennenden Plattform und m&uuml;ssen dar&uuml;ber entscheiden, was zu tun ist. Bei uns gibt es allerdings nicht nur eine einzige Explosion, sondern verschiedene Brandherde.&ldquo;</p>
<p>In einer ehrlicheren Welt h&auml;tten wir &Auml;hnliches vom US-Pr&auml;sident in der Rede zur Lage der Nation geh&ouml;rt. Und anstatt umzukehren und den rechten Weg einzuschlagen haben wir das Pedal durchgetreten und fahren mit Vollgas auf dem falschen Pfad weiter.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Justice Litle</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		</item>
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		<title>Wer stoppt die hohlen Männer?</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/2375/2010/wer-stoppt-die-hohlen-manner/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 14:35:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Fed]]></category>
		<category><![CDATA[Washington]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir nutzen die Zeit &#34;zwischen den Jahren&#34;, um einen Blick zur&#252;ck auf unsere Gedanken im Jahr 2010 zu werfen. Kennen Sie &#34;The Hollow Men&#34;? Es handelt sich um ein Gedicht von T.S. Eliot aus dem Jahr 1925: We are the hollow men We are the stuffed men Leaning together Headpiece filled with straw. Alas! Our [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir nutzen die Zeit &quot;zwischen den Jahren&quot;, um einen Blick zur&uuml;ck auf unsere Gedanken im Jahr 2010 zu werfen. Kennen Sie &quot;The Hollow Men&quot;? Es handelt sich um ein Gedicht von T.S. Eliot aus dem Jahr 1925:</p>
<p><em>We are the hollow men</em><br />
	<em>We are the stuffed men</em><br />
	<em>Leaning together</em><br />
	<em>Headpiece filled with straw. Alas!</em><br />
	<em>Our dried voices, when</em><br />
	<em>We whisper together</em><br />
	<em>Are quiet and meaningless</em><br />
	<em>As wind in dry grass</em><br />
	<em>Or rats&#39; feet over broken glass</em><br />
	<em>In our dry cellar.</em></p>
<p>Ein leises und bedeutungsloses Fl&uuml;stern im Wind. Und die Spuren der Ratten auf zerbrochenem Glas. Ist das nicht auch eine angemessene Beschreibung der Vorg&auml;nge in Washington? Die hohlen M&auml;nner sind nicht da, um den US-B&uuml;rgern zu dienen. Und es gibt sie auch nicht, damit sie sich f&uuml;r das Gute im Land einsetzen &ndash; oder f&uuml;r ein solides Finanzsystem. Ihre Mission lautet lediglich: den wahren Herren zu folgen. Das System der Federal Reserve wurde ins Leben gerufen, um an erster Stelle den Banken zu dienen. Und die Banken haben sich in diesem System eingenistet wie ein Krebstumor. Und es scheint inzwischen zu gef&auml;hrlich, diesen Tumor zu entfernen, ohne den Patienten zu gef&auml;hrden.</p>
<p>Aber was machen wir nun mit diesen hohlen M&auml;nnern? Ihr wahres Handeln bleibt hinter einem grauen Schleier verborgen. Und wer k&ouml;nnte ihr Tun wirklich stoppen, wenn der Gro&szlig;teil der US-B&uuml;rger damit besch&auml;ftigt ist, im Fernsehen &quot;American Idol&quot; zu schauen? Wir sind vielleicht noch nicht in der Lage, die hohlen M&auml;nner zu besiegen, aber wir sollten sie als das erkennen, was sie wirklich sind. Und wir sollten andere Menschen darauf aufmerksam machen. Vielleicht erreichen wir irgendwann die kritische Masse, die zum Wandel f&uuml;hren kann.</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihr Justice Litle</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schulden und ihre Kollateralschäden</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/2269/2010/schulden-und-ihre-kollateralschaden/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 19:05:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Washington]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Verlauf der letzten Jahre haben sich die Wall Street und Washington Unmengen an Geld geliehen. Und das Letzte, was sie wirklich vorhaben, ist, diese Schulden zur&#252;ckzuzahlen. M&#246;glicherweise werden sie jeden einzelnen US-Dollar zur&#252;ckzahlen, aber die Fed und das US-Finanzministerium haben &#246;ffentlich erkl&#228;rt, dass sie die &#246;ffentliche Kaufkraft dramatisch senken wollen. Vor diesem Hintergrund werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Verlauf der letzten Jahre haben sich die Wall Street und Washington Unmengen an Geld geliehen. Und das Letzte, was sie wirklich vorhaben, ist, diese Schulden zur&uuml;ckzuzahlen. M&ouml;glicherweise werden sie jeden einzelnen US-Dollar zur&uuml;ckzahlen, aber die Fed und das US-Finanzministerium haben &ouml;ffentlich erkl&auml;rt, dass sie die &ouml;ffentliche Kaufkraft dramatisch senken wollen. Vor diesem Hintergrund werden sie in Wahrheit nur Pennies f&uuml;r einen Dollar zahlen m&uuml;ssen. Darum geht es also, wenn sie eine h&ouml;here Inflation anstreben.</p>
<p>Und die B&uuml;rger? Nun, sie werden wohl eher als &quot;Kollateralsch&auml;den&quot; betrachtet. Und die Volatilit&auml;t an den Aktienm&auml;rkten, die dieses Verhalten nach sich zieht, sollte auch nicht vergessen werden. Die Kursentwicklung einer Aktie h&auml;ngt weniger von den F&auml;higkeiten des Managements oder dem Erfolg von Produkten ab, sondern die Anteilscheine bewegen sich vielmehr unkontrolliert wie Bl&auml;tter im Wind.</p>
<p>Das Vorgehen Washingtons und der Wall Street ist verwerflich. Andererseits tun sich hier auch gute kurzfristige Trading-Chancen auf. Ein moralisches Dilemma: Was soll man tun? Schnelle Gewinne mitnehmen oder sich den Kritikern anschlie&szlig;en, die das Land wieder auf den Pfad der Vernunft bringen wollen? Schwarz oder Wei&szlig;? Vielleicht liegt die L&ouml;sung eher im grauen Bereich. N&auml;mlich darin, laut Kritik zu &uuml;ben und gleichzeitig den einfachen Leuten Ratenschl&auml;ge zu geben, wie sie sich durch die aktuelle Lage am besten durchman&ouml;vrieren.</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihr Adam Lass</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lang leben die Konjunkturprogramme!</title>
		<link>http://blog.taipan-online.de/1971/2010/lang-leben-die-konjunkturprogramme/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 05:53:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Fed]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunkturprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Washington]]></category>

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		<description><![CDATA[Woher wei&#223; man, dass eine Idee gescheitert ist? Pr&#228;sident Obama reist gerade durch die USA und lobt den Erfolg seines Konjunkturprogramms. Als Beleg des Erfolgs f&#252;hrt er jene Besch&#228;ftigten an, die ihren Job noch nicht verloren haben. Dummerweise ignoriert die Wirtschaft die Rhetorik aus Washington. Wir wissen inzwischen, dass das Konjunkturprogramm gescheitert ist. Aber ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Woher wei&szlig; man, dass eine Idee gescheitert ist? Pr&auml;sident Obama reist gerade durch die USA und lobt den Erfolg seines Konjunkturprogramms. Als Beleg des Erfolgs f&uuml;hrt er jene Besch&auml;ftigten an, die ihren Job noch nicht verloren haben. Dummerweise ignoriert die Wirtschaft die Rhetorik aus Washington. Wir wissen inzwischen, dass das Konjunkturprogramm gescheitert ist. Aber ist es auch tot?</p>
<p>Genau in diesem Augenblick sitzen in Washington die Mitglieder des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) zusammen. Es hat schon die Runde gemacht, dass man im Ausschuss der Ansicht ist, dass die Wirtschaft weitaus schlechter dran ist, als man dies zuvor zugegeben hat. Der Vorschlag lautet nat&uuml;rlich: Weitere Konjunkturprogramme!</p>
<p>Da sich die Zinsen sowieso schon bei rund Null bewegen, k&ouml;nnte die Fed noch ein paar weitere Dollar aus der ohnehin schon d&uuml;nnen Luft filtern. Diese erfundenen Dollar k&ouml;nnte man dann direkt in die Venen der Wall Street spritzen, damit die Aktienblase noch ein wenig mehr anw&auml;chst. Ist diese Idee schon jetzt gescheitert? Washington ist offenbar der Ansicht, diese tote Idee in einem neuen Paket verpacken zu k&ouml;nnen. Und uns bleibt nur noch die Frage: Wer ist der n&auml;chste, der seinen Job verliert, w&auml;hrend der Boss auf seine gro&szlig;en Erfolge verweist?</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ihr Adam Lass</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Die Achse des Irrtums – Teil 1</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 14:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bernanke]]></category>
		<category><![CDATA[Wall Street]]></category>
		<category><![CDATA[Washington]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin bereits in der Vergangenheit auf die Verbindungen zwischen der US-Regierung und der Wall Street eingegangen. Die &#8220;Achse des Irrtums&#8221;, wie ich sie gerne nenne, hat in letzter Zeit erneut für einige Schlagzeilen gesorgt. Und dies wohl mit reiner Absicht. So habe ich gerade in diesem Moment einen Artikel vor mir liegen, in dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin bereits in der Vergangenheit auf die Verbindungen zwischen der US-Regierung und der Wall Street eingegangen. Die &#8220;Achse des Irrtums&#8221;, wie ich sie gerne nenne, hat in letzter Zeit erneut für einige Schlagzeilen gesorgt. Und dies wohl mit reiner Absicht.</p>
<p>So habe ich gerade in diesem Moment einen Artikel vor mir liegen, in dem mir erzählt wird, dass die US-Amerikaner inzwischen reicher sind als noch vor vier Quartalen. Ein wesentlicher Grund hierfür sei die Tatsache, dass die Aktien, die wir inmitten des Crashs nicht abgestoßen haben, inzwischen rund 57 Prozent an Wert gewonnen haben. Dass diese Aktien seit Mitte April wieder 10 Prozent gesunken sind, erwähnt der Artikel natürlich nicht. Stattdessen wird auf die &#8220;beachtlichen Gewinne&#8221; in den letzten drei Handelstagen hingewiesen.</p>
<p>Wir sollten dabei auch nicht vergessen, dass unser vermeintlicher Wohlstand in hohem Maße davon abhängt, wie viel Geld Washington in die Wirtschaft pumpt. Wir erinnern uns an die Zeit, als sich unser schöner Wohlstand beim Platzen der Dot.com- und Immobilienblase in Luft auflöste.</p>
<p>Ein noch bekannteres Beispiel für die Schlagzeilen der &#8220;Achse des Irrtums&#8221;: Letzte Woche wurde ein deutlicher Rückgang der US-Arbeitslosigkeit gemeldet. Präsident Obama hat sich in diesem Zusammenhang stolz vor die Presse gestellt und seine Zuversicht zum Ausdruck gebracht. Beim genaueren Hinsehen wurde allerdings jedem klar, dass 95 Prozent der ausgewiesenen Neueinstellungen auf staatliche Teilzeitjobs entfallen sind. Viele dieser Jobs waren bereits bei Bekanntgabe der Arbeitslosenzahlen nicht mehr vergeben.</p>
<p>Wenn Sie einen Blick hinter den Vorhang werfen wollen statt sich auf offizielle Daten zu verlassen, dann sollten Sie eher Fed-Chef Bernanke Gehör verleihen. Dieser hat kürzlich vor dem US-Kongress darauf hingewiesen, dass eine Rezession mit doppelter Talsohle nicht ausgeschlossen werden könne.</p>
<p>Mit den besten Grüßen,</p>
<p>Ihr Adam Lass</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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		<title>Die Rallye ist nur mit China zu erklären</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 14:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Actioresearch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[South China Mall]]></category>
		<category><![CDATA[Washington]]></category>

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		<description><![CDATA[Das weltgrößte Einkaufszentrum steht nicht, wie man meinen könnte, in den USA, sondern außerhalb der chinesischen Stadt Guangzhou. Ted deSwart, Berater für Einkaufszentren, meint: “Dieses Einkaufszentrum ist nicht nur ein Zeichen dafür, wie schnell China gegenüber dem Westen aufholt, sondern auch, dass China den Westen überholt.“ Leider hat sich China nicht nur an die Best [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das weltgrößte Einkaufszentrum steht nicht, wie man meinen könnte, in den USA, sondern außerhalb der chinesischen Stadt Guangzhou. Ted deSwart, Berater für Einkaufszentren, meint: “Dieses Einkaufszentrum ist nicht nur ein Zeichen dafür, wie schnell China gegenüber dem Westen aufholt, sondern auch, dass China den Westen überholt.“ Leider hat sich China nicht nur an die Best Practices des Westens gehalten, sondern auch an die Worst Practices. Das Einkaufszentrum in Guangzhou namens South China Mall ist so überflüssig wie teuer, wir Amerikaner hätten es nicht besser machen können. Seit der Fertigstellung steht das Gebäude aufgrund der mangelnden Nachfrage im Prinzip leer, es ist ein ungeheurer Fehlschlag.</p>
<p>Es gibt noch weitere Berichte dieser Art aus China. Da werden massenweise Gebäude hochgezogen, nur um später leerzustehen oder sogar wieder abgerissen zu werden. Die Billionen Dollar, die China im Rahmen der Konjunkturpakete in die Wirtschaft gepumpt haben, tauchen an seltsamen Stellen wieder auf. Einige schätzen, dass rund ein Viertel der Gelder in Rohstoffspekulationen und auf den Aktienmarkt geflossen ist. Viele Billionen dürften in solche Wahnsinnsprojekte wie die South China Mall geflossen sein.</p>
<p>Unterm Strich liegt der Schlüssel zum Verständnis der aktuellen Rallye in China, da Peking dieselben Fehler macht wie Washington. Beide Machtzentren belohnen die Spekulation und schmeißen mit Steuergeldern nur so um sich. Es sind nicht nur die Konjunkturmaßnahmen allein, welche die Party auf den Aktienmärkten in Gang halten. Es ist auch eine konzertierte Aktion von Peking und Washington, die darauf abzielt, die Illusion so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Justice Litle,</p>
<p>US-Redakteur Taipan</p>
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